{"id":3084,"date":"2019-07-09T15:42:49","date_gmt":"2019-07-09T13:42:49","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/lehrmethoden\/?p=3084"},"modified":"2019-07-09T16:14:47","modified_gmt":"2019-07-09T14:14:47","slug":"fragen-zur-letzten-sitzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/lehrmethoden\/fragen-zur-letzten-sitzung\/","title":{"rendered":"Fragen zur letzten Sitzung"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_3084 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_3084')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_3084').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Semester und Lehramt)<\/p>\n\n\n\n<p><b>Raumsituation<\/b>: Q2.101; F\u00fcr die geringe Teilnehmerzahl ist der Raum sehr gro\u00df und tief.<br> Die Studenten verteilen sich im gesamten Raum, wurden aber bereits in der 1. Sitzung aufgefordert, m\u00f6glichst vorne zu sitzen.<br><br><b>F\u00fcr welche Phase der Lehrveranstaltung eingesetzt? (Einstieg, Arbeits- phase, Feedback etc.)<\/b>: Zu Beginn der Veranstaltung wird die Methode \u201eFragen zur letzten Sitzung\u201c eingesetzt<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kurzbeschreibung der Methode:<\/strong><br> Zu Beginn jeder Veranstaltung erfolgt normalerweise eine f\u00fcnf bis zehnmin\u00fctige Zusammenfassung der letzten Sitzung durch den Dozenten (PowerPoint). Auf diesen ersten Input der Veranstaltung legen die Studierenden sehr viel Wert und machen sich viele Notizen.<br> Mit Hilfe dieser Methode sollen Studierende anhand des ausgeteilten Quiz (Multiple-Choice bzw. kreative\/offene Fragen) \u00fcber den Inhalt der letzten Sitzung reflektieren und die Ergebnisse schriftlich festhalten.<br> In der \u201eklassischen\u201c Zusammenfassung durch den Dozenten h\u00f6ren die Studenten als passive Informationsempf\u00e4nger dem Dozenten (Informationsvermittler) zu. Das Wissen liegt folglich im Besitz des Dozenten. Mit Hilfe dieser Methode verlassen sie die passive Rolle und reflektieren aktiv \u00fcber die Themen der letzten Sitzung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie wurde die Methode durchgef\u00fchrt?:<\/strong><br> Der Dozent verteilt zu Beginn der Sitzung ein Arbeitsblatt\/Quiz, bestehend aus sieben Multiple-Choice und zwei offenen\/kreativen Fragen. Anschlie\u00dfend erkl\u00e4rt er die Vorgehensweise. Studierende hatten zehn Minuten Zeit in Stillarbeit das Quiz alleine auszuf\u00fcllen und in den restlichen f\u00fcnf Minuten sich mit dem Nachbarn \u00fcber die Ergebnisse auszutauschen. Anschlie\u00dfend erfolgte die Besprechung im Plenum (ca. 10 Min). Die Ergebnisse der Studierenden wurden auf dem OHP gesichert. Eine Interaktion zwischen Studierenden und Dozenten fand statt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welches Lernziel wollten Sie mit der Methode erreichen?<\/strong><br> Mit Hilfe dieser Methode sollen die Studierenden aktiv in den Erinnerungsprozess an die letzte Einheit eingezogen werden. Aus dem urspr\u00fcnglich dozentenzentrierten Einstieg wird ein studierendenzentrierter Einstieg.<br> Des Weiteren soll an fr\u00fcher behandelte Inhalte angekn\u00fcpft werden, indem Studierende mit kreativen\/offenen und Multiple-Choice Fragen konfrontiert werden. Schlie\u00dflich soll diese Methode Erinnerungen an die letzte Sitzung anregen, sodass die Studierenden den eigenen Lernprozess \u00fcberpr\u00fcfen k\u00f6nnen. Nach Ausf\u00fcllen und Besprechung des Arbeitsblattes sollen Studierende also in der Lage sein, die wesentlichen Inhalte der letzten Sitzung wiederzugeben.