{"id":4127,"date":"2019-06-14T19:19:44","date_gmt":"2019-06-14T17:19:44","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/?page_id=4127"},"modified":"2022-02-28T17:05:27","modified_gmt":"2022-02-28T16:05:27","slug":"aktuelle-lieblingsbuecher","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/impulse\/literaturreviews\/aktuelle-lieblingsbuecher\/","title":{"rendered":"Aktuelle Lieblingsb\u00fccher"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_4127 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_4127')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_4127').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. N\\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\\\/em>.\",\"settings_perma\":\"Dauerhaft aktivieren und Daten\\u00fcber-tragung zustimmen:\",\"info_link\":\"http:\\\/\\\/www.heise.de\\\/ct\\\/artikel\\\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html\",\"uri\":\"https:\\\/\\\/blogs.uni-paderborn.de\\\/kunstdidaktik\\\/impulse\\\/literaturreviews\\\/aktuelle-lieblingsbuecher\\\/\",\"post_id\":4127,\"post_title_referrer_track\":\"Aktuelle+Lieblingsb%C3%BCcher\",\"display_infobox\":\"on\"});}});\n\/* ]]> *\/<\/script><\/div>\n<p id=\"seitenanfanglieblingsbuecher\" style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 16px\">Die beiden inhaltlichen Schwerpunkte der Professur Kunstunterricht und Digitales sowie Kunstunterricht und Inklusion sind aktuelle Themen, die momentan von vielen Stellen verhandelt werden. Dementsprechend wird zunehmend zu den Themen publiziert. Welche B\u00fccher und Texte davon lesenswert sind und welche thematischen Aspekte sie behandeln, wird hier vorgestellt.<\/p>\n\n<p id=\"l\u00fcthschulek\u00f6rpersocialmedia\" style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-color: #A4A4A4;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">L\u00fcth, Nanna (Hrsg.) (2021):<br>Schule, K\u00f6rper, Social Media. Differenzen reflektiert aus kunstp\u00e4dagogischer Perspektive<br><\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\"> Jana Welzel <\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1763 alignleft\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2022\/02\/schule-Koerper-Social-Media.jpg\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"334\"> Bei der von Nanna L\u00fcth herausgegebenen Publikation, handelt es sich um eine Sammlung studentischer Artikel, die zwischen 2018 und 2020 an der Universit\u00e4t Duisburg-Essen entstanden sind. Zusammen mit dem Beitrag der Herausgeberin stellen sie Ergebnisse des forschenden Lernens dar. Im Mittelpunkt der Textsammlung steht dabei die Betrachtung von Differenzreflexibilit\u00e4t aus der fachdidaktischen Perspektive, die als ein wesentliches Element der Professionalisierung von Kunstlehrkr\u00e4ften angesehen wird. Die studentischen Beitr\u00e4ge dieser Publikation beinhalten u.a. die Ergebnisse von Beobachtungsaufgaben zu Beginn des Praxissemesters, die dazu gedacht waren, verantwortungsbewusste und differenzierte Wahrnehmungsprozesse durch Beobachtungs\u00fcbungen und Protokolle zu initiieren, zu schulen und zu reflektieren.<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">Zun\u00e4chst thematisieren die Artikel den Umgang mit Differenzen im schulischen Alltag. Sie zeigen auf, wie Differenzen an sogenannten Markern festgemacht und handelnd reproduziert werden, sodass sich herausstellt, dass eher wenig Differenzsensibilit\u00e4t im Schulalltag vorhanden ist. Das spiegelt sich auch im sprachlichen Umgang mit Differenzen wider, was ein Beitrag zeigt, der die Methode des Adbusting und Glossare zur sprachlichen Sensibilisierung betrachtet. Weitere Beitr\u00e4ge besch\u00e4ftigen sich mit der Darstellung und Inszenierung von Sexualit\u00e4t und Gender in Social Media. Hier werden die App TikTok sowie die Erstellung von Vlog-Produktionen im Kunstunterricht in den Blick genommen. Im letzten Abschnitt der Publikation stehen Beitr\u00e4ge zu Sch\u00f6nheits- und K\u00f6rperpraktiken im Mittelpunkt. Es geht um die Inszenierung des K\u00f6rpers unter dem Hashtag #selftaughtgymnast, Schminkbricolagen und die differenzsensible Auseinandersetzung mit dem Gesicht im Kunstunterricht. \nZusammenfassend bietet dieser Herausgeberband eine erste Grundlage, um sich dem Thema Differenzsensibilit\u00e4t im Kunstunterricht zu n\u00e4hern. Er ist in besonderer Weise f\u00fcr Kunstlehrkr\u00e4fte interessant, da diese Textsammlung praxisnahe Beobachtungsergebnisse aufzeigt und reflektiert, sodass eine Reflexion zum bzw. eine Sensibilisierung f\u00fcr den eigenen Umgang mit Differenzen im Unterricht angesto\u00dfen werden kann.\n<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\">M\u00fcnchen: kopaed, ISBN: 978-3-96848-018-3, 12,80\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n\n<p id=\"beringkunstunterrichtbildung\" style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-color: #A4A4A4;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Bering, Kunibert (Hrsg.) (2020):<br>Kunstunterricht und Bildung. Kulturelles Ged\u00e4chtnis \u2013 Globalit\u00e4t \u2013 Innovative Perspektiven<br><\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\"> Dr. Rebekka Schmidt <\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1763 alignleft\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2021\/11\/Bering-KunstunterrichtBildung_Cover-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"334\"> Der Band versammelt Beitr\u00e4ge einer Tagung an der Kunstakademie D\u00fcsseldorf sowie Vortr\u00e4ge einer Vorlesungsreihe zur Globalisierung aus Perspektive des kulturellen Ged\u00e4chtnisses. Dadurch er\u00f6ffnet sich ein breitgef\u00e4chertes und facettenreiches Spektrum von Perspektiven f\u00fcr den fachspezifischen Beitrag zur Bildung. Die hierbei vorausgesetzte kritisch-hinterfragende Haltung initiiert der einleitende Auszug einer Lecture Performance von Gesa Bering und Stephan Dorn \u00fcber Wissen und Forschung.<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">Andreas D\u00f6rpinghaus legt die aktuelle Bedeutung der Bildungsproblematik in Verbindung mit Wahrnehmungsprozessen aus allgemein-p\u00e4dagogischer Sicht dar. Dieses Thema greifen Andrea Dreyer, Johannes Kirschenmann, Kunibert Bering und Rolf Niehoff auf und beleuchten den Bildungsbegriff als Basis kunstp\u00e4dagogischen Handelns. Sie werden durch Anregungen f\u00fcr die gestalterische Praxis von Stefan Wilsmann sowie \u00dcberlegungen zur Digitalisierung des Kunstunterrichts &#8211; insbesondere unter den Bedingungen der COVID-19-Pandemie &#8211; von Rolf Laven erg\u00e4nzt.\nDie Beitr\u00e4ge von Jana Tiborra und Ansgar Schnurr verdeutlichen, dass die Reflexion postkolonialer Prozesse in Bezug auf das kulturelle Ged\u00e4chtnis den Bildungsauftrag des Kunstunterrichts notwendig erweitern muss. M\u00f6glichkeiten und Aspekte hierzu er\u00f6rtern Sandra Abend anhand der Installation Helm (Los Carpinteros), Felicitas Rohden im Zwischenraum von Kunst und Kunstvermittlung sowie Jutta Str\u00f6ter-Bender am Beispiel der \u00f6sterreichisch-nigerianischen K\u00fcnstlerin Adunni Olorisa. Eine weitere globale Rahmung er\u00f6ffnet sich durch die Beitr\u00e4ge von Bashar Shammout zur Bewahrung des kulturellen Erbes der Pal\u00e4stinenser und Nobumasa Kiyonaga, der als ein f\u00fchrender Kunstp\u00e4dagoge Japans, Einblicke in dort gef\u00fchrte Debatten gibt. \nAbschlie\u00dfend weiten die Beitr\u00e4ge von Anabel Drolshagen, Jutta Str\u00f6ter-Bender und Kunibert Bering den Blick um die Ber\u00fccksichtigung internationaler Kinderzeichnungen.