{"id":3124,"date":"2021-03-08T19:45:43","date_gmt":"2021-03-08T17:45:43","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/lehrmethoden\/?p=3124"},"modified":"2021-04-22T10:07:25","modified_gmt":"2021-04-22T08:07:25","slug":"digitale-referate","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/lehrmethoden\/digitale-referate\/","title":{"rendered":"Digitale Referate"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_3124 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_3124')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_3124').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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(Einstieg, Arbeitsphase, Feedback etc.)<\/strong>:  Pr\u00e4sentationsphase<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kurzbeschreibung der Methode:<\/strong><br>Die Studierenden erarbeiten Spezialthemen, die sie Kommiliton*innen in einem Kurzvortrag vorstellen. Die Besonderheit besteht darin, dass nur digitale Treffen m\u00f6glich waren. Zur inhaltlichen Vorbereitung und Abstimmung der Gruppen wurden in einem Videokonferenztool break-out-rooms eingerichtet, in denen die Gruppen zusammenfinden konnten. Dort konnten Literatur und Materialien geteilt und gemeinsam erstellt werden. F\u00fcr das Referat bestanden inhaltliche und formale Vorgaben, die mit den Studierenden vorab kommuniziert wurden (Zeitbegrenzung, Visualisierungen, Handout etc.). Die Referate selbst fanden ebenfalls digital statt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie wurde die Methode durchgef\u00fchrt?<\/strong><br>Die Methode wurde in einem fachdidaktischen Seminar durchgef\u00fchrt, das als Learning Outcome die Konzeption und Durchf\u00fchrung 20-min\u00fctiger Lerneinheiten mit kleinen Lerngruppen anvisiert. Die Gruppenreferate wurden eingesetzt, um den fachwissenschaftlichen Gegenstand zu erarbeiten und diesen f\u00fcr eine spezifische Lerngruppe (die Kommiliton*innen) aufzubereiten. Die Studierenden konnten innerhalb eines \u00fcbergeordneten Rahmen-Themas ihr Referatsthema frei w\u00e4hlen und haben sich interessensspezifisch zu Gruppen zusammengefunden (Gruppenwahl in PANDA). In PANDA wurde Literatur zur Verf\u00fcgung gestellt, weitere Literatur konnte selbst recherchiert werden. In der Erarbeitungsphase (2 Wochen) haben sich die Gruppen zur Seminarzeit in ihren break-out-rooms getroffen und wurden hier von der Seminarleitung \u201ebesucht\u201c und konnten Fragen kl\u00e4ren, ihre Planungen abstimmen etc. In der Pr\u00e4sentationssitzungen erhielten die Gruppen jeweils peer-feedback von einer anderen Gruppe und von der Seminarleitung. Dabei konnten sich die Studierenden nach einem vorgegebenen Schema orientieren oder frei (im Rahmen der vereinbarten Feedback-Regeln) ihr Feedback \u00e4u\u00dfern. Im Anschluss bekam jede Gruppe ein schriftliches Feedback und setzte sich mit diesem in einer Gruppen-Reflexion auseinander.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welches Lernziel wollten Sie mit der Methode erreichen?<\/strong><br>Im Groben wurden mit der Methode zwei Lernziele verfolgt. Inhaltlich ging es darum, fachwissenschaftliche Theorien f\u00fcr eine bestimmte H\u00f6rer*innengruppe adressatengerecht aufzuarbeiten. Daneben sollten soft-skills trainiert werden, d.h. die Pr\u00e4sentations- und Feedbackqualit\u00e4ten der Studierenden sollten gef\u00f6rdert werden, indem Kategorien benannt wurden, die es f\u00fcr den Referatsvortrag zu ber\u00fccksichtigen galt \u2013 die aber auch die Feedbacknehmenden und Feedbackgebenden bedenken mussten. Diese beiden Richtungen der Lernziele gelten auch f\u00fcr Pr\u00e4senz-Referate. Im Kontext des digitalen Semesters sollte mit der Methode auch ein Gegentrend zum \u201cpassiven\u201d Zuh\u00f6renden oder \u201cEinzelk\u00e4mpfer*in\u201d geschaffen werden \u2013 damit die Studierenden Selbstwirksamkeit erleben und trotz der Vereinzelung vor den jeweiligen Bildschirmen Gruppenerfahrungen und Austausch stattfinden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was empfehlen Sie ihren Kolleg*innen bzgl. dieser Methode? <\/strong>                                                   Digitale Referate und ihre Vorbereitung aktivieren die Studierenden und er\u00f6ffnen Handlungsspielr\u00e4ume, die auch Selbstwirksamkeitserfahrungen wahrscheinlicher machen k\u00f6nnen. Mein Eindruck ist, dass die Studierenden wacher sind, wenn sie selbst oder ihre Kommiliton*innen mehr Redeanteile \u00fcbernehmen, sodass nicht nur die Seminarleitung redet oder sich ein Pingpong zwischen Seminarleitung und (aktiven) Studierenden einstellt. Im Rahmen der Vortr\u00e4ge kam tats\u00e4chlich jeder zu Wort, das habe ich als positiv empfunden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Worauf sollten Ihre Kolleg*innen bzgl. dieser Methode unbedingt achten?<\/strong><br>Es hat sich als sinnvoll herausgestellt, die Arbeits- und Pr\u00e4sentationsphasen gut vorab zu strukturieren, d.h. formale und inhaltliche Anforderungen etc. (auch schriftlich) festzuhalten. Zugleich brauchten die digitalen Referate mehr Moderation als Referate in Pr\u00e4senzsituationen, damit die Seminardramaturgie zusammengehalten wird. Anf\u00e4ngliche Schwierigkeiten bestanden im Multitasking von einerseits \u201cVortragen\u201d und andererseits \u201cTechnik bedienen\u201d. Kurze einleitende S\u00e4tze, wie man den Bildschirm teilen, wann und wie man sein Mikrofon anstellt, sind sicher hilfreich.<\/p>\n\n\n\n<p>Name: Isabelle Hoyer <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fakult\u00e4t: Fakult\u00e4t f\u00fcr Kulturwissenschaften Veranstaltungstyp (Vorlesung, Seminar, \u00dcbung, Tutorium etc.): Digitales Seminar Anzahl der Teilnehmer: 20 Zusammensetzung der Teilnehmer (Studienanf\u00e4nger, Fortgeschrittene, B.A., M.A., etc.): Master Raumsituation: Digital, Videokonferenztool F\u00fcr welche Phase der Lehrveranstaltung eingesetzt? (Einstieg, Arbeitsphase, Feedback etc.): Pr\u00e4sentationsphase Kurzbeschreibung der Methode:Die Studierenden erarbeiten Spezialthemen, die sie Kommiliton*innen in einem Kurzvortrag vorstellen. 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