{"id":260,"date":"2026-05-04T10:44:32","date_gmt":"2026-05-04T08:44:32","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/?page_id=260"},"modified":"2026-05-04T13:57:18","modified_gmt":"2026-05-04T11:57:18","slug":"kultur-geschlecht-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/kultur-geschlecht-3\/","title":{"rendered":"kultur &amp; geschlecht #3"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_260 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_260')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_260').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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In ebendiesem Sinne sind K\u00f6rper sedimentierte Geschichte(n), Orte der Bedeutungsproduktionen sowie Adressen und Effekte macht- und gewaltvoller Differenz- und Ungleichheitsverh\u00e4ltnisse. Doch sie sind zugleich konstitutiv f\u00fcr die Politisierung dieser Verh\u00e4ltnisse. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"724\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2026\/04\/kug-3-cover--724x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-272\" style=\"width:296px\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2026\/04\/kug-3-cover--724x1024.png 724w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2026\/04\/kug-3-cover--212x300.png 212w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2026\/04\/kug-3-cover--768x1086.png 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2026\/04\/kug-3-cover--1086x1536.png 1086w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2026\/04\/kug-3-cover-.png 1414w\" sizes=\"auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-right is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-d445cf74 wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2026\/05\/HEFT-3.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">pdf<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Dabei haben nicht zuletzt posthumanistische, (neo-)materialistische sowie affekttheoretische Arbeiten darauf verwiesen, dass ein Begriff des K\u00f6rpers, der sich exklusiv auf Menschen und menschliche K\u00f6rper bezieht, eine Engf\u00fchrung darstellt. Stattdessen verweist der Begriff des K\u00f6rpers auf mannigfaltige Materialit\u00e4ten. Prozesshaft formuliert r\u00fccken dabei schlie\u00dflich Dynamiken der Materialisierung medientechnologischer Apparaturen wie Subjektivit\u00e4ten und ihre multiplen Bedingungen in den Blick. In den konkreten, umk\u00e4mpften Prozessen der Materialisierung bzw. Verk\u00f6rperung zeigt sich deren politische Dimension. Die Beitr\u00e4ge der dritten Ausgabe nach dem Relaunch sp\u00fcren den Bedingungen, Konstitutionen und Effekten von K\u00f6rperpolitiken im wei-testen Sinne nach und zeigen, (in)wie(fern) Prozesse der Verk\u00f6rperung und Materialisierung mit Grenzziehungen und damit zusammenh\u00e4ngenden Machtverh\u00e4ltnissen, Medientechnologien, gesellschaftlichen Transformationen, \u00d6konomien sowie \u00c4sthetiken verschr\u00e4nkt sind. Die dabei entstehenden K\u00f6rper materialisieren sich als voraussetzungsreiche Effekte soziomedialer Relationen. Sie bilden Gef\u00fcge im Spiel mit Sexualit\u00e4ten und Begehrensformen, Subjektivierungsweisen, technischen Infrastrukturen, Medien und Interfaces. Die Beitr\u00e4ge diskutieren solche Szenen und Gef\u00fcge je mit dem Anspruch sie zu re-\/politisieren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zu den Beitr\u00e4gen<\/h2>\n\n\n\n<p>Sophia Boldts Beitrag widmet sich unter dem Titel <strong>Krise behaupten, Coaching verkaufen: M\u00e4nnlichkeitscoaches und die \u201aKrise der M\u00e4nnlichkeit\u2018<\/strong> der empirischen Analyse der medialen Aufrichtungs- und Stabilisierungsbegehren von M\u00e4nnlichkeit nach ihrem vermeintlichen Niedergang. Dabei treten essentialistische und mythopoetische M\u00e4nnlichkeitsvorstellungen und entsprechende K\u00f6rperbilder hervor, die M\u00e4nnlichkeitscoaches entlang von Logiken individueller Selbstoptimierung adressieren. Diese Spuren werden von Boldt schlie\u00dflich vor dem Hintergrund der Perspektive der