{"id":2291,"date":"2016-02-22T18:09:08","date_gmt":"2016-02-22T16:09:08","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/lehrmethoden\/?p=2291"},"modified":"2016-02-22T18:09:08","modified_gmt":"2016-02-22T16:09:08","slug":"peer-feedback","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/lehrmethoden\/peer-feedback\/","title":{"rendered":"Peer-Feedback"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_2291 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_2291')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_2291').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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FS<\/p>\n<p><strong>Raumsituation:<\/strong> gro\u00dfer Seminarraum<\/p>\n<p><strong>ben\u00f6tigte Materialien:\u00a0<\/strong>Vorbereitete Feedbackb\u00f6gen f\u00fcr die &#8222;Expert*innen&#8220; (s.u.)<\/p>\n<p><strong>Phase der Lehrveranstaltung:\u00a0<\/strong>Feedbackphase nach dem studentischem Vortrag<\/p>\n<p><strong>Kurzbeschreibung der Methode:\u00a0<\/strong>Das Peer-Feedback soll die Feedbackkultur in der Seminargruppe st\u00e4rken und die Studierenden im Feedback geben und nehmen schulen. Dabei werden nacheinander die Eindr\u00fccke der Studierenden im Plenum und die von vorher festgelegten \u201eFeedback-Expert*innen\u201c herangezogen. Die \u201eExpert*innen\u201c erhalten zu Beginn der Sitzung einen vorbereiteten Feedbackbogen, den sie w\u00e4hrend der Pr\u00e4sentation ihrer Kommiliton*innen ausf\u00fcllen sollen.<\/p>\n<p><strong>Durchf\u00fchrung der Methode:<\/strong> Zu Beginn der Seminarsitzung erhalten die Teilnehmer*innen der Pr\u00e4sentationsgruppe, die in der Folgewoche vortr\u00e4gt, vorbereitete Feedbackb\u00f6gen. Sie sind f\u00fcr diese Seminarsitzung die \u201eFeedback-Expert*innen\u201c und f\u00fcllen die B\u00f6gen w\u00e4hrend der Sitzung aus.<br \/>\nDer Feedbackbogen umfasst zwei Teile. Teil 1 widmet sich dem Feedback zur Darstellung fachlicher Inhalte und besteht aus Fragen zu den Kategorien \u201eErl\u00e4uterung von Theorien und Konzepten\u201c, \u201eAuswahl relevanter Theorien\u201c sowie \u201eBezug zur Praxis\u201c. Teil 2 widmet sich dem Feedback zu Didaktik und Interaktion und besteht aus den Fragen zu den Kategorien \u201eStrukturierung &amp; Zeitmanagement\u201c, \u201eGruppenaufgabenstellungen &amp; Interaktion mit dem Plenum\u201c sowie \u201eArt der Darstellung, Sprache und K\u00f6rpersprache\u201c.<br \/>\nNach Ende der Pr\u00e4sentation k\u00f6nnen\/sollen die Vortragenden um Feedback aus dem Plenum bitten. Eine Variante ist, dass die Vortragenden sich zun\u00e4chst auch kurz pers\u00f6nlich zu ihrer Pr\u00e4sentation auf der Metaebene \u00e4u\u00dfern d\u00fcrfen, da Feedback zu Aspekten, die ihnen ohnehin bereits selbst aufgefallen sind, nicht unbedingt notwendig sein muss. Vorteil ist, dass hierbei der Rechtfertigungsdrang der Studierenden abgemildert wird. Jedoch wirkt es nicht immer professionell, auf eigene Fehler einzugehen, sodass dieses Verhalten in Hinblick auf die berufliche Zukunft nicht unbedingt \u201eeinge\u00fcbt\u201c werden sollte.<br \/>\nDie Vortragenden moderieren ihr Feedback eigenst\u00e4ndig, indem sie ihre Kommiliton*innen zu Wort kommen lassen. Zun\u00e4chst soll sich das Plenum exklusive der \u201eExpert*innen\u201c \u00e4u\u00dfern. Wenn aus dem Plenum keine Anregungen mehr kommen, sollen sich die \u201eExpert*innen\u201c zu Wort melden. Ihr Feedback ist wegen des vorliegenden und von ihnen ausgef\u00fcllten Feedbackbogens erfahrungsgem\u00e4\u00df deutlich ausf\u00fchrlicher und umfasst oft einige sehr konkrete, auch kleinere Punkte, die aber f\u00fcr die Wirkung nicht weniger wichtig sein m\u00fcssen.<br \/>\nErg\u00e4nzend kann zum Abschluss die Dozentin\/der Dozent das Feedback mit seinen Eindr\u00fccken abrunden.<\/p>\n<p><strong>Lehr-\/Lernziel: <\/strong>Die Seminarteilnehmer*innen sollen den Mehrwert einer positiven Feedbackkultur erleben und sich praktisch darin \u00fcben, konstruktives Feedback angemessen anzubringen.\u00a0 Die \u201eExpert*innen\u201c sollen bei ihrer eigenen Pr\u00e4sentation in der Folgewoche zudem besonders vorbereitet werden, sodass sie vermeintliche Fehler bei der Pr\u00e4sentation nicht wiederholen und am Modell lernen k\u00f6nnen. Durch die Besch\u00e4ftigung mit den Feedbackkategorien sollen sie insgesamt sensibilisiert werden. Die Vortragenden sollen sich darin \u00fcben, Feedback selbst\u00e4ndig einzuholen, zu moderieren und angemessen darauf zu reagieren, d.h. sich wertsch\u00e4tzend daf\u00fcr bedanken, auch wenn sie das Feedback f\u00fcr sich nicht weiter nutzen m\u00f6chten, und keinesfalls in Rechtfertigungen verfallen.<\/p>\n<p><strong>Tipps: <\/strong>Es empfiehlt sich, in der ersten Seminarstunde (die) Feedbackregeln mit den Teilnehmer*innen zu erarbeiten. Erfahrungsgem\u00e4\u00df gibt es zu Beginn einige Studierende mit entsprechenden Vorerfahrungen bez\u00fcglich der Feedbackregeln, jedoch ist der Wissens- und Anwendungsstand sehr heterogen. Durch eine partizipative Festlegung der Regeln werden alle Studierende eingebunden und es entsteht eine gemeinsame mentale Landkarte.<br \/>\nMan sollte darauf achten, eigenes Feedback als Dozent*in erst dann anzubringen, wenn keine Anmerkungen aus dem Plenum mehr zu erwarten sind.<\/p>\n<p><strong>Reaktion der Studierenden: <\/strong>Die Studierenden reagieren in der Regel sehr positiv. In der Seminarevaluation sprachen sie beispielsweise von einer \u201evon Sitzung zu Sitzung erh\u00f6hten Feedbackqualit\u00e4t\u201c. Insgesamt scheinen sie viel durch das gegenseitige Feedback geben und nehmen sowie durch den nachgelagerten Reflexionsprozess zu lernen<\/p>\n<p><strong>Verfasser:<\/strong> Julian Decius (E-Mail: julian.decius[at]uni-paderborn[dot]de)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fakult\u00e4t: KW Veranstaltungstyp: \u00dcbung Veranstaltungstyp: in jedem Veranstaltungstyp einsetzbar, ich setzte es in Online-Seminaren ein TN-Zahl: 25-30 TN-Zusammensetzung: Bachelor im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich, vor allem 3. FS und 5. FS Raumsituation: gro\u00dfer Seminarraum ben\u00f6tigte Materialien:\u00a0Vorbereitete Feedbackb\u00f6gen f\u00fcr die &#8222;Expert*innen&#8220; (s.u.) 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