\nInsgesamt legt Kunibert Bering eine breitgef\u00e4cherte Sammlung vor, die wichtige Impulse f\u00fcr zuk\u00fcnftige Debatten zu geben vermag.\n<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\">Bielefeld: Wbv Media, ISBN: 978-3-7639-6308-9, 29,90\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p id=\"horn\u00e4khenninggernandpraxis\" style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-color: #A4A4A4;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Horn\u00e4k, Sara; Henning, Susanne &amp; Gernand, Daniela (Hrsg.) (2019):<br>In der Praxis. Inklusive M\u00f6glichkeiten k\u00fcnstlerischen und kunstp\u00e4dagogischen Handelns.<br><\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\"> Jana Welzel <\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1763 alignleft\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2021\/11\/Horna\u0308kHenningGernand-In-der-Praxis_Cover.jpg\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"334\"> Der von Sara Horn\u00e4k, Susanne Henning und Daniela Gernard herausgegebene Tagungsband, zum Kunstp\u00e4dagogischen Tag, der in Verbindung mit dem Fachverbund Kunstp\u00e4dagogik NRW an der Universit\u00e4t Siegen umgesetzt wurde, stellt Projekte und Workshops zu verschiedenen k\u00fcnstlerischen Verfahren, wie Fotografie, Druckgrafik und Performance, aber auch alltags- und praxisnahe Berichte vor. Im Mittelpunkt der Textsammlung stehen dabei die Betrachtung von Inklusion aus fachdidaktischer Perspektive sowie die Frage danach, \u201ewelche M\u00f6glichkeiten k\u00fcnstlerisches Denken und Handeln im Spannungsfeld von Kooperation, Differenzierung, Partizipation und Individualisierung implizieren und wie die Umsetzung von inklusiven Settings im Kunstunterricht gelingen kann.\u201c (S.7) <\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">Die einzelnen Beitr\u00e4ge zeigen die Umsetzung des Rechts auf individuelle Teilhabe an Schulen und im Besonderen im Kunstunterricht beispielhaft auf. Die vorgestellten praxisnahen Projekte setzten sich insbesondere mit der Differenzierung, der individuellen F\u00f6rderung und dem kooperativen Lernen am gemeinsamen Gegenstand auseinander. Dabei wird vor allem das Spannungsfeld, welches sich im Kunstunterricht durch eben dieses gleichzeitig differenzierende und gemeinschaftsstiftende Arbeiten er\u00f6ffnet, genauer beleuchtet und reflektiert. In der gesamten Publikation stehen daher subjektorientierte und individualisierte Lehr-Lernprozesse im Fokus. Thematisiert werden dabei u.a. Inklusion als individueller Bildungsweg, Selbst- und Weltwahrnehmung Heranwachsender oder die Bedeutsamkeit von Aufgabenstellungen im inklusiven Kunstunterricht. Dar\u00fcber hinaus zeigen die Beitr\u00e4ge das Potenzial von Kunst f\u00fcr Inklusion, welches beispielweise im handelnden Materialumgang liegen kann, auf. Aber auch Inhalte, wie die Akzeptanz von Verschiedenheit, das Auffassen von Differenz als Wert, das Aufbauen einer multiperspektivischen Betrachtungsweise sowie alternativer Kommunikationsformen durch differenzierte Wahrnehmungs- und Gestaltungsweisen finden Beachtung. Ein Nachwort des BDK zeigt die aktuelle Situation der Schullandschaft Nordrhein-Westfalens auf. \nZusammenfassend bietet dieser Herausgeberband eine umfassende Grundlage, um sich mit Grundgedanken zur Inklusion auseinanderzusetzten. Er ist in besonderer Weise sowohl f\u00fcr die Kunstp\u00e4dagogik als auch die schulische Praxis interessant, da die Textsammlung praxisnahe k\u00fcnstlerische Projekte sowie Umsetzungen in den Blick nimmt und vor dem Hintergrund der Inklusion reflektiert. \n<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\">M\u00fcnchen: kopaed, ISBN: 978-3-86736-531-4, 19,80\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p id=\"heisigscharfsch\u00f6nfeldkunstlabore\" style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-color: #A4A4A4;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Julia Heisig, Ivana Scharf &amp; Hiede Sch\u00f6nfeld (2020): Kunstlabore. F\u00fcr mehr Kunst in Schulen! Ein Ratgeber zur Qualit\u00e4t k\u00fcnstlerischer Arbeit in Schulen\n<br><\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Julia Theis<\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1763 alignleft\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2021\/08\/Heisig-Kunstlabore.png\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"334\">Weshalb sind die Impulse k\u00fcnstlerischer Arbeit f\u00fcr Schulen im 21. Jahrhundert so wertvoll? Was k\u00f6nnen Lernende durch k\u00fcnstlerische Prozesse erfahren? Und wie kann k\u00fcnstlerische Arbeit in hoher Qualit\u00e4t gelingen und welche Aspekte sind daf\u00fcr wichtig? Auf diese zentralen Fragen gibt der Ratgeber Kunstlabore: F\u00fcr mehr Kunst in Schulen! von Julia Heisig, Ivana Scharf und Heide Sch\u00f6nfeld vielf\u00e4ltige Antworten. <br> Der Ratgeber basiert auf dem Kunstlabore-Programm der MUTIK gGmbH, gef\u00f6rdert von der Mercator Stiftung von 2015 bis 2019 . Innerhalb dieses Programms wurde gemeinsam mit Schulen die eigene Praxis reflektiert, um daraus k\u00fcnstlerische Formate und Methoden zu entwickeln. Es entstanden Ateliers in Schulen, die f\u00fcr K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler wie f\u00fcr Lernende ge\u00f6ffnet sind. Auf der Website www. kunstlabore.de werden die unterschiedlichen und gemeinsam realisieren Projekte vorgestellt.\n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">Im Gegensatz zu der Website, die ihren Fokus auf praxisnahe Hilfestellungen sowie Anregungen f\u00fcr den eigenen Unterricht legt, fokussiert der Ratgeber die Frage nach dem Wie. Dabei thematisieren die Autoren unter anderem die Anschlussf\u00e4higkeit von k\u00fcnstlerischen Potentialen an derzeit geltende Kompetenzmodelle sowie deren Bedeutungszuwachs. Zun\u00e4chst stellen die Autoren die Ver\u00e4nderung der Kompetenzen, den Stellenwert der Kreativit\u00e4t sowie die zuk\u00fcnftige Bedeutung der k\u00fcnstlerischen Praxis in den Schulen des 21. Jahrhunderts dar. Anschlie\u00dfend thematisieren sie die Erfahrungspotentiale durch die Arbeit mit den K\u00fcnsten. Das Hauptaugenmerk legt der Ratgeber auf f\u00fcnf sparten\u00fcbergreifende Qualit\u00e4tsbereiche (anleitende Person; Verst\u00e4ndigung zwischen Kunst-\/Kulturschaffenden und Lehrenden; k\u00fcnstlerischer Prozess; Beziehung zwischen Lernenden, Kunst-\/Kulturschaffenden und Lehrenden; Raum) welche f\u00fcr die qualit\u00e4tsvolle k\u00fcnstlerische Arbeit in der Schule und die Erfahrungspotentiale der Lernenden entscheidend sind. \n<br>\nInsgesamt gibt die Publikation einen reflektierten und gleichzeitig praktischen Einblick in den Einsatz und die Auswirkungen von k\u00fcnstlerischem Arbeiten an Schulen. Kunstlabore: F\u00fcr mehr Kunst in Schulen! bietet f\u00fcr Lehrende, f\u00fcr Schulen sowie f\u00fcr Kunst- und Kulturschaffende Inspirationen f\u00fcr die eigene Unterrichtspraxis, konkrete Hilfestellungen zur Implementierung von k\u00fcnstlerischer Arbeit an der Schule sowie eine fachliche Grundlage, um die Bedeutung der k\u00fcnstlerischen Arbeiten f\u00fcr die Lernenden zu verdeutlichen. \n<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\">Bielefeld: transcript, ISBN: 978-3-8376-4985-7, 27,99\u20ac<\/em><\/p>\n<p><\/p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2021\/08\/cc0.png\" alt=\"\" width=\"100\">Dieses Werk ist lizenziert unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 Lizenz (BY-SA) und steht kostenfrei zum Download zur Verf\u00fcgung.