{"id":4131,"date":"2019-06-14T19:20:13","date_gmt":"2019-06-14T17:20:13","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/?page_id=4131"},"modified":"2021-12-08T11:29:38","modified_gmt":"2021-12-08T10:29:38","slug":"bewaehrtes","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/impulse\/literaturreviews\/bewaehrtes\/","title":{"rendered":"Bew\u00e4hrtes"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_4131 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_4131')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_4131').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. N\\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\\\/em>.\",\"settings_perma\":\"Dauerhaft aktivieren und Daten\\u00fcber-tragung zustimmen:\",\"info_link\":\"http:\\\/\\\/www.heise.de\\\/ct\\\/artikel\\\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html\",\"uri\":\"https:\\\/\\\/blogs.uni-paderborn.de\\\/kunstdidaktik\\\/impulse\\\/literaturreviews\\\/bewaehrtes\\\/\",\"post_id\":4131,\"post_title_referrer_track\":\"Bew%C3%A4hrtes\",\"display_infobox\":\"on\"});}});\n\/* ]]> *\/<\/script><\/div>\n<p id=\"seitenanfangbewaehrtes\" style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 16px\">Manche B\u00fccher werden immer wieder in die Hand genommen \u2013 zum Nachschlagen, f\u00fcr Grunds\u00e4tzliches oder, weil sie sich einfach bew\u00e4hrt haben. Daher gibt es an dieser Stelle eine \u00dcbersicht der kunstp\u00e4dagogischen B\u00fccher, die bei uns dauerhaft im Regal stehen und die sich f\u00fcr den Anfang oder Erg\u00e4nzung der eigenen Sammlung gut eignen.<\/p>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Kirschenmann, J., Schulz, F. &amp; Sowa, H. (Hrsg.) (2006)<br>\nKunstp\u00e4dagogik im Projekt der allgemeinen Bildung<\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\"><br>\nAnnika Waffner<br>\n<\/em><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-4685\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2021\/07\/Kunstp\u00e4dagogik-im-Projekt-der-allgemeinen-Bildung.png\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"300\">Mit fast 700 Seiten bietet der Sammelband Kunstp\u00e4dagogik im Projekt der allgemeinen Bildung einen umfassenden Blick auf die Frage, welche Rolle der Kunstunterricht f\u00fcr \u00fcbergeordnete Bildungsziele einnimmt. Ausgangspunkt f\u00fcr die Publikation ist eine kunstp\u00e4dagogische Tagung in Leipzig, dennoch verstehen die Herausgeber den Sammelband als Weiterf\u00fchrung und nicht als Dokumentation der Tagung.<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">\nNicht nur der quantitative Umfang des Sammelbandes beeindruckt, sondern auch seine thematische Breite. Die einzelnen Beitr\u00e4ge sind in sechs Kapitel eingeteilt. Den Beginn bilden, mit Bezug auf den Titel der Publikation, Ausf\u00fchrungen zur Verkn\u00fcpfung zwischen \u201aKunstp\u00e4dagogik und Allgemeinbildung\u2018. Dabei werden grundlegende Aspekte der Kunstp\u00e4dagogik vorgestellt und reflektiert. Innerhalb des zweiten Kapitels \u201aAllgemeinbildende Schule\u2018 stehen diese \u00dcberlegungen in Bezug zu fachlichen Zielsetzungen und der Einbindung des Kunstunterrichtes in schulische Strukturen. Daraufhin weitet sich der Blick, indem die \u201aLehrerbildung\u2018 in ihren Grundlagen sowie Studieng\u00e4nge diskutiert werden. Als Chance f\u00fcr Kooperationen und Erweiterung des Kunstunterrichtes fokussieren die Autorinnen und Autoren M\u00f6glichkeiten der \u201aGanztagsschule\u2018, bevor au\u00dferschulische Perspektiven unter \u201aKunst- und Kulturp\u00e4dagogik im erweiterten Rahmen\u2018 aufgegriffen werden. Zuletzt steht das aktuelle Thema der \u201aKunstp\u00e4dagogik und neue Medien\u2018.