{"id":158,"date":"2023-01-19T01:31:07","date_gmt":"2023-01-19T00:31:07","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/?p=158"},"modified":"2024-04-25T15:01:15","modified_gmt":"2024-04-25T13:01:15","slug":"mentoring-als-erfolgsgeschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/2023\/01\/19\/mentoring-als-erfolgsgeschichte\/","title":{"rendered":"<strong>Mentoring als Erfolgsgeschichte<\/strong>"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_158 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_158')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_158').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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In diesem ersten Beitrag geben wir einen kurzen Vorgeschmack auf Mentoring und stellen unsere Programme vor.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wurzeln von Mentoring liegen in der griechischen Mythologie, in der Sage des Odysseus, dessen Sohn Telemachos w\u00e4hrend dessen Abwesenheit von seinem guten Freund Mentor beim Heranwachsen begleitet wurde. Waren es in der Sage nur m\u00e4nnliche Protagonisten, wird Mentoring heutzutage meist als Ma\u00dfnahme der Frauenf\u00f6rderung eingesetzt \u2013 in Wirtschaft und Wissenschaft gleicherma\u00dfen. Denn Mentoring wirkt besonders dort gut, wo es strukturelle Barrieren gibt, die marginalisierte Menschen daran hindern eine F\u00fchrungsposition, wie eine Professur oder \u00e4hnliche Posten einzunehmen. In der Wissenschaft wirken Mechanismen und Praktiken, die es besonders Frauen erschweren, Karriere zu machen und eine Professur zu erreichen. Unterschiedliche Anerkennungskulturen, die fehlende Einbindung in Netzwerke und die erschwerte Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie f\u00f6rdern das Cooling-out und die Frauen steigen geh\u00e4uft nach bestimmten Etappen aus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mentoring an Hochschulen ist \u00fcber die Jahre f\u00fcr verschiedene Zielgruppen wirksam geworden. Neben dem Schwerpunkt der Frauenf\u00f6rderung in den 1990er und 2000er Jahren, wird Mentoring f\u00fcr die verschiedensten Zielgruppen wie Studienanf\u00e4nger*innen, Studierende mit Zuwanderungsgeschichte, first-generation-students, Doktorandinnen bis zu Juniorprofessor*innen genutzt, um individuelle Herausforderungen zu besprechen, informelles Erfahrungswissen weiterzugeben und strukturelle Barrieren sichtbar zu machen und aufzuweichen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mentoring wirkt auf mehreren Ebenen&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Kern aller Mentoring-Programme in der Wissenschaft ist, die Beziehung zwischen einer beruflich erfahrenen Person (ein*e Mentor*in) und einer in diesem Bereich weniger erfahrenen Person (die*der Mentee). Diese Beziehung ist durch Unabh\u00e4ngigkeit und Offenheit gepr\u00e4gt, was es einfach macht Wissen zu teilen: Was sind erfolgreiche Strategien, um sich in der Scientific Community sichtbar zu machen? Wie verschafft man sich Geh\u00f6r, wenn wichtige Entscheidungen getroffen werden? Wie geht man konstruktiv mit Zweifeln oder Kritik um? Die Mentorin beantwortet diese Fragen durch pers\u00f6nliche Einblicke. Dabei teilt sie wertvolles Wissen, das oft nur von Person zu Person weitergetragen wird und nicht nachzulesen ist. Mentoring schafft einen sicheren Raum, in dem vertraulich und offen \u00fcber Zweifel, Herausforderungen, W\u00fcnsche und Ziele gesprochen wird. Dieser Raum ist im Wissenschaftssystem einzigartig und birgt deswegen enormes Potential. Durch den Austausch und die Vernetzung haben nicht nur die Mentees einen Benefit. Auch die Mentorinnen werden f\u00fcr die Situation der j\u00fcngeren, aufsteigenden Generation und ihre Herausforderungen sensibilisiert und k\u00f6nnen ihre Erkenntnisse auf ihre eigenen Betreuungsbeziehungen oder Entscheidungssituationen (z.B. in Gremien) \u00fcbertragen. Gleichzeitig profitieren die Fakult\u00e4ten und die Universit\u00e4t von den Mentees als selbstbewussten Wissenschaftlerinnen, die untereinander vernetzt sind, Wissensbest\u00e4nde miteinander teilen und im besten Fall zielgerichteter ihre Promotion abschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mentoring an der UPB<\/h3>\n\n\n\n<p>Seit 2008 gibt es das Mentoring-Programm f\u00fcr Doktorandinnen mit dem Ziel Frauen aller Fakult\u00e4ten fr\u00fchzeitig bei der wissenschaftlichen Karriereentwicklung zu begleiten und ihnen Orientierung im Berufsfeld von Universit\u00e4t und Hochschule zu geben. 2009 kam das Peer-Mentoring-Programm \u201eEinblick!\u201c hinzu, das Studentinnen aller Fakult\u00e4ten bei der Entscheidungsfindung zur Promotion begleitet. In einer kleinen Gruppe von Mentees werden Themen wie Finanzierung, erste Schritte und Meilensteine einer Promotion mit einer Doktorandin als Mentorin besprochen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zeitgleich startete das Programm perspEktIve M, das spezifisch f\u00fcr Studentinnen der Fakult\u00e4t EIM entwickelt wurde. W\u00e4hrend einem One-to-one-Mentoring k\u00f6nnen Studentinnen sich sechs Monate lang intensiv mit einer*einem Mentor*in \u00fcber den Arbeitsalltag in der Wissenschaft, Karriereplanung und ihre pers\u00f6nliche Kompetenzentwicklung austauschen. Damit die Vernetzung unter Studentinnen gegeben ist, bieten die Mentoring-Programme \u201eEinblick!\u201c und perspEktIve M verschiedene Veranstaltungen f\u00fcr alle Mentees an.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Programme richten sich in ihrer Durchf\u00fchrung nach den Qualit\u00e4tsstandards des Forum Mentoring e.V., dem Bundesverband f\u00fcr Mentoring in der Wissenschaft.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Blog geben wir Einblick in die jahrzehntelange Mentoring-Arbeit und zeigen das Netzwerk an engagierten Frauen, das sich stetig weiterentwickelt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\"><strong>Zum Weiterlesen:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Neugierig auf weitere Informationen? Besuche unsere Programmseiten:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.uni-paderborn.de\/universitaet\/doktorandinnenmentoring\">Mentoring f\u00fcr Doktorandinnen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.uni-paderborn.de\/universitaet\/peermentoring\/\">Peermentoring<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.eim.uni-paderborn.de\/fakultaet\/studium\/studienangebot\/mentoringprogramm\">perspEktIve M &#8211; Mentoring-Programm f\u00fcr Studentinnen der Fakult\u00e4t EIM<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/einblick_mentoring_perspektive\/\">Instagram<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Einblicke in die Arbeit als Mentoring-Koordination und relevante Themen:&nbsp;Petersen, R., Budde, M., Brocke, P. S., Doebert, G., Rudack, H., &amp; Wolf, H. (Eds.). (2017).&nbsp;<em>Praxishandbuch Mentoring in der Wissenschaft<\/em>. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich Mentoring &#8211; nicht nur &#8211; an Hochschulen zu einem bew\u00e4hrten Instrument der Personalentwicklung etabliert. 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