{"id":3030,"date":"2018-11-23T12:14:26","date_gmt":"2018-11-23T10:14:26","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/lehrmethoden\/?p=3030"},"modified":"2019-02-11T15:43:02","modified_gmt":"2019-02-11T13:43:02","slug":"stationenlernen-zum-thema-mehrsprachigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/lehrmethoden\/stationenlernen-zum-thema-mehrsprachigkeit\/","title":{"rendered":"Stationenlernen zum Thema \u201eMehrsprachigkeit\u201c"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_3030 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_3030')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_3030').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Der Raum hatte Vor- und Nachteile: Vorteile: Durch die Gr\u00f6\u00dfe und Verstellbarkeit waren Gruppenarbeiten und das Stationenlernen m\u00f6glich; Nachteile: Schlechte Akustik (hallig); dadurch hoher L\u00e4rmpegel bei Gruppenarbeiten<\/p>\n<p><strong>Kurzbeschreibung der Methode:<\/strong> Das Stationenlernen ist eine handlungsorientierte Lernmethode. Hierbei sollen die Seminarteilnehmer sich mit den Inhalten aktiv in Einzel-oder Gruppenarbeit auseinandersetzen. Dazu werden an unterschiedlichen Orten im Seminarraum Lernstationen eingerichtet, die mit unterschiedlichen Arbeitsauftr\u00e4gen ausgestattet sind.<br \/>\nDie Stationen haben eine gemeinsame inhaltliche Klammer (hier: unterschiedliche Aspekte und Begriffe zum Thema Mehrsprachigkeit). Die Stationen k\u00f6nnen in unterschiedlicher Reihenfolge bearbeitet werden. Die Seminarteilnehmer k\u00f6nnen je nach Interesse die Bearbeitung der Aufgaben selbstbestimmt steuern.<br \/>\nEs gibt eine gro\u00dfe Vielfalt der Aufgaben, normalerweise sollen alle Sinneskan\u00e4le durch die Materialien angesprochen werden.<br \/>\nDie Seminarteilnehmer \u00fcbernehmen eine aktive Rolle innerhalb ihres Lernprozesses.<br \/>\nDie Ausarbeitung und Vorbereitung der Stationen erfordern einen hohen Material- und Vorbereitungsaufwand. Deshalb ist Stationenlernen dann sinnvoll, wenn es zum gleichen Thema h\u00e4ufiger eingesetzt werden kann. <strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><strong>Wie wurde die Methode durchgef\u00fchrt:\u00a0<\/strong>Zeit: 90 Minuten<br \/>\nVorbereitung: Es wurden insgesamt acht Stationen vorbereitet. Die Tische waren gut sichtbar nummeriert. Dazu erhielten die TN einen Laufzettel mit dem Thema der Stationen. Die Stationen waren in 3 Kategorien eingeteilt: 3 x Grundlagen, 3 x Vertiefung, 2 x Umsetzung, so dass die TN sich entscheiden konnten, welche Schwerpunkte sie in welcher Reihenfolge sich erarbeiten wollten. Au\u00dferdem waren Hinweise zur Sozialform vermerkt (EA, PA oder KG). Die TN konnten sich auf dem Laufzettel Notizen machen, Fragen aufschreiben, Bemerkungen etc.<br \/>\nEinstieg (10 Min): Ich habe zun\u00e4chst die Methode erkl\u00e4rt und anhand des Laufzettels einen kurzen \u00dcberblick \u00fcber die Themen gegeben und dargestellt, dass man mit jeder Station starten kann und warum das m\u00f6glich ist. Dadurch wurden Staus vermieden. Ich habe keine Zeitvorgaben gemacht, weil ich nicht einsch\u00e4tzen konnte, wie lange die TN f\u00fcr die einzelnen Stationen brauchen. Meine Vorgabe: Es sollten innerhalb von 1 Std. mindestens vier Stationen bearbeitet werden.<br \/>\nDurchf\u00fchrung: (ca. 70 Min): Dann folgte die Arbeit an den Stationen \u2013 die Verteilung der TN verlief problemlos.<br \/>\nReflexion\/Feedback: (ca. 10 Min): Die Zeit hierf\u00fcr war eindeutig zu kurz, deshalb habe ich die Reflexion in der folgenden Sitzung weitergef\u00fchrt.