<br>\nBesonders hervorzuheben sind die Darstellung der verschiedenen Kompetenzen, die im zweiten Kapitel von verschiedenen Forschenden auf knapp f\u00fcnfzig Seiten detailliert dargestellt werden. Dank der Vielfalt an Positionen, die durch die fast sechzig Beitr\u00e4ge zustande kommt, wird ein ausgewogenes Bild auf die Herausforderungen, Chancen und Konsens im Fach Kunst skizziert.<br>\nDer Sammelband Kunstp\u00e4dagogik im Projekt der allgemeinen Bildung eignet sich f\u00fcr viele Themen als Einstieg, um davon ausgehend weiter zu recherchieren. Da der Umfang der einzelnen Artikel gut handhabbar ist, l\u00e4sst sich ein erster \u00dcberblick gewinnen. \n<br>\n<em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\"> M\u00fcnchen: Kopaed, ISBN: 978-3-938028-67-4, 24,80 \u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Peez, Georg (2018)<br>\nEinf\u00fchrung in die Kunstp\u00e4dagogik<\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\"><br>\nDr. Rebekka Schmidt<br>\n<\/em><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-4685\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2019\/09\/Peez-206x300.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"300\">Die \u201eEinf\u00fchrung in die Kunstp\u00e4dagogik\u201c, die nun bereits in der f\u00fcnften \u00fcberarbeiteten Neuauflage vorliegt, stellt die Grundlagen und aktuellen Entwicklungslinien des Faches in komprimierter Form dar.\n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">\nAusgehend von der Fragestellung um die Beziehung zwischen Kunst und P\u00e4dagogik (Kap. 1) werden hier sowohl die pr\u00e4gendsten Konzepte und die Entwicklung des Faches bis heute (Kap. 2) seine wichtigsten Grundlagen (Kap. 3, 4) sowie Arbeitsformen (Kap. 6) und Forschungsfelder (Kap. 7) erl\u00e4utert. \nDamit vermittelt diese Einf\u00fchrung einen kompakten Einblick in die wichtigsten Themenbereiche der Kunstp\u00e4dagogik. Dar\u00fcber hinaus finden sich auch Informationen \u00fcber das Studium (Kap. 8) und berufliche Arbeitsfelder (Kap. 5), die v. a. zu Beginn oder auch als Entscheidungshilfe vor dem Studium von besonderem Interesse sein k\u00f6nnen.<br>\nDen Abschluss bilden Hinweise auf weitere Informationsquellen, die bis ins Referendariat von gro\u00dfem Nutzen sein k\u00f6nnen.<br>\nDabei ist ein selektiver Einstieg mit jedem Kapitel m\u00f6glich. Ein umfangreiches Verweissystem erm\u00f6glicht es dann, von dem gew\u00e4hlten Anfang aus, eigene Wege und Ankn\u00fcpfungen zu finden.<br>\nInsgesamt ist die Einf\u00fchrung sehr empfehlenswert. Sie gibt einen begr\u00fcndeten und verl\u00e4sslichen Einblick in die wichtigsten Themenbereiche der Kunstp\u00e4dagogik und eignet sich daher besonders sowohl als Informationsquelle zu Beginn des Studiums als auch f\u00fcr das vertiefende Studium gegen Ende sowie im Referendariat.<br>\n<em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\"> Stuttgart: Kohlhammer, ISBN: 978-3-17-032942-3, 22,00 \u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n<br>\n<br>\n<br>\n<br>\n<br>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-color: #A4A4A4;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Bering, K., Niehoff, R. &amp; Pauls, K. (Hrsg.) (2017)<br>\n&#8211; Lexikon der Kunstp\u00e4dagogik<br>\n<\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Dr. Rebekka Schmidt<br>\n<\/em><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-2600\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/10\/40_690_0-213x300.