{"id":3004,"date":"2018-11-23T11:08:12","date_gmt":"2018-11-23T09:08:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/lehrmethoden\/?p=3004"},"modified":"2019-02-11T15:40:39","modified_gmt":"2019-02-11T13:40:39","slug":"vernissage-gallerie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/lehrmethoden\/vernissage-gallerie\/","title":{"rendered":"Vernissage\/Galerie"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_3004 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_3004')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_3004').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Die Poster werden aufgeh\u00e4ngt, bzw. wie Bilder in einer Vernissage \u201eausgestellt\u201c. Nach der Produktionsphase, haben die Teilnehmenden die M\u00f6glichkeit sich die Ausstellung (und somit die anderen Poster) anzuschauen. Danach folgt eine Pr\u00e4sentationsrunde, in der jedes Poster von der Erstellerin\/ dem Ersteller vorgestellt und erl\u00e4utert wird.<\/p>\n<p><strong>Wie wurde die Methode durchgef\u00fchrt:\u00a0<\/strong>Die Methode \u201cVernissage\u201d habe ich in Form einer Gruppenarbeit durchgef\u00fchrt. Ich wollte diese Methode nutzen um Gruppenarbeiten in einem H\u00f6rsaal umzusetzen. Im Zuge der Gruppenarbeiten sollten die Studenten ein abgeschlossenes Thema zusammentragen. Es sollte also, als seine Art Zusammenfassung dienen, bei der die Studenten ganz frei das Gelernte darstellen durften. Damit sollte im letzten Drittel einer Doppelst\u00fcndigen Lehrveranstaltung ein angenehmer Abschluss eines Themas (behavioristische Sichtweise) erm\u00f6glicht werden. Es zeigte sich, dass ich f\u00fcr die Umsetzung zu wenig Zeit eingeplant hatte. Daher musste ich die Gruppen dr\u00e4ngen, die Postererstellung zu Ende zu bringen, obwohl manche Gruppen mit ihrer Arbeit noch nicht soweit waren. Die Begutachtung der Poster der \u00fcbrigen Gruppen viel entsprechend auch k\u00fcrzer aus. Da die allgemeine Motivation bei Studenten gegen Ende der Stunde nachl\u00e4sst, war es leider auch nicht erstaunlich, dass die Teilnehmer bei der Betrachtung der anderen Poster wenig motiviert schienen. Sie schienen geistig schon eher mit der Stunde abgeschlossen zu haben. Ebenfalls fiel auf, dass sich die Studenten darauf beschr\u00e4nkten Schl\u00fcsselw\u00f6rter in Verbindung zu setzen und sehr konzentriert darauf waren Inhalte eins zu eins wiederzugeben, als kreative L\u00f6sungen zu finden die Inhalte bildhaft darzustellen.<\/p>\n<p><strong>Lehr-\/Lernziel:\u00a0<\/strong>Diese Methode sollte als Veranschaulichung und Wiederholung und somit auch zur Festigung eines vorherigen gro\u00dfen Themenkomplexes (behavioristische Sichtweise des Lernens) dienen. Andererseits sollte die Methode mir dazu dienen, aufzuzeigen, welche Aspekte bei den Studenten h\u00e4ngen geblieben sind und wo noch L\u00fccken oder Fragen offen geblieben sind. Au\u00dferdem erhoffte ich mir, durch Anwendung dieser Methode, das Setting \u201cGruppenarbeit\u201d in einem f\u00fcr Gruppenarbeiten unvorteilhaften Raum (kleiner H\u00f6rsaal) besser umsetzen zu k\u00f6nnen. Da Gruppenarbeiten vorher meist nur sehr steif und umst\u00e4ndlich umsetzbar waren. Durch diese Methode versprach ich mir eine Auflockerung der festgefahrenen Strukturen.<\/p>\n<p><strong>Tipps\/Hinweise:\u00a0<\/strong>Bei der Anwendung dieser Methode empfehle ich KollegInnen gen\u00fcgend Zeit einzuplanen. Am besten sollte diese Methode nicht zum Ausklang einer Stunde eingeplant werden, damit ein zeitlicher Puffer zur Verf\u00fcgung steht, falls diese Methode l\u00e4nger dauert als geplant. Au\u00dferdem sollte ber\u00fccksichtigt werden, dass die allgemeine Motivation bei dem Gro\u00dfteil der Studenten gegen Ende der Stunde nachl\u00e4sst und daher die Motivation der Begutachtung der \u00fcbrigen Poster geringer sein k\u00f6nnte, wenn diese Methode sp\u00e4ter in einer Veranstaltung eingef\u00fchrt wird. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass die Studenten nicht zu sehr auf Textgenerierung fokussiert sind und sie explizit darauf hinweisen, dass Zeichnungen und andere kreative L\u00f6sungen ebenfalls erw\u00fcnscht sind. Ein weiterer Punkt, ist darauf zu achten, dass Poster so aufgeh\u00e4ngt werden, dass die Studenten gen\u00fcgend Platz zum Begutachten der Poster von den anderen TeilnehmerInnen haben.<br \/>\nGen\u00fcgend Zeit einplanen. Idealerweise nicht am Ende der Stunde, damit zeitlicher Puffer zur Verf\u00fcgung steht. Zum einen kann die Erstellung des Posters mehr Zeit als geplant in Anspruch nehmen, und zum anderen kann die Begutachtung, Pr\u00e4sentation und Diskussion der Poster mehr Zeit ben\u00f6tigen. Die Vernissage mittendrin abbrechen zu m\u00fcssen ist \u00e4u\u00dferst ung\u00fcnstig.<br \/>\nStudenten motivieren kreativ zu sein (auch zeichnen und nicht nur schreiben).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fakult\u00e4t:\u00a0Kulturwissenschaften Veranstaltungstyp:\u00a0Seminar TN-Zahl:\u00a047 TN-Zusammensetzung:\u00a0Studienanf\u00e4nger (und ein paar Fortgeschrittene), Bachelorstudium Phase der Lehrveranstaltung: Arbeitsphase Raumsituation: H7, kleiner H\u00f6rsaal Kurzbeschreibung der Methode: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden aufgefordert Poster zu einem ausgew\u00e4hlten Thema zu erstellen. Die Poster werden aufgeh\u00e4ngt, bzw. wie Bilder in einer Vernissage \u201eausgestellt\u201c. 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