<strong><br \/>\n<\/strong><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Lehr-\/Lernziel:\u00a0<\/strong>Ich hatte zwei Lernziele:<br \/>\n1. Wissensvermittlung: Ich wollte, dass die Teilnehmer in recht kurzer Zeit einen \u00dcberblick \u00fcber wichtige Begriffe und Aspekte zu Mehrsprachigkeit bekommen. Ich wollte dazu eine aktive Erarbeitungshaltung f\u00f6rdern \u2013 und sie sollten dadurch zu Fragen und Problemen vorsto\u00dfen, die sie in der Folge durch Literaturstudium und Diskussionen vertiefen konnten.<\/p>\n<p>2. Didaktisches Wissen: Ich wollte ihnen gleichzeitig eine Methode zeigen, die sie selbst sehr gut im DaF\/DaZ-Unterricht einsetzen konnten.<\/p>\n<p>Mein Fazit: Es hat sehr gut geklappt, die R\u00fcckmeldungen waren zu beiden Lernzielen durchweg positiv. Die TN hatten \u00fcbrigens alle 8 Stationen bearbeitet.<br \/>\nWas nicht so gut war: Die Zeit f\u00fcr die Reflexion war viel zu kurz. Ich habe eine vertiefende Besprechung einzelner Stationen in der n\u00e4chsten Sitzung weitergef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Tipps\/Hinweise:\u00a0<\/strong>Stationenlernen bedeutet sehr viel Vorbereitungszeit. Da ich dieses Seminar h\u00e4ufiger durchf\u00fchren werde, hat sich die Arbeit gelohnt, und das ist auch mein Rat: Es lohnt sich nur in diesem Umfang, wenn man das Konzept h\u00e4ufiger einsetzen kann.<br \/>\nMeine Erfahrung: Die Diskussionen waren viel lebendiger und angeregter als mein altes Konzept (vorbereitender Text, Powerpoint, Diskussion).<br \/>\nIch w\u00fcrde bei Erwachsenen keine zeitlichen Vorgaben pro Station machen, aber immer im \u00dcberblick behalten, ob es irgendwo Staus gibt.<br \/>\nMan braucht einen gro\u00dfen Raum, in dem man die Stationen weit genug auseinanderstellen kann, damit der Lautst\u00e4rkepegel nicht zu hoch wird \u2013 gerade bei PA oder KG-Arbeit.<br \/>\nDie Stationen m\u00fcssen nat\u00fcrlich vorher aufgebaut werden, d.h. man muss genug Zeit einplanen, um ggf. den Raum her-bzw. wieder zur\u00fcckzurichten. Daran denken, SHKs zu bitten mit anzupacken.<br \/>\nDer Laufzettel hat sich als sehr konstruktiv erwiesen, das wurde auch von den TN zur\u00fcckgemeldet.<br \/>\nEine Einf\u00fchrung mit Begr\u00fcndung der Methode w\u00fcrde ich ebenfalls empfehlen. <strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Worauf sollten Ihre KollegInnen bzgl. dieser Methode unbedingt achten:<\/strong>&#8211; nicht zu kompliziert machen <strong><br \/>\n<\/strong>&#8211; der Raum muss daf\u00fcr geeignet sein<br \/>\n&#8211; Ich habe nicht viele Anleitungen zum Stationenlernen im Hochschulbereich gefunden, das meiste bezieht sich auf den schulischen Kontext. Hierbei darauf achten, dass erwachsene Lerner schon viele Lernerfahrungen haben (aufpassen, dass es nicht zu \u201esch\u00fclerhaft\u201c wird).<br \/>\n&#8211; Die Reflexion der Stationen (im Plenum?) ist wichtig, unbedingt vorher \u00fcberlegen, wie und wo sie stattfinden soll. (wenn es nicht im Plenum sein soll, w\u00e4re eine kurze schriftliche Hausaufgabe denkbar).<br \/>\n&#8211; Insgesamt: Eine sehr empfehlenswerte Methode, die Spa\u00df macht und motivierend ist.<br \/>\nLiteratur:<br \/>\nhttp:\/\/methodenpool.uni-koeln.de\/stationenlernen\/stationenlernen_kurzbeschreibung.html<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Name:\u00a0<\/strong>Ulla Jung<\/p>\n<p><strong>Email:\u00a0<\/strong>ullajung@mail.upb.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fakult\u00e4t:\u00a0Kulturwissenschaften Veranstaltungstyp:\u00a0Seminar TN-Zahl:\u00a027\u00a0 TN-Zusammensetzung: Berufst\u00e4tige Erwachsene, gr\u00f6\u00dftenteils mit Studienabschluss, einige promoviert Phase der Lehrveranstaltung:\u00a0Phase des Gesamtseminars: Einf\u00fchrung in das Thema; das Stationenlernen fand in der ganzen Lehrveranstaltung statt. Raumsituation: Gro\u00dfer Raum, Tische und St\u00fchle verstellbar. 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