soziologischen Zeitdiagnose f\u00fcr eine kritische Befragung der Konstitution und Wirkm\u00e4chtigkeit der Diagnose einer allgemeinen M\u00e4nnlichkeitskrise eingesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Jenson G\u00f6bs Beitrag <strong>Ph\u00e4nomene (nicht-)behinderter K\u00f6rper. Eine agentiell-realistische Perspektive auf dis\/ability<\/strong> widmet sich einer Neuperspektivierung der \u201aGretchenfrage\u2018 in den Disability Studies: Ist Behinderung prim\u00e4r als k\u00f6rperliches Sein (impairment) oder als sprachlich-kulturelles Werden (disability) zu denken? Dabei tritt mittels Karen Barads agentiellem Realismus eine relationale Sichtweise hervor, die jene prozesshaften Intraaktionen in den Fokus r\u00fcckt, durch die K\u00f6rper innerhalb machtvoller, materiell-diskursiver Apparate \u2013 von technologischen Assistenzsystemen bis hin zu b\u00fcrokratischen Gef\u00fcgen wie dem Schwerbehindertenausweis \u2013 \u00fcberhaupt erst als (nicht-)behindert hervorgebracht werden. Eben diese theoretische Neuperspektivierung wird schlie\u00dflich genutzt, um dis\/ability als spezifische Verschr\u00e4nkung materiell-diskursiver Praktiken diskutabel und somit politisierbar zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Suche nach einem komplexen, feministischen Konzept von sexueller Selbstbestimmung stellt Maria-Theresa Prachts Beitrag <strong><em>Feminist and Submissive<\/em>? \u00dcber weibliche Submissivit\u00e4t, Macht und patriarchale Klischees im feministischen Porno von Erika Lust<\/strong> den Dualismus von Aktivit\u00e4t und Passivit\u00e4t radikal in Frage, der die Debatten um sexuelle Submissivit\u00e4t und Dominanz beherrscht. Hierf\u00fcr analysiert sie einen feministischen Pornofilm und vollzieht den Kontext der feministischen Sex Wars und der PorNO-Kampagne nach, um mittels queertheoretischer Bezugnahmen eine machtkritische Perspektive vorzuschlagen, in welcher auch der feministische Porno von Erika Lust an einer zweigeschlechtlichen Mikropolitik der Sexualit\u00e4t mitarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Mona Rosenberg begibt sich auf Spurensuche nach K\u00f6rpern im Spannungsfeld von Fat Studies, Affekttheorie und neoliberaler Kritik. In ihrem Beitrag <strong>From Shame to Celebration? Tracing Fat Body Politics in <em>Lizzo\u2019s Watch Out for the Big Grrrls<\/em><\/strong> fokussiert Rosenberg auf affektive Medientechnologien zwischen Reality TV und Plattform\u00f6konomie und ihre Sichtbarkeitsregime mit Blick auf dicke, Schwarze, queere K\u00f6rper. Dabei arbeitet Rosenberg ein \u2018post-body-positive regime\u2019 heraus und beschreibt die Verzahnung von Empowerment, Diversit\u00e4t und Authentizit\u00e4t mit Kontrolle und neoliberalem Affektmanagement, die uns aufruft, die multiplen Bedingungen der Hierarchisierung von K\u00f6rpern neu zu befragen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der aktuellen kritischen Debatte um die gesellschaftlichen Auswirkungen von sogenannter generativer KI widmet sich Sedat Ta\u015fatans Beitrag <strong>KI-generierte Kultur? \u00dcber die Auswirkungen von K\u00fcnstlicher Intelligenz in der Kulturindustrie<\/strong> dem Junior Eurovision Song Contest als Fallbeispiel, das zeigt, in welcher Weise sich Arbeits- und Produktionsverh\u00e4ltnisse in der Kulturindustrie durch den Einsatz von KI ver\u00e4ndern: Diese Ver\u00e4nderungen gehen mit einer Intensivierung struktureller gesellschaftlicher Ungleichheitsverh\u00e4ltnisse einher. Mit Bezug auf Yarden Katz\u2019 Konzept der <em>Whiteness<\/em> von KI kritisiert Ta\u015fatan die digitalmedial proliferierenden, rassialisierenden und normalisierenden K\u00f6rperpolitiken, die sich beispielhaft im JESC materialisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Florian Trompke analysiert in seinem Aufsatz <strong>Flederm\u00e4use \u201aim Orbit\u2018 und im Abbaugebiet. Sensing und Intra-Agieren zwischen extraktiver Zone, Chiroptera und TerraSAR-X <\/strong>das Verh\u00e4ltnis zwischen der Bechsteinfledermaus und Radarsatelliten im Hambacher Tagebau als Teil eines komplexen extraktiven