{"id":279,"date":"2023-07-14T13:04:43","date_gmt":"2023-07-14T11:04:43","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/?p=279"},"modified":"2024-04-25T15:10:35","modified_gmt":"2024-04-25T13:10:35","slug":"interview-mit-der-ehemaligen-mentee-caroline","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/2023\/07\/14\/interview-mit-der-ehemaligen-mentee-caroline\/","title":{"rendered":"Aus der Sicht einer Mentee: Erfahrungen im Peer-Mentoring-Programm Einblick!"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_279 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_279')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_279').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Ihre Motivation zur Teilnahme und ihre Erfahrungen mit dem Programm schildert sie im Interview mit Nicole Otto.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"322\" height=\"484\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/files\/2024\/04\/EEE2E988-6337-4E72-B52C-33EA82FE3D82_4_5005_c.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-433\" style=\"width:214px;height:322px\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/files\/2024\/04\/EEE2E988-6337-4E72-B52C-33EA82FE3D82_4_5005_c.jpeg 322w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/files\/2024\/04\/EEE2E988-6337-4E72-B52C-33EA82FE3D82_4_5005_c-200x300.jpeg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 322px) 100vw, 322px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong><em>Welcher Begriff f\u00e4llt dir als Erstes ein, wenn du an das Peer-Mentoring-Programm zur\u00fcckdenkst?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich an das Programm denke, dann denke ich an ein Sprungbrett. Das Mentoring-Programm hat mir er\u00f6ffnet, dass ich zu vielen Dinge \u201ehin h\u00fcpfen\u201c konnte, weil ich wusste,&nbsp;wie&nbsp;ich dahin komme.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Was war deine Motivation am Programm teilzunehmen?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es war immer mein Traum \u2013 schon seit vielen Semestern \u2013 eine Promotion anzugehen. Ich habe mit jeder Hausarbeit gemerkt, dass mir wissenschaftliches Arbeiten sehr viel Spa\u00df macht; vor allem im Forschungsprojekt im Praxissemester, in dem wir quantitativ geforscht haben. Ich habe gemerkt, dass ich mich in der Forschung eigentlich viel mehr sehe als in der Schule, und dass ich diesen Weg gerne einschlagen m\u00f6chte. Auch das Arbeiten an der Uni als Hilfskraft hat mir einfach sehr viel Spa\u00df gemacht, da ich in verschiedene Bereiche hineinblicken durfte. Letztlich wusste ich nur nicht so recht, wie ich das mit der Promotion angehen soll, und wie fr\u00fch ich mich um was bem\u00fchen muss: Sollte ich mich schon w\u00e4hrend des Masterstudiums k\u00fcmmern? War es vielleicht sogar schon zu sp\u00e4t? Was konnte ich direkt schon tun? Was w\u00fcrde finanziell auf mich zukommen? Gibt es generell die Chance auf eine Stelle? Es haben sich f\u00fcr mich einfach unglaublich viele Fragen gestellt. Eine Dozentin wies mich dann auf das Einblick!-Programm hin und ich habe mich sofort beworben, weil ich auf den Programmhomepages genau die Dinge fand, die mich besch\u00e4ftigt haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Kannst du dich vielleicht noch an einen ganz besonderen Moment im Studium erinnern, wo du dar\u00fcber nachgedacht hast, dass eine Promotion eine Option f\u00fcr dich w\u00e4re?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gab zwei besondere Momente \u2013 einmal nach der Bachelorarbeit. Gerade die intensive Auseinandersetzung hat mir wirklich Spa\u00df gemacht. Meine Dozentin sagte dann in der R\u00fcckmeldung: M\u00f6chtest du nicht dar\u00fcber nachdenken in die Wissenschaft zu gehen? Das war der Grund bzw. Moment, der mich da sehr bef\u00f6rdert hat. Und auch der Spa\u00df, den ich bei der Durchf\u00fchrung des Forschungsprojekts w\u00e4hrend des Praxissemesters hatte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Was waren denn f\u00fcr dich die Highlights des Programms?