<br><a href=\"https:\/\/www.transcript-verlag.de\/978-3-8376-4985-7\/kunstlabore-fuer-mehr-kunst-in-schulen\/?number=978-3-8394-4985-1\"><strong style=\"font-family: trebuchet ms\">\u21d2 Hier geht\u2019s zum Download der PDF-Datei<\/strong><\/a><p><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p id=\"meyerartseducation\" style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-color: #A4A4A4;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Eschment, J., Neumann, H., Rodon\u00f2, A. &amp; Meyer, T. (2020):<br>Arts Education in Transition. \u00c4sthetische Bildung im Kontext kultureller Globalisierung und vernetzter Digitalisierung<br><\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Annika Waffner<\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1763 alignleft\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2021\/06\/Meyer-arts-education-Cover.png\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"334\">Mit dem f\u00fcnften Band der Schriftenreihe \u201eKunst Medien Bildung\u201c wurde ein weiterer umfangreicher Sammelband herausgegeben, der plurale und aktuelle Positionen der Kunstp\u00e4dagogik vereint. Thematisch behandeln die Artikel die gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen der Globalisierung und Digitalisierung hinsichtlich ihrer Auswirkungen f\u00fcr die \u00e4sthetische und kulturelle Bildung. Erg\u00e4nzt werden die Artikel durch Dokumentationen k\u00fcnstlerischer Forschung, die einen weiteren Blick auf die Thematiken er\u00f6ffnen. Neben dieser ungew\u00f6hnlich direkten Verschr\u00e4nkung f\u00e4llt ebenfalls die Diversit\u00e4t der Autorenschaft auf. Bekannte und etablierte Forschende der Kunstp\u00e4dagogik, wie Thorsten Meyer, Carmen M\u00f6rsch, Manuel Zahn und andere, erhalten ebenso eine Plattform wie bildende Kunstschaffende, Theaterp\u00e4dagoginnen, Lehrkr\u00e4fte, Anthropologinnen, Medienkulturwissenschaftler, u.v.m.\n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">Um die F\u00fclle an Perspektiven zu gliedern, wurden die Artikel jeweils einem von f\u00fcnf Schwerpunkten zugeordnet: \u00c4sthetische Bildung, home\/migration, Grand Tour 2017, Post-Internet Arts Education und Kunst als epistemische Praxis. Jeder Schwerpunkt geht dabei auf ein \u00dcberthema eines Semesters zur\u00fcck, der an der Universit\u00e4t K\u00f6ln in der Lehre durchgef\u00fchrt wurde. Der erste Schwerpunkt fokussiert den Diskurs um das Verh\u00e4ltnis zwischen Kunst und P\u00e4dagogik unter den ver\u00e4nderten gesellschaftlichen Bedingungen. Mit home\/migration werden hingegen die Anforderungen an eine kulturelle Bildung thematisiert, wenn sich Gesellschaft zunehmend inter-, trans- und hyperkulturell entwickelt. Das dritte Thema schlie\u00dft daran an und behandelt die Globalisierung hinsichtlich der Kunst. Unter Post-Internet Arts Education wird der Blick auf die Kunstp\u00e4dagogik geworfen und mit der Etablierung digitaler Medien verkn\u00fcpft. Abschlie\u00dfend werden Forschungsprojekte in Form eines Kollegs als Ausgangspunkt daf\u00fcr genommen, wissenschaftliche Methoden und Perspektiven der unterschiedlichen Disziplinen zu reflektieren. Einzelne Beitr\u00e4ge aus diesem Zusammenhang zu rezensieren w\u00fcrde daher der Publikation nicht gerecht, da gerade in der Vielzahl der Beitr\u00e4ge ihr Potential liegt.\nArts Education in Transition bietet insgesamt einen ebenso tiefen wie vielf\u00e4ltigen Blick auf aktuelle Prozesse, die die Kunstp\u00e4dagogik betreffen. Besonders geeignet ist die Publikation f\u00fcr Personen in der Wissenschaft oder im Studium, die einen theoretisch geleiteten Zugang zu den Thematiken suchen.\n<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\">M\u00fcnchen: kopaed, ISBN: 978-3-86736-564-2, 22,80\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p id=\"winderlichgrundschulekunstbildungbandsieben\" style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-color: #A4A4A4;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Winderlich, Kirsten (2019):<br>grund_schule kunst bildung. band sieben: lernen<br><\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Jana Welzel<\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1763 alignleft\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2021\/05\/Widerlich-grund_schule-Cover.png\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"334\">Die grund_schule der k\u00fcnste versteht sich laut eigenen Angaben als Bildungsraum an der Schnittstelle zwischen Hochschule, Schule und Kulturinstitution. Ihre Publikationsreihe richtet sich daher nicht, wie sich auf den ersten Blick vermuten l\u00e4sst, ausschlie\u00dflich an Grundschullehrkr\u00e4fte, sondern es geht vielmehr darum, dass Kunst eine Grundlage f\u00fcr die Schule darstellen kann. Im siebten Band grund_schule kunst bildung steht der Lernbegriff aus der Perspektive \u00e4sthetischer Bildungskritik im Mittelpunkt. Aus diesem Grund besch\u00e4ftigen sich die Beitr\u00e4ge des Herausgeberbandes mit dem sich Bilden in, an, mit und durch Kunst und wie dieses initiiert werden kann. Au\u00dferdem wird den Fragen nachgegangen, was dieses Lernen f\u00fcr Studierende der k\u00fcnstlerischen Lehramtsstudieng\u00e4nge bedeutet und wie sie sich daf\u00fcr w\u00e4hrend des Studiums qualifizieren k\u00f6nnen.\n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">Daher besch\u00e4ftigt sich Kirsten Winderlich eingangs mit der These, warum sich die Kunst vor der P\u00e4dagogik h\u00fcten solle und schl\u00e4gt in diesem Zusammenhang vor, sich \u201ef\u00fcr ein Lernen durch und von Kunst vom \u00c4sthetischen Bildungspotential der Kunst anregen zu lassen.\u201c (S.13) In den einzelnen Beitr\u00e4gen wird immer wieder auf die wahrnehmende-forschende Haltung eingegangen, die als wichtiger Grundstein, der \u00dcberlegungen des Lehr- und Forschungsmodells der grund_schule der k\u00fcnste darstellt wird. Im Hinblick auf den Aufbau einer forschenden Haltung von Lehrkr\u00e4ften, die das leibgebundene Lernen von Heranwachsenden in den Blick nimmt, werden die fotogest\u00fctzte teilnehmende Beobachtung sowie die Beobachtung und Dokumentation mithilfe von Videokameras beschrieben und vorgestellt. Unter dem Gesichtspunkt der forschenden Haltung werden in diesem Herausgeberwerk immer wieder praktische Umsetzungen durch Berichte, Interviews o.\u00e4. abgebildet. Dabei ist die Verbindung zwischen der Kl\u00e4rung wichtiger theoretischer Begriffe und der Ableitung praktischer Implikationen f\u00fcr die F\u00e4cher Kunst und Musik besonders interessant. In einigen Beitr\u00e4gen werden dazu auch die Gestaltung schulischer und au\u00dferschulischer Lernumgebungen sowie der Umgang mit Material n\u00e4her beleuchtet und in ein praktisches Feld \u00fcbertragen. Interessant ist dar\u00fcber hinaus die Betrachtung der Lehrkraft als performende Person und der damit verbundenen performativen Praxis. Dabei r\u00fccken auch Theater- und Performancetheorien in das Blickfeld und die Bedeutung von Irritation und Fremdheit f\u00fcr das Lernen wird dargestellt. Erw\u00e4hnenswert ist au\u00dferdem die Auseinandersetzung mit dem neuen Rahmenlehrplan f\u00fcr das Fach Kunst in Berlin und Brandenburg, der \u00e4sthetische Erfahrungen als Basis f\u00fcr die k\u00fcnstlerische Praxis begreift. \nObwohl sich einige Beitr\u00e4ge nicht mit dem Fach Kunst besch\u00e4ftigen, k\u00f6nnen auch sie in Bezug auf die Kunstp\u00e4dagogik aufschlussreich sein, da sie sich mit besonders relevanten Grundbegriffen wie Inklusion, Material und Raum sowie mit dem \u00e4sthetischen Erleben auseinandersetzen. Daher bildet die Publikation insgesamt