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"291\"> Die Herausgeber haben mit dem \u201eLexikon der Kunstp\u00e4dagogik\u201c ein umfassendes und fundiertes Nachschlagewerk f\u00fcr eine Vielzahl von Begriffen geschaffen, die f\u00fcr den Kunstunterricht von Bedeutung sind. Das Spektrum der Beitr\u00e4ge reicht dabei von kunstdidaktischen und kunstwissenschaftlichen Feldern \u00fcber Jugendkulturen und deren Bildwelten bis hin zu inter- und transkulturellen Fragestellungen.\n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">\nDie einzelnen Artikel, die zum gro\u00dfen Teil von ausgewiesenen Experten auf diesem Gebiet stammen, geben einen kurzen, wissenschaftlich begr\u00fcndeten und fundierten \u00dcberblick zum jeweiligen Begriff. Durch ausf\u00fchrliche Querverweise werden Bez\u00fcge aufgezeigt und die Inhalte miteinander vernetzt. Etwas schade ist, dass dadurch das Inhaltsverzeichnis mehr verspricht, als das Lexikon h\u00e4lt. Mehrere Begriffe sind lediglich genannt und m\u00fcssen durch Querverweise auf z. T. mehrere Kapitel erschlossen werden. Dies schm\u00e4lert die Qualit\u00e4t aber nur geringf\u00fcgig. Insgesamt ist das Lexikon sehr empfehlenswert und gibt einen begr\u00fcndeten und verl\u00e4sslichen \u00dcberblick \u00fcber die wichtigsten Grundbegriffe der Kunstp\u00e4dagogik.<br>\n<em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\"> Oberhausen: Athena, ISBN: 978-3-89896-690-0, 29,50 \u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Schmidt, Rebekka (2016): Mit Kunstwerken zum Denken anregen. Eine empirische Untersuchung zur kognitiven Aktivierung im Rahmen der Kunstrezeption in der Grundschule<br>\n<\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Annika Waffner<\/em><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5411 size-medium\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2020\/01\/Mit-Kunstwerken-denken-213x300.jpg\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2020\/01\/Mit-Kunstwerken-denken-213x300.jpg 213w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2020\/01\/Mit-Kunstwerken-denken.jpg 453w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/>Wie k\u00f6nnen Lernende im Rahmen der Kunstrezeption zum Denken angeregt werden? Dieser Frage geht Rebekka Schmidt in ihrer Publikation nach. Zudem wird ein System entwickelt, mit dem sich diese kognitive Aktivierung empirisch erheben l\u00e4sst. Dieses wird auf 33 videografierte Doppelstunden im Fach Kunst in verschiedenen Grundschulen angewendet.<br>\n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">\nZu Beginn werden die Themen der kognitiven Aktivierung und der Kunstrezeption behandelt. Besonders das Kapitel zur theoretischen Fundierung der Kunstrezeption ist hier hervorzuheben: Es werden verschiedene Aspekte der Forschung zur Rezeption im Kunstunterricht dargestellt, wie bspw. die Funktion von Sprache, die Str\u00f6mung der Rezeptions\u00e4sthetik oder der soziale Aspekt der Klasse. Dar\u00fcber hinaus wird mit den von Schmidt genannten \u201eElementen des Rezeptionsprozesses\u201c ein detailliertes Modell zur Differenzierung der verschiedenen Phasen einer Kunstrezeption aufgestellt. Die Elemente k\u00f6nnen f\u00fcr verschiedene theoretische \u00dcberlegungen im Feld der Kunstrezeption als Grundlage dienen oder als Strukturhilfe in die Unterrichtsplanung einflie\u00dfen. Insgesamt stellt dieser Teil einen guten \u00dcberblick \u00fcber die Kunstrezeption f\u00fcr alle Klassenstufen dar und bietet Zug\u00e4nge f\u00fcr die vertiefte Auseinandersetzung einzelner Aspekte.