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich fand die drei Bausteine (Anm. der Red.: Kleingruppentreffen, Treffen mit der Mentorin und Workshops) sehr, sehr hilfreich. Die Kleingruppentreffen waren f\u00fcr mich ein Highlight, da man sich sehr pers\u00f6nlich austauschen konnte und die Betreuung durch die Mentorin auch. Ich hatte zum Beispiel mal eine sehr pers\u00f6nliche Frage und sie hat mir damit weitergeholfen. Auch die Workshops haben mich alle weitergebracht. Im Einf\u00fchrungsworkshop (zur Standortbestimmung, Anm. der Red.), wurde ich mir erst so richtig klar dar\u00fcber, warum ich eigentlich wirklich promovieren will. Da konnte man sich wirklich gut verorten. Nach dem Workshop zur Finanzierung war mir klar, dass ich mich nicht f\u00fcr ein Stipendium bewerben m\u00f6chte, sondern lieber eine Stelle als Wissenschaftliche Mitarbeiterin haben will. Ich sah darin f\u00fcr mich pers\u00f6nlich mehr Vorteile. Dann war ich in der Situation, dass ich mich bewerben wollte, und just gab es gl\u00fccklicherweise den Workshop \u201eBewerbung in der Wissenschaft\u201c. Wir haben in diesem Workshop nicht nur dar\u00fcber gesprochen, wie Bewerbungen in der Wissenschaft aussehen, sondern auch \u00fcber Bewerbungsverfahren in der Wirtschaft gesprochen. Der Workshop zur Themenfindung war f\u00fcr mich ein Highlight, weil die Inhalte zu der Zeit auch f\u00fcr die Bewerbung ziemlich wichtig waren. All diese Workshops waren r\u00fcckblickend super hilfreich f\u00fcr mich. Alternativ h\u00e4tte ich alles schwerf\u00e4llig durch selbstst\u00e4ndige Recherche in Erfahrung bringen m\u00fcssen. Und das Beste am Programm war: Selbst, wenn nicht alle Fragen gekl\u00e4rt werden konnten, weil die Mentorin zum Beispiel fachfremd war, habe ich gelernt, zu wem ich in meinem Fach gehen und wen ich fragen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Wie hat sich dein Blick auf die Wissenschaft ge\u00e4ndert oder vielleicht auch erweitert?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich wurde auf jeden Fall in der Annahme best\u00e4tigt, dass es nicht diesen&nbsp;<em>einen<\/em>&nbsp;Weg in der Wissenschaft gibt. Das ist irgendwie anders als in der Wirtschaft. Es sind andere Lebensl\u00e4ufe, die da gefordert werden, andere Qualifikationen. Promovieren ist auf jeden Fall eine ganz andere Art des Berufs(einstiegs) als in der Wirtschaft. Die Wissenschaft ist ein sehr eigenes und auch sehr spannendes System, weshalb es sich lohnt, sich fr\u00fchzeitig damit auseinander zu setzen. Und: Es lohnt sich dabei, die M\u00f6glichkeit des Mentorings an der Uni (schon w\u00e4hrend des Studiums) zu nutzen. Selbst wenn es am Ende nicht das Richtige ist, die Promotion, wei\u00df man genau warum.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>W\u00fcrdest du das Programm weiterempfehlen?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf jeden Fall! Viele stellen sich die Frage, ob sich das Programm \u00fcberhaupt lohnt, weil oder wenn man sich nicht sicher ist. Das Programm hilft bei der Entscheidungsfindung f\u00fcr oder gegen die Promotion. Daf\u00fcr ist es da! Die meisten aus meiner Kleingruppe waren sehr unsicher, ob sie promovieren m\u00f6chten. Aber: Selbst wenn man sich gegen die Promotion entscheidet, kann man viel aus dem Programm ziehen. Deswegen lohnt es sich definitiv, das Mentoring in Erw\u00e4gung zu ziehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Wie geht es f\u00fcr dich jetzt weiter?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe das Studium weiter fortgesetzt, weil man mich auch darin best\u00e4rkt hat, mich darauf auszurichten, an der Uni zu bleiben. Ich habe durch das Programm w\u00e4hrend des Studiums eine Bewerbung hier an der Uni f\u00fcr eine Stelle eingereicht und \u2026 das hat auch geklappt: Wenn jetzt alles gut l\u00e4uft, habe ich mit der Abgabe meiner Masterarbeit und der rechtzeitigen Bewertung ab dem n\u00e4chsten Semester eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Diese Stelle w\u00e4re verkn\u00fcpft mit einer Qualifikation, also einer Promotion, was im Prinzip mein Traum war.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Vielen Dank f\u00fcr die interessanten Einblicke und alles Gute f\u00fcr den Start in die Promotion!&nbsp;<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Danke! Ich muss auf jeden Fall noch einmal betonen, dass das Programm f\u00fcr diesen Weg essenziell f\u00fcr mich war.<\/p>\n\n\n\n<p>Carolin Schreckenberg arbeitet heute als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Kunstdidaktik.<\/p>\n\n\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><\/figure>\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im September startet bereits der 27. Jahrgang des Mentoring-Programms Einblick! f\u00fcr Studentinnen der UPB (Bewerbungsfrist: 15. August 2023). 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