eine umfassende Grundlage, um sich mit verschiedenen Aspekten des Lernens im Sinne einer \u00e4sthetischen Bildung auseinanderzusetzten. \n<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\">Oberhausen: Athena, ISBN: 978-3-7455-1086-7, 19,50\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p id=\"krautzsystematischeeinf\u00fchrung\" style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-color: #A4A4A4;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Krautz, Jochen (2020):<br>Kunstp\u00e4dagogik. Eine systematische Einf\u00fchrung<br><\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Rebekka Schmidt<\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1763 alignleft\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2021\/04\/Krautz-Kunstp\u00e4dagogik.png\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"334\">Im Gegensatz zu anderen Einf\u00fchrungen, die eher konkrete Themen, Entwicklungen und zugrundeliegende konzeptuelle \u00dcberlegungen der Kunstp\u00e4dagogik darstellen, fragt Jochen Krautz in der \u201esystematischen Einf\u00fchrung\u201c st\u00e4rker nach strukturellen Zusammenh\u00e4ngen in Bezug auf verschiedene Aspekte vorrangig schulischen Kunstunterrichts (z. B. Gegenstand, Bildungsaufgabe, Begr\u00fcndungen etc.). Dabei werden verschiedene f\u00fcr den Kunstunterricht relevante Facetten systematisiert, aber weniger eine in sich geschlossene Ordnung entwickelt.<br>Die Publikation beginnt mit der Verortung der schulischen Kunstp\u00e4dagogik innerhalb der Bezugsdisziplinen und der Konkretisierung ihrer Gegenstandsfelder. Den Abschluss bilden exemplarische \u00dcberlegungen zur Kunstdidaktik und kunstp\u00e4dagogischen Forschung.\n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">Die f\u00fcnf Kapitel des Mittelteils nehmen die Bereiche Bildungsverst\u00e4ndnis, Begr\u00fcndung, F\u00e4higkeiten, Aufgabenstellung und Lernen in den Blick, deren Inhalte jeweils abschlie\u00dfend in einer \u201ekunstp\u00e4dagogischen Systematik\u201c zusammengefasst werden. Hierbei stellt Krautz pro thematischem Schwerpunkt drei Pole heraus, die den einzelnen Bereich bestimmen. Daraus ergibt sich ein beziehungs- und aufschlussreiches Feld von Bedingungsfaktoren, das vorwiegend deshalb neue Sichtweisen erlaubt, weil es \u00fcber eine rein bipolare Betrachtungsweise hinausgeht.<br>V. a. f\u00fcr die Begr\u00fcndung, F\u00e4higkeiten und Aufgabenstellung gelingt dies \u00fcberzeugend und tr\u00e4gt zur Erweiterung und Ordnung verschiedener Perspektiven bei. In Bezug auf das Lernen fehlt jedoch eine Verortung in Bezug auf anerkannte Lerntheorien und eine differenzierte Betrachtung des Kompetenz- sowie des Kreativit\u00e4tsbegriffs. Auch an einigen anderen Stellen wird z. T. leider eher normativ argumentiert.<br>Insgesamt ist die \u201esystematische Einf\u00fchrung\u201c deshalb eher einer Leserschaft zu empfehlen, die bereits \u00fcber ein gesichertes kunstp\u00e4dagogisches und bildungswissenschaftliches Grundwissen verf\u00fcgt. Dann kann sie jedoch durch ihre an einigen Stellen sehr \u00fcberzeugende Ordnung einzelner Aspekte neue Horizonte \u00f6ffnen und Zusammenh\u00e4nge erschlie\u00dfen.<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\">Stuttgart: UTB, ISBN: 978-3-8252-5427-8, 25,00\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n\n<p id=\"uhlighandoutkunstunterricht\" style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-color: #A4A4A4;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Uhlig, Bettina; Fortuna, Florentine; Gosner, Lisa; Graham, Sarah &amp; Leibbrand, Michael (2017):<br>Handout zur Planung von Kunstunterricht<br>Planen mit dem \u201eHildesheimer Modell\u201c<br><\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Annika Waffner<\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1763 alignleft\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2020\/11\/Imago.png\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"334\">Ein Anspruch der Fachdidaktiken besteht darin, dass sich forschungstheoretische Ergebnisse und Unterrichtspraxis gegenseitig beeinflussen und im Austausch zueinander stehen. Allerdings wird dieses Verh\u00e4ltnis laut der Autorenschaft der Publikation \u201eKunstunterricht planen\u201c in der Kunstp\u00e4dagogik zu selten beachtet. Eine \u201e\u00dcbersetzung\u201c (S. 5) von Forschungsergebnissen hin zu einem Werkzeug f\u00fcr den Kunstunterricht wird in ihren Augen vernachl\u00e4ssigt.<br>In einem mehrj\u00e4hrigen Projekt entwickelten die Forschenden in Hildesheim daher ein Modell, das diese Frage des Nutzbarmachens von Forschungsergebnissen in den Fokus nimmt. Das Ergebnis ist eine \u00fcbersichtliche und klar strukturierte Publikation, die einen wissenschaftlichen Anspruch erhebt, dabei aber die Anwendung und konkrete Planung von Kunstunterricht immer im Blick beh\u00e4lt.\n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">Strukturiert ist das \u201eHandout\u201c in drei Abschnitte, in denen die Grundlagen, Planungstools und Analysen einer Unterrichtsplanung f\u00fcr das Fach Kunst aufgezeigt werden. Die Aufteilung kann im ersten Moment irritieren, da die fachdidaktische, methodische und die Sachanalyse vermeintlich ans Ende des Planungsmodells r\u00fccken. Allerdings bauen die Inhalte innerhalb der einzelnen Kapitel aufeinander auf, nicht aber die Kapitel selbst. So dass der Aufbau nicht als chronologische Vorgehensweise verstanden werden sollte. Jeder besprochene Aspekt wird auf einer Seite definiert, untergliedert und diskutiert, zudem illustrieren dazugeh\u00f6rigen Grafiken die wichtigsten Punkte. Die Literaturangaben bieten dar\u00fcber hinaus einen Anhaltspunkt f\u00fcr die Vertiefung einzelner Bestandteile.<br>Das Hildesheimer Modell zur Planung von Kunstunterricht bietet damit eine gelungene \u00dcbersicht der vielen Faktoren, die Einfluss auf die Unterrichtsdurchf\u00fchrung nehmen, und strukturiert dabei ebenfalls die meist un\u00fcbersichtlichen grunds\u00e4tzlichen Diskurse der Kunstp\u00e4dagogik.<br>Der gesamten Publikation liegt ein stark anthropologisch ausgerichtetes Bild von Kunstunterricht zugrunde. Erfahrene Lehrkr\u00e4fte werden durch diese anthropologische Ausrichtung und die weiterf\u00fchrende Literatur neue Anregungen aus der Publikation ziehen k\u00f6nnen. F\u00fcr Studierende oder Lehrkr\u00e4fte im Vorbereitungsdienst bietet das Modell eine erste Orientierung zur Strukturierung der vielf\u00e4ltigen Aspekte.<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\">M\u00fcnchen: kopaed, ISBN: 978-3-86736-521-5, 12,80\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p id=\"aufenangerschuledigital\" style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Aufenanger, Stefan; Eickelmann, Birgit; Feindt, Andreas &amp; Kamin, Anna-Maria (Hrsg.) (2020): #schuleDIGITAL. Friedrich Jahresheft XXXVIII.<br><\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Annika Waffner<\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5411 size-medium\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2020\/05\/Friedrich-Jahresheft_Schule-digital.png\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"300\"> Nach den Themen Feedback und Kooperation widmet sich das Friedrich Jahresheft dieses Jahr der Digitalisierung an Schulen. In insgesamt sechs Kapiteln und 38 Beitr\u00e4gen beleuchtet die Autorenschaft das Thema von ganz unterschiedlichen Seiten: Von grundlegenden Diskussionen \u00fcber den \u201eMehrwert\u201c digitaler Medien, wie sie Axel Krommer diskutiert, bis hin zur Frage der digitalen Ethik in der Bildung von Petra Grimm wird so die Vielf\u00e4ltigkeit der Fragen sichtbar, die die Schule in der digitalisierten Welt aufwirft. Bereits an der Herausgeberschaft wird deutlich, dass f\u00fcr das Friedrich Jahresheft wichtige Stimmen der Forschung zu diesem Thema zusammengetragen wurden. Gemeinsam mit Projektberichten und Impulsen aus der Schulpraxis und Politik gelingt es dem Friedrich Jahresheft, einen fundierten \u00dcberblick \u00fcber den aktuellen Diskurs zu geben, ohne \u00fcberladen zu wirken. Besonders nennenswert sind die Beitr\u00e4ge von Heike Schaumburg, Rebekka Schmidt und Anne Haage.