<br>\nF\u00fcr die Beantwortung der Frage nach der kognitiven Aktivierung wird ein feingliedriges Ratingverfahren entwickelt, welches das Handeln der Lehrkraft in den Blick nimmt. Es umfasst beispielsweise die inhaltliche Fokussierung, anregende Fragen und Impulse oder die F\u00f6rderung des emotionalen Zugangs. Zwar konnten in der zugrundeliegenden Stichprobe wenig Ma\u00dfnahmen zur kognitiven Aktivierung festgestellt werden, das empirische Vorgehen mit den Ratings legt jedoch einen wichtigen Grundstein in dem Diskurs der Kunstrezeption in der Grundschule.<br>\n<em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\">M\u00fcnchen: kopaed, ISBN: 978-3-86736-440-9, 19,80\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Ide, Martina; Korte-Beuckers, Christine; R\u00fcckert, Friederike (Hrsg.) (2016): Aktuelle Positionen der Kunstdidaktik<\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\"><br>Annika Waffner<br><\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3796 \" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2019\/01\/153-8-211x300.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"293\">\u201eJede Generation muss sich ihren Zugang zur Kunst neu suchen [\u2026] Jede Generation hat ihren eigenen Zugang, weil sie von anderen Rahmenbedingungen gepr\u00e4gt wurde.\u201c (Beuckers, S. 7)<br>Diese Feststellung aus dem Gru\u00dfwort der Publikation gilt nicht nur f\u00fcr den Bereich der Kunstgeschichte, sondern ebenso f\u00fcr die Kunstdidaktik.\n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">\nAusgehend von einer Tagung der Universit\u00e4t Kiel stellt sich die Autorenschaft des Sammelbandes daher die Frage, welche Herausforderungen die Kunstdidaktik gegenw\u00e4rtig bew\u00e4ltigen muss und wie sie sich zu aktuellen Entwicklungen positionieren kann. Die Herausgebenden m\u00f6chten damit weniger L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge als vielmehr Impulse zu Diskussionen geben.<br>Ein Fokus liegt dabei auf der Digitalisierung des 21. Jahrhunderts, welche gleich von mehreren Beitr\u00e4gen aufgegriffen wird. Der Einbezug der Medienkunst wird dabei genauso diskutiert, wie die Ver\u00e4nderungen des schulischen Umfelds und die Rolle der Kunstlehrenden. Weitere Beitr\u00e4ge besch\u00e4ftigen sich mit anderen, ebenfalls aktuellen Themen: So zeigt Axel Beuther beispielsweise die Rolle und den Nutzen des Kunstunterrichtes in der modernen Gesellschaft zwischen Globalisierung und Bildungsstandards auf. Friedericke R\u00fcckert diskutiert hingegen die M\u00f6glichkeiten, im Lehramtsstudium des Faches Kunst die Verzahnung von Theorie und Praxis zu st\u00e4rken.<br>Insgesamt erreicht die Publikation das in ihrem Titel erkl\u00e4rte Ziel: Das Aufzeigen von aktuellen Positionen der Kunstdidaktik. Sie umfassen sowohl erstmalig aufgekommene Herausforderungen als auch neue Blickwinkel von bestehenden Diskursen.<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\"> M\u00fcnchen: kopaed, ISBN: 978-3-86736-153-8, 18,80\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-color: #A4A4A4;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms;padding-top: 18px\">Heil, Christine (2015): Kreative St\u00f6rf\u00e4lle<br><\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Lena Westhoff<\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1542 alignleft\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2017\/06\/Kreative_Stoerfaelle-232x300.jpg\" alt=\"\" width=\"209\" height=\"267\">Auf der Suche nach kreativit\u00e4tsf\u00f6rdernden Impulsen f\u00fcr einen Kunstunterricht, der sich besonders \u00e4sthetischen Herangehensweisen verschreibt, empfiehlt sich das Buch \u201eKreative St\u00f6rf\u00e4lle\u201c. Gut verst\u00e4ndlich und \u00fcbersichtlich werden hier vielf\u00e4ltige Anregungen f\u00fcr die Praxis gegeben. Dabei werden besonders die Themenbereiche Dingumgang, Raum und digitale Medien ber\u00fccksichtigt. \n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">\nViele Zugangsweisen erinnern auch an das \u00c4sthetische Forschen nach K\u00e4mpf-Jansen.