Gef\u00fcges. K\u00f6rperpolitisch wird aufgezeigt, inwiefern sich der Bergbau in mannigfaltiger Weise, wie etwa durch Schadstoffe oder durch die geologische sowie \u00f6kologische Zerst\u00f6rung des Hambacher Forsts, in die K\u00f6rper der Flederm\u00e4use einschreibt. Die Arbeit stellt den entk\u00f6rperlichten, technisch-universellen \u201aGod Trick\u2018 der Satelliten dem lokal situierten, materiell-diskursiven In-Beziehung-Setzen zur extraktiven Zone der Fledermaus gegen\u00fcber. Abschlie\u00dfend l\u00e4sst der Beitrag mit dem Begriff des Kritter-Sensing neue Formen der Sorge um prek\u00e4re Lebensr\u00e4ume, wie extraktive Zonen, denkbar und somit auch politisierbar werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Jasmin Degeling, Jennifer Eickelmann &amp; Isabelle Sarther<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2026\/05\/kug-3_Boldt_Krise-behaupten.pdf\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2026\/05\/kug-3_Boldt_Krise-behaupten.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Krise behaupten, Coaching verkaufen: M\u00e4nnlichkeitscoaches und die \u201aKrise der M\u00e4nnlichkeit\u2018<\/a><\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Sophia Boldt<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Beitrag untersucht, wie die vielfach zitierte &#8218;Krise der M\u00e4nnlichkeit&#8216; im Diskurs eines prominenten deutschsprachigen M\u00e4nnlichkeitscoaches konstruiert und gedeutet wird. Auf Grundlage einer qualitativen Inhaltsanalyse \u00f6ffentlich zug\u00e4nglicher Medienbeitr\u00e4ge von Sven Philipp wird rekonstruiert, welche Problemlagen als Ausdruck dieser Krise gelten, auf welche Ursachen sie zur\u00fcckgef\u00fchrt werden und welche L\u00f6sungsangebote daraus abgeleitet sind. Dar\u00fcber hinaus macht der Beitrag einen paradoxen Mechanismus diskursiver Selbstverwirklichung sichtbar: Obwohl empirisch-soziologisch umstritten ist, ob von einer kollektiven Krise der M\u00e4nnlichkeit gesprochen werden kann, entfaltet die Krisendiagnose erhebliche diskursive Wirkmacht. Auf diese Weise entsteht ein diskursiver Resonanzraum, der zugleich die \u00f6konomische Verwertung des Krisennarrativs erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2026\/05\/kug-3_Go\u0308b_Pha\u0308nomene-nicht-behinderter-Ko\u0308rper.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ph\u00e4nomene (nicht-)behinderter K\u00f6rper. Eine agentiell-realistische Perspektive auf dis\/ability<\/a><\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Jenson G\u00f6b<\/h4>\n\n\n\n<p>Referiert die Differenzkategorie Behinderung auf eine prim\u00e4r k\u00f6rperliche \u2013 also materielle \u2013 Beeintr\u00e4chtigung oder wird die Kategorisierung eines K\u00f6rpers als (nicht-)behindert vielmehr diskursiv hervorgebracht? Der Artikel greift diese zentrale Fragestellung der Disability Studies auf und versucht dabei, mithilfe des Agentiellen Realismus nach Karen Barad eine Perspektive auf dis\/ability jenseits etablierter Dichotomien zu entwickeln. Durch eine neomaterialistisch geleitete und diffraktive Analyse wird dis\/ability so als ein dynamisches und relationales Ph\u00e4nomen konzeptualisiert, das durch die Konfiguration spezifischer, grenzziehender und materiell-diskursiver Praktiken Bedeutung erlangt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2026\/05\/kug-3_Pracht_Feminist-and-Submissive.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Feminist and Submissive<\/em>? \u00dcber weibliche Submissivit\u00e4t, Macht und patriarchale Klischees im feministischen Porno von Erika Lust<\/a><\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Maria Pracht<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Beitrag untersucht die Darstellung weiblicher Submissivit\u00e4t in Erika Lusts feministischem Pornofilm <em>Feminist and Submissive<\/em>. Mittels einer diskurs- und filmtheoretischen Analyse wird unter Rekurs auf Foucaults Konzept des Sexualit\u00e4tsdispositiv und Bersanis Ausf\u00fchrungen zur Passivit\u00e4t deutlich, wie Lust versucht, weibliche Begehren \u00e4sthetisch zu legitimieren und Submissivit\u00e4t als Form feministischer Selbsterm\u00e4chtigung zu rahmen. Gleichzeitig offenbart die Analyse, dass der Film in seiner idealisierenden Inszenierung bestehende Geschlechternormen und patriarchale Machtverh\u00e4ltnisse stabilisiert und damit sein eigenes subversives Potenzial unterl\u00e4uft.