\n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">Heike Schaumburg stellt direkt zu Beginn des Heftes die Frage \u201eWas wissen wir \u00fcber digitale Medien im Unterricht?\u201c. Beantwortet wird dies durch einen aktuellen \u00dcberblick \u00fcber die Forschungsergebnisse zu dem Thema des Einsatzes digitaler Medien im Unterricht. Begleitet wird der Artikel von einer \u00dcbersicht zu den Ergebnissen der Studie ICILS 2018 von Birgit Eickelmann.<br>Einen dezidiert fachbezogenen Blick auf die Digitalisierung nimmt der Artikel \u201eImmer alles digital?\u201c von Rebekka Schmidt ein. Auf der Folie der Ziele von \u00e4sthetischer Erfahrung und Bildkompetenz werden die Anforderungen, M\u00f6glichkeiten und Umsetzungsbeispiele aufgezeigt. Vor allem die kunstdidaktische Erweiterung des Dagstuhl-Dreiecks bietet hier eine Orientierung f\u00fcr die verschiedenen Themen. Die Bedeutung von Medien f\u00fcr inklusive Lehr-Lernsettings wird in der Publikation ebenfalls breit diskutiert. Anne Haage zeigt mit ihrem Beitrag \u201eVon \u201aDrachen\u2018, \u201aBienen\u2018 und \u201aTabletm\u00e4usen\u2018\u201c, wie ein solches Setting gestaltet werden kann. Das vorgestellte Seminarprojekt untersuchte in Kooperation mit einer Dortmunder F\u00f6rderschule individuelle Lernm\u00f6glichkeiten mithilfe digitaler Medien. Mit dem diesj\u00e4hrigen Friedrich Jahresheft \u201e#schuleDIGITAL\u201c gelingt es der Autorenschaft, sowohl f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte als auch f\u00fcr Personen im wissenschaftlichen Bereich gleicherma\u00dfen relevant zu sein und einen aktuellen Blick auf das Thema zu geben.<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\"> Hannover: Friedrich Verlag, ISSN: 0176-2966, 24,90\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Muu\u00df-Merholz, J\u00f6ran (2019): Digitale Schule. Was heute schon im Unterricht geht.<\/strong><br><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Annika Waffner<br><\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5115 size-medium\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2019\/11\/Digitale-Schule-199x300.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2019\/11\/Digitale-Schule-199x300.jpg 199w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2019\/11\/Digitale-Schule.jpg 424w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/> Die 2017 von der KMK geforderte Ber\u00fccksichtigung der \u201eHerausforderungen des digitalen Wandels in der Bildung\u201c wird oftmals \u2013 z.T. zu Recht \u2013 als Mammutprojekt dargestellt. Bei den damit verbundenen Ver\u00e4nderungen der einzelnen F\u00e4cher und den verschiedensten Kompetenzmodellen kann schnell die Frage in den Hintergrund r\u00fccken, wie und an welcher Stelle angefangen werden kann. Der Erziehungswissenschaftler J\u00f6ran Muu\u00df-Merholz hat daher bereits 2015 zehn Praxisbeispiele zusammengetragen, die genau das veranschaulichen sollen. Nun wurden die Beispiele erneut aufbereitet und in einer Publikation ver\u00f6ffentlicht. Muu\u00df-Merholz stellt die Projekte, die Lehrkr\u00e4fte hinter ihnen und die jeweiligen Schulen gleicherma\u00dfen vor und macht so deutlich, wie der Schulalltag mit digitalen Medien gestaltet werden k\u00f6nnte. \n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">Dabei wird kein wissenschaftlicher Anspruch erhoben oder allgemeine Schl\u00fcsse gezogen. Es geht vielmehr darum, Denkanst\u00f6\u00dfe f\u00fcr den eigenen Unterricht zu geben und die Arbeit mit digitalen Medien von einer abstrakten Ebene auf eine praktische zu bringen. Die vorgestellten Projekte setzen digitale Medien so ein, dass sie die jeweiligen didaktischen Vorhaben unterst\u00fctzen, statt sie zu dominieren. Gleichzeitig k\u00f6nnen sie aber auch zu einer Erweiterung der urspr\u00fcnglichen Ziele beitragen. Beispielsweise sollte das Projekt \u201eClassroom4.eu\u201c, bei dem Daniel Bernsen mitgearbeitet hat, zuerst als internationaler Wettbewerb zu einer Buchpublikation f\u00fchren. Letztendlich wurde ein Wiki erstellt, da so an dem Projekt immer wieder weitergearbeitet werden kann und neue Essays der Lernenden ver\u00f6ffentlicht werden k\u00f6nnen. Die Publikation von Muu\u00df-Merholz zeigt von einer sehr praktischen Seite, welche Ver\u00e4nderungen Lernen mit digitalen Medien bewirken kann und erg\u00e4nzt so die wissenschaftliche und schulpolitische Diskussion mit ganz konkreten Beispielen. \u201eDigitale Schule. Was heute schon im Unterricht geht\u201c zeigt dabei aber nicht nur Einsatzm\u00f6glichkeiten verschiedener Tools, sondern verdeutlicht vielmehr die Haltung und fachdidaktischen \u00dcberlegungen der Lehrkr\u00e4fte hinsichtlich digitaler Medien, die zu positiven Ver\u00e4nderungen f\u00fchren k\u00f6nnen.<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\"> ZLL21, ISBN: 978-94-6386-908-9, 17,90\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Rat f\u00fcr Kulturelle Bildung (Hrsg.) (2019): Alles immer smart. Kulturelle Bildung, Digitalisierung, Schule<\/strong><br><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Annika Waffner<br><\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4386 size-medium\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2019\/07\/Immer-alles-smart-225x300.png\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2019\/07\/Immer-alles-smart-225x300.png 225w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2019\/07\/Immer-alles-smart.png 479w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/> \u201eDie Digitalisierung wartet mit Versprechungen, aber auch Widerspr\u00fcchen auf, die es zu durchschauen, zu vermitteln und gelegentlich auch auszuhalten gilt.\u201c (Liebau, S. 4) Wenn \u00fcber den Begriff der Digitalisierung diskutiert wird, steht oft noch die technische Seite im Fokus \u2013 Welche Ger\u00e4te werden angeschafft? Wie kann das WLAN fl\u00e4chendeckend ausgebaut werden? &#8230; Dass daneben ebenfalls eine kulturelle Perspektive auf das Thema existiert, sollte in der Diskussion jedoch nicht aus dem Blick geraten. Die neuste Ver\u00f6ffentlichung des Rates f\u00fcr Kulturelle Bildung besch\u00e4ftigt sich im Rahmen einer Denkschrift mit eben diesem kulturellen Aspekt der Digitalisierung. Daf\u00fcr wird das Feld in zwei Bereiche geteilt: Zum einen geht es um die Frage nach der Rolle der kulturellen Bildung in der Schule unter dem Zeichen der Digitalisierung und die M\u00f6glichkeiten der k\u00fcnstlerischen F\u00e4cher, Kompetenzen f\u00fcr die neuen Herausforderungen zu vermitteln. \n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">Es werden beispielsweise zukunftsorientierte Kompetenzen nicht als technisches Know-How ausgelegt, sondern vielseitige Wahrnehmungs- und Gestaltungsf\u00e4higkeiten als Anforderung der digitalisierten Welt diskutiert. Der zweite Teil weitet den Blick und verkn\u00fcpft die Digitalisierung mit verschiedenen k\u00fcnstlerischen, geschichtlichen, sozialen und weiteren Gesichtspunkten. