{"id":3114,"date":"2021-02-22T18:32:15","date_gmt":"2021-02-22T16:32:15","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/lehrmethoden\/?p=3114"},"modified":"2021-04-22T10:10:32","modified_gmt":"2021-04-22T08:10:32","slug":"haiti-methode","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/lehrmethoden\/haiti-methode\/","title":{"rendered":"HAITI-Methode"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_3114 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_3114')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_3114').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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(Einstieg, Arbeitsphase, Feedback etc.)<\/strong>:  Arbeitsphase <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kurzbeschreibung der Methode:<\/strong> <br>HAITI hei\u00dft \u201eim <strong>H<\/strong>\u00f6rsaal, dann <strong>A<\/strong>rbeit <strong>i<\/strong>m <strong>T<\/strong>eam und dann wieder <strong>i<\/strong>m H\u00f6rsaal\u201c. <br>Nach der Erkl\u00e4rung der Methode erhalten die Studierenden einen Arbeitsauftrag. Die Studierenden bilden Lerngruppen, die jeweils einen w\u00f6chentlichen virtuellen Treffpunkt vereinbaren. Der Sprecher der Lerngruppe bildet das Bindeglied zur Dozentin bzw. zum Dozenten. In den folgenden Tagen bearbeiten die Studierenden jeweils f\u00fcr sich allein die Aufgaben. Dann trifft sich die Lerngruppe und die Studierenden bearbeiten die Aufgaben gemeinsam. Sie stellen fest, wo ihre Schwierigkeiten liegen und welche Aufgaben sie nicht l\u00f6sen k\u00f6nnen. Dies wird vom Lerngruppensprecher der Dozentin bzw. dem Dozenten bis zu einem festgelegten Termin vor der n\u00e4chsten Videokonferenz per E-Mail mitgeteilt. Die Dozentin bzw. der Dozent analysiert die eingegangenen Mails und gestaltet die n\u00e4chste \u00dcbung entsprechend: Sie bzw. er behandelt nicht die Aufgaben, die ohnehin die meisten Studierenden l\u00f6sen konnten, sondern geht spezifisch auf die genannten Schwierigkeiten ein. <br><br>nach Waldherr, F.; Walter, C. didaktisch und praktisch \u2013 Ideen und Methoden f\u00fcr die Hochschullehre,&nbsp; Sch\u00e4ffer-Poeschel-Verlag, Stuttgart, 2009.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie wurde die Methode durchgef\u00fchrt?<\/strong><br>Die Studierenden haben den Auftrag erhalten einen Text mit Hilfe der  Leittextmethode zu analysieren. (Thema: Kooperatives Lernen) Die  Studierenden haben selbstst\u00e4ndig Gruppen zu vier Studierenden gebildet,  eine Lerngruppensprecherin bzw. einen Lerngruppensprecher ernannt und  eigene Termine f\u00fcr Ihre Treffen vereinbart. Der Termin der virtuellen  Treffen wurde mir mitgeteilt. Nach den Treffen haben die jeweiligen  Sprecherinnen bzw. Sprecher die Fragen an mich weitergeleitet, welche  nicht beantwortet werden konnten. In der folgenden Videokonferenz  konnten diese Fragen thematisiert werden. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welches Lernziel wollten Sie mit der Methode erreichen?<\/strong><br>Die Studierenden  unterst\u00fctzen sich durch die gemeinsame Arbeit in der Kleingruppe gegenseitig. Schw\u00e4chere Studierende werden durch st\u00e4rke Studierende unterst\u00fctzt, indem ihre Fragen in Kleingruppen beantwortet werden. Die Studierenden organisieren ihr Lernen und ihre Arbeit selbstst\u00e4ndig in Absprache mit den anderen Gruppenmitgliedern.<br>Weitere Ziele: Die Studierenden halten den Kontakt untereinander und motivieren sich gegenseitig.<br>Die genannten Ziele k\u00f6nnen nicht \u00fcberpr\u00fcft werden, da die Treffen nicht in Anwesenheit der Dozentin bzw. des Dozenten stattfinden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was empfehlen Sie ihren Kolleg*innen bzgl. dieser Methode? <\/strong>                                                    Die Studierenden sollten die Termine f\u00fcr Ihre virtuellen Treffen frei w\u00e4hlen d\u00fcrfen. Die Nennung der Termine ist wichtig, damit man wei\u00df, wann mit R\u00fcckfragen zu rechnen ist. Besonders in Zeiten von Onlineseminaren reduziert man mit dieser Methode die nicht gerne gesehenen synchronen Seminartermine.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Worauf sollten Ihre Kolleg*innen bzgl. dieser Methode unbedingt achten?<\/strong><br>Die Methode funktioniert dann besonders gut, wenn die Studierenden bereits einige Semester zusammengearbeitet haben. Ist dies nicht der Fall muss die Gruppenarbeit st\u00e4rker gelenkt werden: Gruppeneinteilung, Zeitplanung, \u2026Die Gruppengr\u00f6\u00dfe sollte an die Teilnehmerzahl angepasst werden. Kleine Gruppen arbeiten effektiver. Bei gro\u00dfen Seminaren entstehen so aber zu viele Gruppen. Die Aufgaben sollten so gestellt werden, dass die Studierenden selbstst\u00e4ndig in der Lage sind diese zu l\u00f6sen. Sollte ein Gro\u00dfteil der Fragen nicht zu l\u00f6sen sein, wird die folgende Videokonferenz nicht die erhoffte K\u00fcrze aufweisen. Eine regelm\u00e4\u00dfige Evaluation sollte sattfinden, da die Dozentin bzw. der Dozent bei den virtuellen Treffen nicht anwesend ist und die Lernfortschritte und Probleme nicht beobachten kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fakult\u00e4t: Fakult\u00e4t f\u00fcr Naturwissenschaften Veranstaltungstyp (Vorlesung, Seminar, \u00dcbung, Tutorium etc.): Onlineseminar Anzahl der Teilnehmer: 8 Zusammensetzung der Teilnehmer (Studienanf\u00e4nger, Fortgeschrittene, B.A., M.A., etc.): Alter: 21-32, Letztes Bachelorsemester und erstes Semester in Paderborn, die Studierenden kennen sich Raumsituation: Onlineseminar, asynchron mit wenigen synchronen Phasen F\u00fcr welche Phase der Lehrveranstaltung eingesetzt? 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