<br>Kreative St\u00f6rf\u00e4lle werden von den Autoren als solche Ereignisse definiert, die \u201ein einem k\u00fcnstlerischen, \u00e4sthetischen oder medienpraktischen Kontext stattfinden, und gerade nicht den herrschenden Regeln oder Erwartungen entsprechen und dadurch st\u00f6rend wirken.\u201c (S. 7) Genau durch diese St\u00f6rf\u00e4lle wird kreatives Denken geradezu herausgefordert und kann sich in kreativen Produkten entfalten. Besonders aber k\u00f6nnen diese Prozesse auch bildend wirken.<br>F\u00fcr den Unterricht werden ganz konkrete Zug\u00e4nge, Methoden und praktische Umsetzungsimpulse vorgeschlagen, so dass das Buch neben der theoretischen Betrachtung des Themas Kreativit\u00e4t und \u00e4sthetische Erfahrungen auch konkrete Praxisimpulse bereith\u00e4lt. Dabei empfiehlt es sich durchaus, begleitend das Buch \u201e\u00c4sthetische Forschung\u201c von Helga K\u00e4mpf-Jansen zu lesen. Diese beiden B\u00fccher sind in Kombination wirklich bereichernd f\u00fcr Kunstlehrende und ermutigen dazu, kreative St\u00f6rf\u00e4lle wert zu sch\u00e4tzen und sie des \u00d6fteren in den Unterricht einzubeziehen.<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\"> Hannover: fabrico Verlag, ISBN 978-3-946320-02-9, 17,50 \u20ac<\/em><br><a href=\"https:\/\/www.fabrico-verlag.de\/buecher\/heil-kreative-stoerfaelle\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong style=\"font-family: trebuchet ms;font-size: 16px\">\u21d2 Hier geht&#8217;s zum Buch<\/strong><\/a><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Berner, Nicole Elisabeth (2013):<br>\nBildnerische Kreativit\u00e4t im Grundschulalter<br>\n<\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Jana Welzel<\/em><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5318 size-medium\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2019\/12\/Diss-Berner-215x300.jpg\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2019\/12\/Diss-Berner-215x300.jpg 215w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2019\/12\/Diss-Berner.jpg 604w\" sizes=\"auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/>Die vorliegende Publikation von Nicole Elisabeth Berner befasst sich mit der Erforschung der bildnerischen Kreativit\u00e4t. Dabei wird besonderes Augenmerk auf das bildnerische bzw. plastische Gestalten im Grundschulalter gelegt.\nZun\u00e4chst legt sie daher den theoretischen Hintergrund zum Ph\u00e4nomen Kreativit\u00e4t dar, um es anschlie\u00dfend produktorientiert zu untersuchen. \n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">\nIn der theoretischen Einf\u00fchrung gelingt es Berner, den komplexen Begriff der Kreativit\u00e4t in Hinblick auf den Kunstunterricht \u00fcbersichtlich zu entwickeln. Dabei widmet sie sich u. a. dem Kreativit\u00e4tsverst\u00e4ndnis sowie den Perspektiven auf Kreativit\u00e4t (kreative Person, kreativer Prozess, kreatives Produkt, kreativit\u00e4tsf\u00f6rderndes Umfeld) und bezieht kunstp\u00e4dagogische und -didaktische Theorien und Forschungen sowie die psychologische Perspektive mit ein. Anschlie\u00dfend entwickelt sie Kriterien zur Beurteilung bildnerischer Kreativit\u00e4t von Sch\u00fclerarbeiten im plastischen Gestalten.