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss stellt beispielsweise die Frage, ob die K\u00fcnste tats\u00e4chlich einen der wenigen Bereichen darstellen, die nicht digital ersetzt werden k\u00f6nnen, und Benjamin J\u00f6rissen besch\u00e4ftigt sich mit der Materialit\u00e4t des Digitalen. Die Beitr\u00e4ge enden dabei mit den Auswirkungen ihrer \u00dcberlegungen f\u00fcr die kulturelle Bildung in der Schule. Insgesamt regt die Denkschrift dazu an, sich den praktischen Fragen zum Thema Digitalisierung an Schulen von einer \u00fcbergeordneten und reflektierten Seite her zu n\u00e4hern. Hierzu geh\u00f6rt die grunds\u00e4tzliche Diskussion \u00fcber die Rolle der Schule bzw. der P\u00e4dagogik angesichts der neuen Herausforderungen aber auch \u00fcber die kulturellen Widerspr\u00fcche der Digitalisierung selbst. Ein Leitfaden will die Denkschrift nicht sein, da verwundert es nicht, dass die praktischen Impulse unter anderem \u201eReflexion der Wahrnehmung f\u00f6rdern\u201c (S. 44) lauten. Nichtsdestotrotz ist es lohnend, inmitten von Diskussionen um den DigitalPakt Schule und Datenschutzbestimmungen eine Metaebene einzunehmen und sich mit der Frage nach der Grundhaltung gegen\u00fcber dem Thema Digitalisierung zu besch\u00e4ftigen. Die Denkschrift steht als PDF unter <a href=\"http:\/\/Die Denkschrift steht als PDF unter www.rat-kulturelle-bildung.de\/publikationen zur Verf\u00fcgung.\" data-wplink-url-error=\"true\">www.rat-kulturelle-bildung.de\/publikationen<\/a> zur Verf\u00fcgung. <em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\"> Essen: o.V., ISBN: 978-3-9820173-3-4, 18,80\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Kaiser, Michaela (2019):<br>Kunstp\u00e4dagogik im Spannungsfeld von Inklusion und Exklusion<\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\"><br>Jana Welzel<br><\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4753 size-medium\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2020\/07\/Kaiser.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\">Die Publikation von Michaela Kaiser befasst sich mit der Etablierung einer inklusiven Kunstp\u00e4dagogik. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den spezifischen Voraussetzungen der fachlichen Professionsentwicklung in Bezug auf inklusionsbezogenen \u00dcberzeugungen von Lehramtsstudierenden.<br>Zun\u00e4chst entwickelt Kaiser anhand g\u00e4ngiger kunstp\u00e4dagogischer Konzepte und \u00dcberlegungen ein Modell einer potentialaffinen und differenzsensiblen Kunstp\u00e4dagogik. Dazu geht sie auf Potentiale der Kunstwissenschaft, der Kunstdidaktik sowie der P\u00e4dagogik ein und zeigt k\u00fcnftige Herausforderungen auf. Die zweite Schwerpunktsetzung des Bandes liegt daher auf der Entwicklung von Handlungs- und Planungsmodellen f\u00fcr die kunstdidaktische Praxis. \n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">In Anlehnung an den Index f\u00fcr Inklusion (Booth &amp; Ainscow, 2017) entwickelt Kaiser ein erstes Reflexionsinstrument f\u00fcr die inklusive Kunstdidaktik, betrachtet den Untersuchungsstand inklusionsbezogener Professionalisierung und geht auf die Rolle der professionsbezogenen \u00dcberzeugungen ein. Anhand einer empirischen Untersuchung bildet Kaiser die Professionalisierungsprozesse von Kunstlehrkr\u00e4ften ab und unterscheidet vier verschiedene Typen (affirmativer, moderater, skeptischer und aversiver \u00dcberzeugungstypus). Besonders interessant ist es, dass sie dabei schulstufenspezifische Unterschiede feststellen kann.<br>Abschlie\u00dfend wird auf die mangelnde Verzahnung von erziehungswissenschaftlicher, fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Expertise hingewiesen und Aspekte aufgezeigt, die produktiv auf die Entwicklung inklusiver \u00dcberzeugungen wirken k\u00f6nnen. Der dritte Schwerpunkt dieser Arbeit liegt damit auf dem Professionalisierungsprozess (angehender) Kunstlehrkr\u00e4fte im Hinblick auf eine inklusive Unterrichtsentwicklung.<br>Insgesamt biete die Dissertation von Kaiser eine umfassende Grundlage, um sich mit dem interdisziplin\u00e4ren Konstrukt der \u00dcberzeugung als Teilbereich der professionellen Kompetenz auseinanderzusetzten. Dennoch ist sie in besonderer Weise f\u00fcr die Kunstp\u00e4dagogik interessant, da die Arbeit bestehende Konzepte der Kunstp\u00e4dagogik untersucht, um neue Perspektiven auf eine inklusive Kunstp\u00e4dagogik aufzuzeigen. Es werden erste Handlungs- und Planungsmodelle f\u00fcr die inklusive kunstdidaktische Praxis dargestellt und neue Erkenntnisse und Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Lehrkr\u00e4ftebildung im Fach Kunst entwickelt.<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\"> Oberhausen: Athena, ISBN 978-3-7455-1074-4, 24,50\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-color: #A4A4A4;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Loffredo, Anna Maria (Hrsg.) (2017)<br>Kunstunterricht und Inklusion<br><\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Sarah Biemann<br><\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2180 size-medium alignleft\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/06\/Cover_Loffredo-202x300.jpg\" width=\"202\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/06\/Cover_Loffredo-202x300.jpg 202w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/06\/Cover_Loffredo.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/>\u201eInklusive P\u00e4dagogik ist &#8230; P\u00e4dagogik, was sonst.\u201c (S.150)<br>In diesem Buch werden verschiedene gedankliche Ans\u00e4tze zu Kunstunterricht und Inklusion erl\u00e4utert und einige praktische Beispiele f\u00fcr inklusiven Kunstunterricht dargestellt.<br>Anna Maria Loffredo hebt dabei hervor, dass<br>v. a. in inklusiven Settings ein erh\u00f6htes Ma\u00df an Flexibilit\u00e4t und \u201esituativer Planungsf\u00e4higkeit\u201c (Loffredo 2016) notwendig ist und Kunstunterricht grunds\u00e4tzlich divergent gedacht werden m\u00fcsse. Aus diesem Grund ist f\u00fcr sie der Beruf der Kunstlehrkraft in h\u00f6chstem Ma\u00dfe kreativ. Allerdings muss ihrer Ansicht nach die Lehrperson das Rad nicht neu erfinden, sondern bew\u00e4hrte fachdidaktische Modelle f\u00fcr inklusive Lernsituationen feinjustieren.\n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">Loffredo pr\u00e4sentiert daher einige Thesen von Ken Robison zur Kreativit\u00e4t, die auch erl\u00e4utern, wie und warum letztere in schulischen Kontexten oft verhindert wird. Daneben thematisiert sie u. a. Classroom-Management und seine dramaturgischen Inhalte als besondere Kompetenz f\u00fcr inklusiven Unterricht. Sie benennt den Cross-Over-Ansatz als kunstdidaktische Ressource im inklusiven Kunstunterricht. Dieser meint grundlegend die Verbindung zweier Elemente unterschiedlicher Herkunft, wie bspw. die Verbindung von digitalen und analogen Arbeitstechniken. Loffredo skizziert dar\u00fcber hinaus notwendige Aspekte der Curriculumsentwicklung, sie gibt in Form von Fragen unterst\u00fctzende Hinweise f\u00fcr die Planung inklusiven Unterrichts und verdeutlicht ihre Ausf\u00fchrungen durch Beispiele der US-amerikanischen Fachdidaktik.<br>Der erste Eindruck beim Lesen kann t\u00e4uschen und dazu verleiten, das Buch schnell wieder beiseite zu legen, doch lohnt es sich, trotz der Aneinanderreihung verschiedener Beitr\u00e4ge, es in seiner G\u00e4nze zu lesen. Denn es birgt einige Sichtweisen, Denkanst\u00f6\u00dfe und Beispiele, die n\u00fctzlich und erhellend sowie inspirierend f\u00fcr Kunstlehrende sein k\u00f6nnen, welche vor der Aufgabe Inklusion stehen.