{"id":76,"date":"2017-05-02T00:15:19","date_gmt":"2017-05-01T22:15:19","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/?p=76"},"modified":"2017-06-11T18:29:42","modified_gmt":"2017-06-11T16:29:42","slug":"voyant-macht-die-quantitative-textanalyse-schnell-und-einfach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/2017\/05\/02\/voyant-macht-die-quantitative-textanalyse-schnell-und-einfach\/","title":{"rendered":"Voyant macht die quantitative Textanalyse schnell und einfach"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_76 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_76')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_76').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Diese Auswertung l\u00e4sst sich zwar prinzipiell auch manuell durchf\u00fchren, doch ist dies mit einem gro\u00dfen Arbeits- und Zeitaufwand verbunden. Computerprogramme k\u00f6nnen einem diese Arbeiten abnehmen. So war die linguistisch-quantitative Auswertung von Texten der erste Einsatzbereich von Digitaltechnik in den Kulturwissenschaften und bildete damit die Grundlage der Digital Humanities.<\/p>\n<p>In der Spring School erhielten wir die Aufgabe, insgesamt 13 Reden von Adolf Hitler durch das Distant Reading im Hinblick auf religi\u00f6se Begrifflichkeiten und Deutungsmuster auszuwerten. Diese 13 Reden stammen alle aus der Zeit der NS-Herrschaft, wobei aus jedem Jahr jeweils eine Rede \u00fcbernommen worden ist. Dadurch ergibt sich ein relativ breiter zeitlicher Kontext. Dies erlaubt es, das allgemeine Auftauchen von religi\u00f6sen Vokabeln in Hitlers Rhetorik zu erfassen. Ein zu enger Zeitraum h\u00e4tte wom\u00f6glich keine allgemeing\u00fcltige Aussagekraft gehabt, da die Abh\u00e4ngigkeit der Wortwahl und der Themen von konkreten Einfl\u00fcssen nicht herausgestellt werden k\u00f6nnte. Zugleich k\u00f6nnen durch die Wahl eines gro\u00dfen Zeitraums auch gewisse Trends dargestellt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr unsere Textanalyse haben wir auf das webbasierte Open-Source-Programm \u201eVoyant Tools\u201c zur\u00fcckgegriffen. Die Software zeichnet sich durch eine einfache Benutzbarkeit und eine gro\u00dfe Vielfalt an Darstellungsformen aus. Die Texte lagen uns als txt-Dateien vor und konnten zusammen bei Voyant hochgeladen werden.<\/p>\n<p>Mithilfe der Software habe ich die Texte nach verschiedenen Begriffen durchsucht und die Ergebnisse grafisch dargestellt. Als erstes Suchwort w\u00e4hlte ich den Begriff \u201egott*\u201c. Das Stern-Symbol sorgt daf\u00fcr, dass Voyant nach allen W\u00f6rtern sucht, die mit dem Begriff \u201egott\u201c beginnen, sodass also auch Deklinationen und Komposita erfasst werden. Dabei zeigt sich, dass es in den Reden von 1939 und 1940 einen deutlichen Peak gab. Insgesamt je zw\u00f6lf Mal finden sich in diesen beiden Reden Begriffe, die das Wort \u201egott\u201c enthalten. In den Ansprachen, die aus der Anfangs- und Endzeit der NS-Diktatur stammen, tauchen Worte mit \u201egott\u201c dagegen kaum oder gar nicht auf. Insbesondere die Reden ab 1943 sparen den Begriff bis auf eine Ausnahme vollkommen aus. Die Gr\u00fcnde k\u00f6nnten in der angespannten und sich zunehmend verschlechternden Kriegssituation liegen. Vor allem zu Beginn des Krieges findet das Wort \u201egott\u201c sehr h\u00e4ufig Verwendung. Dies deutet daraufhin, dass der Optimismus und der Glaube an eine g\u00f6ttliche Vorsehung des Krieges bei vielen Nationalsozialisten sehr stark popul\u00e4r waren. Hitler konnte so die Massen begeistern, w\u00e4hrend sp\u00e4ter vor allem Durchhalteparolen die Ansprachen bestimmten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-78\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/gott_inHitlersReden.png\" alt=\"\" width=\"637\" height=\"388\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/gott_inHitlersReden.png 