<br>\nDie darauffolgende Untersuchung wird von zwei \u00fcbergeordneten Fragestellungen geleitet:<br>\n\u2022 Welche spezifischen Merkmale im plastischen Gestalten lassen sich anhand der plastischen Sch\u00fclerarbeiten als Hinweise auf bildnerische Kreativit\u00e4t verstehen?<br>\n\u2022 Wie kann bildnerische Kreativit\u00e4t f\u00fcr das plastische Gestalten beschrieben und empirisch erfasst werden?<br>\nDiese werden in drei Teilstudien zu den formalen Merkmalen der Sch\u00fclerplastiken, den Indikatoren bildnerischer Kreativit\u00e4t und der Pr\u00fcfung der Dimensionalit\u00e4t bildnerischer Kreativit\u00e4t beantwortet.<br>\nAbschlie\u00dfend geht Berner auf die kunstp\u00e4dagogischen Konsequenzen ein, die sich aus ihrer empirischen Studie ergeben. Dabei wird vor allem auf die F\u00f6rderung der bildnerischen Kreativit\u00e4t im Kunstunterricht abgezielt.<br>\nInsgesamt biete die Dissertation von Berner eine umfassende Grundlage, um sich mit dem interdisziplin\u00e4ren Begriff der Kreativit\u00e4t auseinanderzusetzten. Dennoch ist sie in besonderer Weise f\u00fcr die Kunstp\u00e4dagogik interessant, da die Arbeit beschreibt inwieweit der Kunstunterricht Einfluss auf die Entwicklung der bildnerischen Kreativit\u00e4t Heranwachsender nehmen kann.<br>\n<em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\">M\u00fcnchen: kopaed, ISBN 978-3-86736-431-7-6, 24,80\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n<br>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Kirchner, Constanze (Hrsg.) (2013): Kunst \u2013 Didaktik f\u00fcr die Grundschule<br>\n<\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Jana Welzel<br>\n<\/em><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4360 \" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2019\/07\/Kirchner-211x300.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"293\"> Die von Constanze Kirchner herausgegebene Publikation gibt einen ausf\u00fchrlichen \u00dcberblick \u00fcber die wesentlichen didaktischen Aspekte des Kunstunterrichts der Grundschule. Bereits in der Einleitung wird deutlich, welchen Beitrag Kunstunterricht zur Entwicklung unserer Gesellschaft leistet und warum eine Fachdidaktik auch f\u00fcr die Grundschule unentbehrlich ist. \n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">\nZun\u00e4chst wird von Kirchner in die Grundlagen des Kunstunterrichts eingef\u00fchrt, indem entscheidende Begriffe gekl\u00e4rt werden. Dabei stehen aktuelle Anforderungen, Inhalte und Ziele des Kunstunterrichts im Fokus. Im darauffolgenden Kapitel betrachtet Joachim Penzel die Kompetenzen, die Lernende im Kunstunterricht der Grundschule erwerben sollen. Hierzu geht er n\u00e4her auf die vier Subjektdimensionen, didaktische Positionen und curriculare Bestimmungen ein. Zus\u00e4tzlich zu den bildnerischen Gestaltungskompetenzen sollen Grundschullernende ein Bild- und Kunstverst\u00e4ndnis aufbauen, dessen Vermittlung Bettina Uhlig im dritten Kapitel n\u00e4her beleuchtet. Ferner f\u00fchrt die Publikation kunstdidaktische Kernelemente an, die f\u00fcr Lehrende besonders interessant erscheinen. Es wird aufgezeigt, wie beispielsweise Gestaltungsaufgaben gestellt, Denkprozesse initiiert und kreatives Verhalten gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen. Somit wird die allt\u00e4gliche Unterrichtspraxis in den Vordergrund gestellt. Auch im abschlie\u00dfenden Kapitel werden unterrichtspraktische Themen vorgestellt, hier mit dem Fokus auf Lernprozesse, Lernarrangements sowie einige Methoden des Kunstunterrichts.