<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\">Oberhausen: Athena-Verlag, ISBN: 978-3- 89896-649-8, 24,50 \u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-color: #A4A4A4;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Camuka, Ahmet; Peez, Georg (Hrsg.) (2017)<br>&#8211; Kunstp\u00e4dagogik digital mobil<br>&#8211; Kunstunterricht mit Smartphone und Tablets<br><\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Annika Waffner<br><\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2470 size-medium\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/07\/Peez1-215x300.jpg\" alt=\"Buchcover Kunstp\u00e4dagogik digital mobil. M\u00e4dchen mit Smartphones und Tablets\" width=\"215\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/07\/Peez1-215x300.jpg 215w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/07\/Peez1-768x1073.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/07\/Peez1-733x1024.jpg 733w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/07\/Peez1.jpg 827w\" sizes=\"auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/>In einem umfassenden Forschungs- und Ver\u00f6ffentlichungsprojekt haben sich die Herausgeber Ahmet Camuka und Georg Peez mit der Frage nach der Implementierung von digitalen Medien im Kontext des Kunstunterrichts und der Hochschullehre besch\u00e4ftigt. Neben zahlreichen Beitr\u00e4gen (siehe bspw. Kunst+Unterricht \u201eMit Smartphones und Tablets\u201c Heft 415\/416, 2017) und der Dissertation von Ahmet Camuka wurden zwei Sammelb\u00e4nde herausgegeben, die den angesto\u00dfenen Diskurs widerspiegeln sollen. Ziel der Herausgeber ist es, den Einsatz digitaler Medien im Kunstunterricht ohne Vorbehalte zu untersuchen, um eine <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2472 alignleft\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/07\/Peez2-215x300.jpg\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/07\/Peez2-215x300.jpg 215w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/07\/Peez2-768x1071.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/07\/Peez2-734x1024.jpg 734w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/07\/Peez2.jpg 827w\" sizes=\"auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/> Grundlage f\u00fcr die weitere Praxis zu schaffen und den Diskurs weiter anzuregen.<br>Beide vorliegenden B\u00e4nde behandeln verschiedenste M\u00f6glichkeiten der Verwendung digitaler Medien. Der Band \u201eKunstp\u00e4dagogik digital mobil\u201c fokussiert den Einsatz von Fotografie bzw. Videos und geht daraufhin zu multimedialen Konzepten \u00fcber, die auch Augmented Reality und 3D-Design beinhalten. Abschlie\u00dfend wird der kommunikative Aspekt digitaler Medien hinsichtlich Vermittlungsmethoden betrachtet und reflektiert. \n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">Durch die Aufteilung nach medialem Einsatz sind die f\u00fcr Lesende individuell relevanten Aufs\u00e4tze leicht zu finden und zeigen gleichzeitig das breite Spektrum, wie bspw. Fotografie im Kunstunterricht verschieden eingesetzt werden kann. Das so gezeichnete Bild des realen Einsatzes digitaler Medien wird durch Grundlagentexte unterst\u00fctzt. Besonders empfehlenswert sind hier die Einf\u00fchrung von Isabell Meyer, die das Smartphone oder Tablet als Prothese in die historische und moderne Idee des K\u00f6rpers eingliedert, und der Beitrag \u201eVideo-Tutorials im Unterricht\u201c von Werner Blo\u00df, der den Blick auf die Entwicklung vom Lehrvortrag zum Lehrvideo wirft und die Chancen der Speicherung und Verbreitung dieser Videos diskutiert.<br>Der zweite Band \u201eKunstunterricht mit Smartphone und Tablet\u201c beinhaltet ebenfalls die Fotografie als Werkzeug im Kunstunterricht, allerdings wird hier die Richtung des Stop-Motion-Films und des digitalen Zeichnens und Malens aufgef\u00e4chert. Zu empfehlen ist der Beitrag von Georg Peez \u201eBer\u00fchren, Wischen, Zoomen und der Pinzettengriff\u201c, in dem die typischen Bewegungen auf Multi-Touch-Displays mit denen von Ergebnissen der Kinderzeichnungsforschung verbunden werden. Die Berichte aus der Praxis sind auch hier vielf\u00e4ltig und auf alle Jahrgangsstufen verteilt.<br>Zusammenfassend sind die B\u00e4nde von Camuka und Peez sowohl daf\u00fcr geeignet, einen allgemeinen \u00dcberblick \u00fcber die M\u00f6glichkeiten des Einsatzes digitaler Medien zu bekommen, als auch, bestimmte Bereiche zu vertiefen. Besonders die Beitr\u00e4ge der zahlreichen realisierten Unterrichtsbeispiele bieten daf\u00fcr eine gute Gelegenheit. Der Umfang der einzelnen Beitr\u00e4ge l\u00e4sst dabei Platz f\u00fcr Diskussionen und weitere Auseinandersetzung mit dem Thema.<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\">M\u00fcnchen: kopaed, ISBN: 978-3-86736-424-9 und 978-3-86736-423-2, je 19,80 \u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-color: #A4A4A4;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Kunst+Unterricht (<strong>Heft 415\/416, <\/strong>2017)<br>Mit Smartphones und Tablets<br><\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\">Lena Westhoff<\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1763 alignleft\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2017\/10\/Bild-KU-1-213x300.jpg\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"334\">Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Kunst+Unterricht besch\u00e4ftigt sich mit dem Einsatz von mobilen digitalen Endger\u00e4ten wie Smartphones oder Tablets im Unterricht. Dabei werden sowohl einige Grundlagen und Fragen zum Einsatz erkl\u00e4rt als auch Unterrichtsbeispiele dargestellt. Der Materialteil beinhaltet ausgew\u00e4hlte Beispiele von K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern mit Informationen und Anregungen f\u00fcr den Unterricht.<br>Der einleitende Artikel eignet sich sehr gut f\u00fcr einen ersten \u00dcberblick \u00fcber die Thematik. Gut verst\u00e4ndlich zeigen Ahmet Camuka und Georg Peez auf, welche Herausforderungen und Risiken beim Einsatz von mobilen Endger\u00e4ten zu beachten sind und geben Hinweise, wie damit umgegangen werden kann. Gleichzeitig werden auch die Chancen und Aufgaben, die sich daraus f\u00fcr den Kunstunterricht ergeben \u00fcbersichtlich dargestellt.\n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">Im Anschluss folgen verschiedene Unterrichtsbeispiele von der Grundschule bis zur Oberstufe, die verschiedene M\u00f6glichkeiten zeigen, Smartphones und Tablets im Kunstunterricht einzusetzen. Die Bandbreite reicht dabei von Stunden, die ohne technische H\u00fcrden umzusetzen sind, bis hin zu Beispielen, die technisch komplexere Anforderungen stellen.<br>Vor allem die K\u00fcnstlerbeispiele in den Rubriken \u201eKunst aktuell\u201c, Analyse und Interpretation sowie die Anregungen im Materialteil verdienen besondere Erw\u00e4hnung. Hier werden verschiedene Beispiele vorgestellt, wie sich K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler mit den M\u00f6glichkeiten der digitalen Medien in unterschiedlicher Weise (nicht nur affirmativ, sondern durchaus auch kritisch und subversiv) auseinandersetzen.<br>Dieser Teil bietet sowohl eine exemplarische Auswahl als auch Anregungen und Impulse f\u00fcr den Einsatz im Unterricht.