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2026\/05\/kug-3_Rosenberg_From-Shame-to-Celebration.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">From Shame to Celebration? Tracing Fat Body Politics in <em>Lizzo\u2019s Watch Out for the Big Grrrls<\/em><\/a><\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Mona Rosenberg<\/h4>\n\n\n\n<p>This article analyzes <em>Lizzo\u2019s Watch Out for the Big Grrrls<\/em> (2022) through fat studies, affect theory, and neoliberal critique. It explores how the show celebrates fat, Black, and queer bodies, staging joy, confidence, and fat-flaunting as modes of visibility, while simultaneously reinscribing participants within commodified, body-positive frameworks of empowerment. The article interrogates the tension between radical fat embodiment and marketable affect, arguing that fat liberation must move beyond representational visibility toward structural and collective resistance.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2026\/05\/kug-3_Tasatan_KI-generierte-Kultur.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">KI-generierte Kultur? \u00dcber die Auswirkungen von K\u00fcnstlicher Intelligenz in der Kulturindustrie<\/a><\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Sedat Ta\u015fatan<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Beitrag untersucht die Auswirkungen des Einsatzes von KI auf die Arbeitsbedingungen und Kulturg\u00fcter der Kulturindustrie. Am Beispiel des Junior Eurovision Song Contests wird illustriert, dass KI-generierte Kulturg\u00fcter eine normierende und rassifizierende Perspektive widerspiegeln, die auf wei\u00dfen, cis m\u00e4nnlichen, heterosexuellen und able-bodied Idealvorstellungen beruht. Mit Bezug auf Yarden Katz wird deutlich, dass KI als eine Technologie verstanden werden muss, die auf neoliberale Wertevorstellungen und die Ideologie von White Supremacy einzahlt. Dadurch legitimieren und verst\u00e4rken KI-generierte Kulturg\u00fcter die bestehenden hegemonialen Machtstrukturen und erg\u00e4nzen die Mechanismen der Kulturindustrie.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2026\/05\/kug-3_Trompke_Flederma\u0308use-im-Orbit.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Flederm\u00e4use \u201aim Orbit\u2018 und im Abbaugebiet. Sensing und Intra-Agieren zwischen extraktiver Zone, Chiroptera und TerraSAR-X<\/a><\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Florian Trompke<\/h4>\n\n\n\n<p>Ausgehend von der Kohleextraktion im Tagebau Hambach untersucht dieser Text das Verh\u00e4ltnis zwischen der Bechsteinfledermaus, die durch den Abbau gef\u00e4hrdet wird und dem Radarsatelliten <em>TerraSAR-X<\/em>, welcher f\u00fcr die \u00dcberwachung von Bergbausch\u00e4den genutzt wird. Praktiken der <em>Echoortung<\/em> werden nachvollzogen, um ihre Einbindung in ein intra-aktives Gef\u00fcge aufzuzeigen und sie kritisch nach ihrer epistemologischen Situierung zu befragen. Darauf aufbauend wird das Konzept des <em>Kritter-Sensing<\/em> entwickelt als ein spekulativer Zugang zur extraktiven Zone.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2026\/05\/kug-3_Rezension-Enemy-Feminisms_Meltem-Yalcin-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rezension | Sophie Lewis: Enemy Feminisms: TERFs, Policewomen, and Girlbosses Against Liberation<\/a><\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Melek Meltem Yal\u00e7\u0131n<\/h4>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Body Politics K\u00f6rper und die Prozesse der Verk\u00f6rperung sind grundlegend mit Medientechnologien verschr\u00e4nkt, die ihre Formierung, Normierung und Disziplinierung, aber eben auch ihre transformativen Dynamiken und Politisierungen mitbedingen. 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