<br>\nBesonders hervorzuheben sind dar\u00fcber hinaus die gestalterischen Elemente, die die Publikation strukturieren und den Lesenden einen \u00dcberblick \u00fcber die Inhalte verschaffen: die einzelnen Abs\u00e4tze sind am Rand mit pr\u00e4gnanten \u00dcberschriften versehen, wichtige Inhalte werden in Boxen zusammengefasst und Zitate werden zus\u00e4tzlich als solche hervorgehoben. Au\u00dferdem erleichtern passende Abbildungen das Verst\u00e4ndnis. Insgesamt ist die Publikation von Kirchner ein gutes \u00dcbersichtswerk, welches auch in den einzelnen Kapiteln wichtige Aspekte des Kunstunterrichts der Grundschule ausgiebig vertieft.<br>\n<em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\"> Berlin: Cornelsen, ISBN 978-3-589-16211-6, 24,50\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n<br>\n\n<p id=\"peezbeurteilen\" style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Peez, Georg (Hrsg.) (2008): Bewerten und Beurteilen im Kunstunterricht. Modelle und Unterrichtsbeispiele zur Leistungsmessung und Selbstbewertung<br>\n<\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Julia Theis<br>\n<\/em><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4360 \" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2021\/02\/Peez_Beurteilen-und-Bewerten.png\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"293\">Wie kann und sollte im Kunstunterricht bewertet und benotet werden? Auf diese Frage geben die 28 Beitr\u00e4ge, die Georg Peez in der Publikation zusammengestellt hat, vielf\u00e4ltige Antworten. \n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">\nDen theoretischen Rahmen bildet ein kurzer \u00dcberblick \u00fcber die Entwicklung der Methodik zur Leistungsbewertung im Fach Kunst, den Reflexionen zur Funktion von Bewertungen und Beurteilungen abrunden. Anschlie\u00dfend werden Methoden, die sich in der unterrichtlichen Praxis bew\u00e4hrt haben, anhand von konkreten Unterrichtsentw\u00fcrfen aus den Klassenstufen 3 bis 13 dargestellt und erl\u00e4utert. Zu den Methoden z\u00e4hlen beispielsweise die Portfolio-Methode, die Werte-Station oder der Pr\u00e4sentationskompass zur kriterienorientierten Bewertung. \nBewertungen und Beurteilungen im Kunstunterricht m\u00fcssen nach Peez vier Kriterien erf\u00fcllen: Pluralit\u00e4t der Bewertungsmethoden, Ber\u00fccksichtigung des Kontextes, Transparenz des Beurteilungsprozesses f\u00fcr alle Beteiligten und Motivation zur Weiterarbeit. Peez orientiert sich an diesen Kriterien und verwendet sie als Leitmotive f\u00fcr seine Publikation. Das bedeutet, die dargestellten Unterrichtsmethoden und die Inhalte der Unterrichtsentw\u00fcrfe sind sehr verschieden und spiegeln damit die gegenw\u00e4rtige Vielfalt in der Kunstp\u00e4dagogik wider (Pluralit\u00e4t). Da eine Bewertungsmethode nur schwer nachvollziehbar ist, wenn der Kontext au\u00dfer Acht gelassen wird, weisen fast alle Beitr\u00e4ge einen konkreten Praxisbezug auf (Kontext). Neben der Einbettung in einen Kontext ist es f\u00fcr Georg Peez ebenso wichtig, die Schwierigkeiten und Herausforderungen, die eine Bewertungsmethode mit sich bringt, zu thematisieren (Transparenz). Grunds\u00e4tzlich wird in dieser Publikation die Haltung deutlich, dass Bewertung und Beurteilung nicht als belastender Zwang im Kunstunterricht wahrgenommen werden sollten, sondern als Bereicherung, denn sie tragen zur F\u00f6rderung der \u00e4sthetischen Urteilsbildung der Lernenden bei (Motivation). \nInsgesamt gibt die Publikation einen reflektierten und gleichzeitig praktischen Einblick in die Thematik des Bewertens und Beurteilens und eignet sich daher besonders im vorbereitenden Studium f\u00fcr das Praxissemester oder als Vorbereitung f\u00fcr das Referendariat.