<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\">Hannover: Friedrich Verlag, Bestell-Nr.:51415, 31,80 \u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Achermann, Bruno; Amirpur, Donja; Braunsteiner, Maria-Luise; Demo, Heidrun; Plate, Elisabeth &amp; Platte, Andrea (Hrsg.) (2017):<br>Index f\u00fcr Inklusion \u2013 Ein Leitfaden f\u00fcr Schulentwicklung<\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\"><br>Jana Welzel<br><\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4753 size-medium\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2019\/10\/index-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2019\/10\/index-212x300.jpg 212w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2019\/10\/index.jpg 691w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/>Die vorliegende Publikation ist eine deutschsprachige Adaption des \u201eIndex for inclusion\u201c von Tony Booth und Mel Ainscow (2016).<br>Der Index f\u00fcr Inklusion m\u00f6chte Schulen auf ihren Weg zur Inklusion unterst\u00fctzen. Es handelt sich um einen Leitfaden f\u00fcr Schulen, die sich nach inklusiven Werten ausrichten m\u00f6chten. Der Index beginnt daher zun\u00e4chst mit einem generellen \u00dcberblick. Anschlie\u00dfend regen M\u00f6glichkeiten zur Selbstreflexion zu einer ganzheitlichen Entwicklung der Schulen an. F\u00fcr die weitere Arbeit mit dem Index werden dann verschiedene Phasen dargelegt, die den Weg zur inklusiven Schule kennzeichnen. Jede Schule soll so bef\u00e4higt werden f\u00fcr sich selbst einen Plan f\u00fcr die eigene Weiterentwicklung hin zur Inklusion zu entwickeln. Hierbei werden vor allem inklusive Werte in den Mittelpunkt ger\u00fcckt und drei verschiedene Dimensionen, die den Planungsrahmen bilden, fokussiert:\n<\/p><details><summary style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #00205b;padding-top: 0px;padding-bottom: 0px;margin-top: 0px;margin-bottom: 20px;margin-left: 0px;font-size: 18px\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/summary><p><\/p>\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 0px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\">Dimension A \u2013 Inklusive Kulturen schaffen,<br>Dimension B \u2013 Inklusive Strukturen etablieren,<br>Dimension C \u2013 Inklusive Praktiken entwickeln.<br>Jede dieser Dimensionen wird in dem folgenden Kapitel mit Hilfe von Indikatoren und konkretisierenden Fragen verdeutlicht. Sie geben Hinweise darauf, wie Vielfalt an Schulen organisiert und gelebt werden kann. Die Publikation unterst\u00fctzt so die Bedeutung und Umsetzung der zuvor aufgestellten inklusiven Werte.<br>Des Weiteren sind Frageb\u00f6gen f\u00fcr Lehrende, Lernende und deren Eltern beigef\u00fcgt, die dazu beitragen k\u00f6nnen, dass alle Beteiligten am Entwicklungsprozess ihrer Schule teilhaben und diesen mitbestimmen k\u00f6nnen. Bedeutsam sind au\u00dferdem die Auflistungen von Schl\u00fcsselbegriffen und international ratifizierter Menschenrechtsdokumente im Anhang.<br>Insgesamt ist der Index f\u00fcr Inklusion ein gutes Instrument, um sich als Schule auf den Weg zur Inklusion vorzubereiten, da er einen Ansatzpunkt bietet, um die inklusive Entwicklung voranzubringen. Au\u00dferdem kann er beim Erkennen und Abbauen von Barrieren unterst\u00fctzen und regt in jedem Fall dazu an, in einen Dialog zu treten und sich \u00fcber die Umsetzung von Inklusion in der Schule konkrete Gedanken zu machen.<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\"> Bad Langensalza: Beltz, ISBN 978-3-407-63006-3, 24,95\u20ac<\/em><\/p>\n<\/details><p><\/p>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;padding-top: 20px;padding-bottom: 20px;font-size: 16px;border-top: 2.5px;border-bottom: 0px;border-left: 0px;border-right: 0px;border-color: #A4A4A4;border-style: solid\"><strong style=\"font-size: 18px;font-family: seoge ui, trebuchet ms\">Schiefer, O. &amp; Schiller, R. (2015)<br>&#8211; Da lebt die Farbe auf unter den Fingern&#8230; \u00dcber Kunst und Kunstp\u00e4dagogik.<\/strong><em style=\"font-size: 12px;font-family: segoe ui, trebuchet ms;margin: 0px;text-align: right\"><br>Sarah Biemann<br><\/em><br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-2766\" style=\"border: 0px solid #000000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/11\/9783772527296_11378-275x300.png\" alt=\"\" width=\"247\" height=\"269\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/11\/9783772527296_11378-275x300.png 275w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/11\/9783772527296_11378-768x837.png 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/11\/9783772527296_11378-939x1024.png 939w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/files\/2018\/11\/9783772527296_11378.png 1083w\" sizes=\"auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/>Es klingt<br>es rauscht<br>es hallt<br>es wiederhallt<br>es spr\u00fcht<br>es duftet<br>und wird and\u00e4chtig singendes Blau.<br>Das Blau verbl\u00fcht zu Licht.<br>(Hans Arp, 1974)<br>\u201eDa lebt die Farbe auf\u2026\u201c &#8211; der Titel der Publikation nimmt Bezug zu Wassili Kandinskys Beschreibung der Unmittelbarkeit und Intensit\u00e4t, mit der Kinder die Farben in ihren Ausdrucksformen erleben k\u00f6nnen und verweist auf ihre lebendige Beziehung zu den \u201esonderbaren Wesen, die man Farbe nennt\u201c (Kandinsky, 1980). Die Kunst als Mittel die Welt zu verstehen und zu erforschen und der eigene k\u00fcnstlerische Ausdruck stehen stets im Fokus der Publikation. Obwohl das Buch der Waldorfp\u00e4dagogik entstammt, bietet es auf 360 Seiten einige Beispiele auch f\u00fcr den Regelkunstunterricht. Ber\u00fccksichtigung finden dabei alle Klassenstufen. Ein umfangreicher Anhang pr\u00e4sentiert eine Vielzahl praktischer Anregungen aus der Unterrichtspraxis f\u00fcr die Unterrichtspraxis. Die Publikation besticht v. a. aufgrund der zahlreichen und sehr hochwertigen Werkabbildungen aus Kunstgeschichte und Kunstunterricht, die an manchen Stellen mit Zitaten und Gedichten unterf\u00fcttert werden.<br><em style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;font-size: 14px\"> Stuttgart: Freies Geistesleben, ISBN: 978-3772527296, 39,90 \u20ac<\/em><\/p>\n\n<p style=\"font-family: segoe ui, trebuchet ms;color: #18B0E2;padding-top: 10px;padding-bottom: 20px;margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;margin-left: 0px;font-size: 16px\"><strong style=\"font-family: trebuchet ms;font-size: 25px\">\u21bb <\/strong><strong style=\"font-family: trebuchet ms;font-size: 16px\"><a style=\"color: #18B0E2\" href=\"#seitenanfanglieblingsbuecher\">Hier geht&#8217;s zum Anfang der Seite<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die beiden inhaltlichen Schwerpunkte der Professur Kunstunterricht und Digitales sowie Kunstunterricht und Inklusion sind aktuelle Themen, die momentan von vielen Stellen verhandelt werden. Dementsprechend wird zunehmend zu den Themen publiziert. Welche B\u00fccher und Texte davon lesenswert sind und welche thematischen &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/impulse\/literaturreviews\/aktuelle-lieblingsbuecher\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8326,"featured_media":8662,"parent":52,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-4127","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4127","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8326"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4127"}],"version-history":[{"count":58,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4127\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9082,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4127\/revisions\/9082"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/52"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8662"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kunstdidaktik\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}