637w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/gott_inHitlersReden-300x183.png 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/gott_inHitlersReden-493x300.png 493w\" sizes=\"auto, (max-width: 637px) 100vw, 637px\" \/><\/p>\n<p>L\u00e4sst man sich mittels microsearch die Textl\u00e4ngen grafisch anzeigen und die Textbereiche farbig markieren, die \u201egott*\u201c enthalten, f\u00e4llt aber au\u00dferdem auf, dass besonders die Rede von 1939 im Vergleich zu den \u00fcbrigen zu untersuchenden Texte sehr lang ist. Die geh\u00e4ufte absolute Zahl an \u201egott\u201c-Begriffen k\u00f6nnte sich also auch aus der umfangreichen Wortmenge erkl\u00e4ren. Zugleich sieht man jedoch auch, dass die Rede im Sportpalast von 1940, in welcher ebenfalls 12 Mal das Wort \u201egott\u201c zu finden ist, eine im Vergleich mit den anderen Texten durchschnittliche Wortzahl besitzt. Hier taucht der Begriff also auch im Verh\u00e4ltnis zu \u00fcbrigen Wortzahl sehr oft auf. Deutlich hervorheben kann man dies auch durch ein Liniendiagramm, indem man als Wert der y-Achse die relative Frequenz bestimmt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-80\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/L\u00e4nge_gott.png\" alt=\"\" width=\"944\" height=\"261\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/L\u00e4nge_gott.png 944w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/L\u00e4nge_gott-300x83.png 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/L\u00e4nge_gott-768x212.png 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/L\u00e4nge_gott-500x138.png 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 944px) 100vw, 944px\" \/><\/p>\n<p>Als weiteren Untersuchungsbegriff w\u00e4hlte ich das Wort \u201eheil*\u201c. \u00c4hnlich wie bei \u201egott*\u201c zeigte sich auch hier eine H\u00e4ufung in der langen Rede im Sportpalast von 1939. Auffallend ist hier, dass es in der Rundfunkansprache von 1945 noch mal einen Anstieg im Vergleich zu den Jahren davor gibt. Dies ist umso bemerkenswerter, da diese letzte Rede in unserer Auswahl zugleich die k\u00fcrzeste ist. Dadurch ist die relative H\u00e4ufigkeit bei diesem Text am gr\u00f6\u00dften. Dies k\u00f6nnte mit der drohenden Kriegsniederlage zusammenh\u00e4ngen. Durch eine Sakralisierung des Krieges soll dieser nicht nur gerechtfertigt, sondern auch als moralische Notwendigkeit herausgestellt werden. Eine genaue Durchsicht der Ansprache best\u00e4tigt diese Vermutung. So sei es wichtig \u201eden heiligen Entschlu\u00df zu erh\u00e4rten, die Waffen zu f\u00fchren\u201c, zumal Hitler \u201evon der heiligen \u00dcberzeugung\u201c beseelt sei, dass der Allm\u00e4chtige den F\u00fchrer und das deutsche Volk schlie\u00dflich zum Sieg f\u00fchre.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-86\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/heil.png\" alt=\"\" width=\"637\" height=\"388\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/heil.png 637w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/heil-300x183.png 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/heil-493x300.png 493w\" sizes=\"auto, (max-width: 637px) 100vw, 637px\" \/><\/p>\n<p>Im Vergleich von \u201eRaw Frequencies\u201c (absolute H\u00e4ufigkeit, Diagramm oben) und \u201eRelative Frequencies\u201c (relative H\u00e4ufigkeit, Diagramm unten) des Begriffes \u201eheil*\u201c zeigt sich, wie sehr die Ergebnisse einer Statistik von der Wahl der Parameter bzw. Ma\u00dfzahlen abh\u00e4ngen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-82\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/heil_relativ.png\" alt=\"\" width=\"637\" height=\"388\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/heil_relativ.png 637w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/heil_relativ-300x183.png 