\n<br>\n<em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\"> Seelze: Klett I Kallmeyer, ISBN: 978-3-7800-4918-6, 28,95\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n<br>\n<br>\n<br>\n<br>\n<br>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Uhlig, Bettina (2005): Kunstrezeption in der Grundschule. Zu einer grundschulspezifischen Rezeptionsmethodik.<br><\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Annika Waffner<\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5411 size-medium\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2020\/07\/Uhlig-Rezension.png\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"300\"> Obwohl der Titel in eine andere Richtung deutet, sind die Erkenntnisse und \u00dcbersichten, die Uhlig in ihrer Publikation pr\u00e4sentiert, f\u00fcr alle Schulformen gleicherma\u00dfen relevant. Das liegt unter anderem daran, dass sie sich gleich zwei f\u00fcr die gesamte Kunstp\u00e4dagogik bedeutenden Diskursen widmet: Zum einen geht sie der Frage nach, wie Kunstrezeption in der Grundschule methodisch verankert werden kann.\n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">\nDa diese Frage auch bspw. f\u00fcr das Gymnasium gestellt werden muss, sind die Erkenntnisse von Uhlig auch f\u00fcr die weiterf\u00fchrenden Schulen von Interesse. Zum anderen untersucht sie diese Frage anhand der Auseinandersetzung mit zeitgen\u00f6ssischer Kunst, da in Bezug hierauf ihrer Aussage nach \u201eBer\u00fchrungs\u00e4ngste\u201c (S. 11) bestehen.\nIn ihrer Arbeit zeigt Uhlig mithilfe einer empirischen Studie zu einem Kunstprojekt, wie Lernende an moderne und zeitgen\u00f6ssische Kunstwerke herangef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Die Ergebnisse bez\u00fcglich der kindlichen Rezeptionsf\u00e4higkeit und der grundschulspezifischen Methodik zeichnen ein deutliches Bild von den M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Kunstunterricht.\nFundiert wird die Studie durch eine au\u00dferordentlich pr\u00e4zise und umfangreiche Aufarbeitung der Theorie von Rezeption im Kunstunterricht. Uhlig diskutiert zun\u00e4chst die einzelnen Aspekte Kunst, Rezeption und Rezeptionsprozess, um dann auf das Verh\u00e4ltnis von kunstwissenschaftlichen Methoden und kunstp\u00e4dagogischen Handlungsweisen einzugehen. Aus den Erkenntnissen entwickelt sie eine dreigliedrige Aufteilung des Rezeptionsprozesses, die Orientierung zum Aufbau einer Kunstrezeption in der Unterrichtspraxis bieten kann.\nInsgesamt veranschaulichen sowohl die Aufarbeitung der theoretischen Aspekte um die Rezeption als auch die beispielhafte Umsetzung in der Studie, welche Rolle die Rezeption von zeitgen\u00f6ssischer Kunst im Unterricht einnehmen k\u00f6nnte und welches Potential in diesen Prozessen steckt.\n<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\">M\u00fcnchen: kopaed, ISBN: 978-3-938028-63-6, 19,80\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n<br>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #18B0E2;padding-top: 10px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\"><strong style=\"font-family: trebuchet ms;font-size: 25px\">\u21bb  <\/strong><strong style=\"font-family: trebuchet ms;font-size: 16px\"><a style=\"color: #18B0E2\" href=\"#seitenanfangbewaehrtes\"> Hier geht&#8217;s zum Anfang der Seite<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manche B\u00fccher werden immer wieder in die Hand genommen \u2013 zum Nachschlagen, f\u00fcr Grunds\u00e4tzliches oder, weil sie sich einfach bew\u00e4hrt haben. 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