<br> Bei dieser Methode wird die Interaktion auf zwei Ebenen gef\u00f6rdert. Nach der Stillarbeit-Phase hatten die Studierenden die M\u00f6glichkeit ihre Ergebnisse mit dem Nachbarn auszutauschen\uf0e0 Interaktion zwischen Studierenden.<br> Anschlie\u00dfend wurden die Ergebnisse auf dem OHP schriftlich festgehalten, indem der Dozent die Beitr\u00e4ge der Studierenden notierte (Interaktion Dozent-Studierende). Somit konnten Studierende ihre eigenen Ergebnisse \u00fcberpr\u00fcfen und korrigieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was empfehlen Sie ihren KollegInnen bzgl. dieser Methode?<\/strong><br> Zu guter Letzt soll mit der Methode eine kleine Vorbereitung auf das Format der Klausur dargeboten werden. In der Klausur erhalten die Studierenden 3-4 offene Fragen. Anhand dieser Methode bekommen sie einen Einblick, welche Fragetypen sie in der Klausur erwarten k\u00f6nnen.<br> Diese Methode eignet sich sehr, wenn Sie auch gew\u00f6hnlich eine f\u00fcnf bis zehnmin\u00fctige Zusammenfassung der letzten Sitzung zu Beginn Ihrer Veranstaltung einplanen. Somit werden Studenten nicht nur passive Zuh\u00f6rer, sondern aktive Teilnehmer. Insbesondere, wenn es am Ende eine schriftliche Pr\u00fcfung gibt, eignet sich diese Methode sehr. Die Studierenden reflektieren schriftlich und \u00fcben zudem Ihre Schreibkompetenz. Des Weiteren brechen Sie die Monotonie des Seminareinstiegs mit einer abwechslungsreichen neuen Methode.<br> Ich kann Ihnen auch empfehlen das Quiz im Vorfeld (auf PANDA) den Studierenden zug\u00e4nglich zu machen. Somit ersparen Sie die zehnmin\u00fctige Bearbeitungszeit, wenn Sie mit der Wiederholung der letzten Sitzung wertvolle Minuten Ihrer Veranstaltung nicht verlieren m\u00f6chten. Des Weiteren k\u00f6nnen Sie auch somit im Vorfeld mehr kreative Fragen\/offene Fragen\/Transferfragen einbauen, weil diese gew\u00f6hnlich eine l\u00e4ngere Bearbeitungszeit erfordern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Worauf sollten Ihre KollegInnen bzgl. dieser Methode unbedingt achten?<\/strong><br> Das Erstellen eines Quiz nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Man untersch\u00e4tzt sehr, wie zeitintensiv das Erstellen von Multiple-Choice oder kreativen\/offenen Fragen sein kann. Planen Sie daher eine gro\u00dfz\u00fcgige Vorbereitungszeit f\u00fcr die Methode.<br> Des Weiteren sollte man mit der Anzahl der offenen\/kreativen Fragen sparsam umgehen. In der kurzen Zeit ist es f\u00fcr Studierende nicht m\u00f6glich diese anspruchsvollen Fragen zu beantworten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fakult\u00e4t: Fakult\u00e4t f\u00fcr Kulturwissenschaften Veranstaltungstyp (Vorlesung, Seminar, \u00dcbung, Tutorium etc.): Seminar Anzahl der Teilnehmer: 16 Zusammensetzung der Teilnehmer (Studienanf\u00e4nger, Fortgeschrittene, B.A., M.A., etc.): Studienanf\u00e4nger; Studierende im Bachelor (haupts\u00e4chlich im 2. Semester und Lehramt) Raumsituation: Q2.101; F\u00fcr die geringe Teilnehmerzahl ist der Raum sehr gro\u00df und tief. 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