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/heil_relativ-493x300.png 493w\" sizes=\"auto, (max-width: 637px) 100vw, 637px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Selbstreflektion und weitergehende \u00dcberlegungen<\/p>\n<p>Insgesamt war die Textanalyse mit Voyant Tools sehr interessant und hat mir die M\u00f6glichkeiten einer solchen statistischen Auswertung vor Augen gef\u00fchrt. Die zahlreichen Grafiken und Diagramme haben die linguistischen H\u00e4ufigkeitsauswertungen auf deutliche und attraktive Weise veranschaulicht. Sie eignen sich ideal, um quantitative Quelltextanalysen in Forschungsarbeiten und Pr\u00e4sentationen ansprechend darzustellen und die sprachlichen Ausf\u00fchrungen zu erg\u00e4nzen. Zugleich kann eine solche statistische Auswertung auch f\u00fcr die interne Quellenarbeit genutzt werden. So erh\u00e4lt man einen ersten Eindruck von den zu untersuchenden Texten und eventuell Hinweise zu m\u00f6glichen Interpretationsans\u00e4tzen. Man sollte sich jedoch vor Augen f\u00fchren, dass dieses \u201eDistant Reading\u201c keine inhaltliche Auswertung ersetzt. Um eindeutige Schlussfolgerungen ziehen zu k\u00f6nnen, ist eine \u00dcberpr\u00fcfung und Analyse der Texte notwendig.<\/p>\n<p>Durch den relativ gro\u00dfen Umfang an Darstellungsformen konnte ich noch nicht alle M\u00f6glichkeiten austesten und verwenden. Diese Vielfalt erlaubt eine Visualisierung, die genau auf die individuellen Forschungszwecke ausgerichtet ist. Zugleich sollte man aber auch aufpassen, seine Forschungsergebnisse nicht mit zu vielen, letztendlich redundanten Grafiken zu \u00fcberfrachten. Daher habe ich mich f\u00fcr einige wenige Darstellungsgrafiken entschieden, die die Ergebnisse \u00fcbersichtlich pr\u00e4sentieren. Auch bei der Wahl der Begriffe musste ich zu Beginn abw\u00e4gen. Nachdem ich mehrere W\u00f6rter ausgew\u00e4hlt und mit Voyant im Text gesucht hatte, habe ich mich schlie\u00dflich f\u00fcr zwei Begriffe entschieden. Diese konnten in den vorliegenden Texten anschauliche Ergebnisse liefern. Ein weiteres Problem f\u00fcr mich stellte der relativ kleine Textkorpus dar. Dies war sicherlich dem einf\u00fchrenden Charakter dieser \u00dcbung geschuldet. F\u00fcr eine aussagekr\u00e4ftigere Analyse der nationalsozialistischen Religionsrhetorik m\u00fcssten umfangreiche Textsammlungen durch Voyant Tools analysiert werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_84\" style=\"width: 968px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84\" class=\"wp-image-84 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/heil-gott.png\" width=\"958\" height=\"822\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/heil-gott.png 958w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/heil-gott-300x257.png 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/heil-gott-768x659.png 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/marfrom\/files\/2017\/05\/heil-gott-350x300.png 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 958px) 100vw, 958px\" \/><p id=\"caption-attachment-84\" class=\"wp-caption-text\">In Voyant kann man sich die gesuchten W\u00f6rter auch als Blasen in einem Textstrang anzeigen lassen. Violett repr\u00e4sentiert hier das Vorkommen des Begriffes &#8222;heil*&#8220;, w\u00e4hrend die t\u00fcrkisfarbenen Blasen die H\u00e4ufigkeit des Wortes &#8222;gott*&#8220; anzeigen.<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein wichtiger Bereich im Rahmen des wissenschaftlichen Arbeitens ist die Analyse der Quellentexte. Neben der inhaltlichen Auswertung kann auch das sogenannte Distant Reading zu wichtigen Erkenntnissen f\u00fchren. Dabei handelt es sich um eine statistische und quantitative Analyse von Texten. 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