{"id":192,"date":"2025-10-21T20:48:29","date_gmt":"2025-10-21T18:48:29","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/?page_id=192"},"modified":"2025-10-21T22:51:01","modified_gmt":"2025-10-21T20:51:01","slug":"kultur-geschlecht-1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/kultur-geschlecht-1\/","title":{"rendered":"kultur &amp; geschlecht #1"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_192 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_192')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_192').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Nicht ganz zwei Jahre sp\u00e4ter freuen wir uns, mit dem Launch von <strong><em>kultur &amp; geschlecht #1<\/em><\/strong> eine neue \u00c4ra des transdisziplin\u00e4ren Journals f\u00fcr Medien und Gender einl\u00e4uten zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"724\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2025\/04\/kg-1-Cover-png-1-724x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-92\" style=\"width:296px\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2025\/04\/kg-1-Cover-png-1-724x1024.png 724w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2025\/04\/kg-1-Cover-png-1-212x300.png 212w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2025\/04\/kg-1-Cover-png-1-768x1086.png 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2025\/04\/kg-1-Cover-png-1-1086x1536.png 1086w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2025\/04\/kg-1-Cover-png-1-1448x2048.png 1448w\" sizes=\"auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-right is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-d445cf74 wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2025\/05\/kg-1-Sommer-2025.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">pdf<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Unser gro\u00dfer Dank gilt Prof. Dr. Astrid Deuber-Mankowsky, die das\u00a0<em>onlinejournal kultur &amp; geschlecht<\/em>\u00a0im Jahr 2007 am Institut f\u00fcr Medienwissenschaft der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum gegr\u00fcndet hat. Unser herzlicher Dank gilt ebenfalls Dr. Anja Sunhyun Michaelsen, die das Journal mit aufgebaut hat und in den ersten 12 Jahren die Redaktionsarbeit gemacht hat. Schnell wurde das <em>onlinejournal kultur &amp; geschlecht<\/em>\u00a0zu einem Forum, das exzellente Seminar- und Abschlussarbeiten sowie Tagungen und Workshops mit besonders innovativen Ans\u00e4tzen und Fragestellungen der medienkulturwissenschaftlichen Geschlechterforschung einem gr\u00f6\u00dferen Publikum zug\u00e4nglich machte.<\/p>\n\n\n\n<p>Diesem urspr\u00fcnglichen Anliegen bleibt auch <strong><em>kultur &amp; geschlecht<\/em><\/strong> verpflichtet. Neu ist, dass das Journal k\u00fcnftig nicht mehr nur am Standort Bochum beheimatet ist, sondern von einem universit\u00e4ts\u00fcbergreifenden Redaktionsnetzwerk gemeinsam realisiert wird: Julia Bee, Jasmin Degeling, Jennifer Eickelmann, Henriette Gunkel, Sarah Horn, Claudia Mahs, Mary Shnayien und Peter Vignold. Zwei Mal pro Jahr finden sich jeweils zwei Mitglieder des Redaktionsnetzwerks zusammen, um eine Ausgabe inhaltlich als Herausgeber*innen zu betreuen. Zus\u00e4tzlich zu den klassischen Artikel-Beitr\u00e4gen haben wir au\u00dferdem eine weitere Rubrik eingef\u00fchrt, in der Rezensionen, Interviews oder auch experimentellere Formate Eingang in das Heft finden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sein Vorg\u00e4nger erscheint auch <strong><em>kultur &amp; geschlecht<\/em><\/strong> im Open Access und l\u00e4sst so ein breites Publikum am kontinuierlichen Prozess der wissenschaftlichen Erschlie\u00dfung aktueller (pop-)kultureller und medialer Ph\u00e4nomene und ihrer Verflechtung mit genderrelevanten Fragen teilhaben, was gerade unter den Vorzeichen fortgesetzter und sich zuspitzender Angriffe auf die Gender Media Studies und angrenzende Fachgebiete unverzichtbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit <strong><em>kultur &amp; geschlecht<\/em><\/strong> wollen wir Studierende und Wissenschaftler*innen in fr\u00fchen Karrierephasen nicht nur darin unterst\u00fctzen, erste wissenschaftliche Publikationserfahrungen zu sammeln. Wir k\u00f6nnen ihnen mit dem Journal dar\u00fcber hinaus erm\u00f6glichen, die Fragen und Gegenst\u00e4nde in den Fokus zu r\u00fccken, die f\u00fcr ihre Lebensrealit\u00e4ten entscheidend sind. Ein willkommener Nebeneffekt ist die hohe Aktualit\u00e4t der Beitr\u00e4ge, die sich in der Regel mit rezenten oder noch emergierenden Ph\u00e4nomenen auseinandersetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das zeigt sich auch an der Auswahl der Texte f\u00fcr die vorliegende erste Ausgabe von <strong><em>kultur &amp; geschlecht<\/em><\/strong>, die mit dem Schwerpunktthema <strong>Differenzlogiken<\/strong> erscheint. Dieser Schwerpunkt wurde nicht fest vorausgesetzt, verk\u00f6rpert aber das urspr\u00fcngliche Anliegen der Herausgeber*innen dieser Ausgabe: F\u00fcr den Relaunch des Journals ein m\u00f6glichst breites Spektrum an Gegenst\u00e4nden, Fragestellungen und methodischen Ans\u00e4tzen zu versammeln, die medienkulturwissenschaftliche Geschlechterforschung in ihrer Vielfalt und Spannbreite abbilden. So zeigt sich in den vorliegenden Texten einmal mehr das die Gender Media Studies kennzeichnende geteilte Interesse an medialen Logiken der Differenzgenerierung, dem die Autor*innen auf ganz verschiedene Weisen nachgehen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:23px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zu den Beitr\u00e4gen<\/h2>\n\n\n\n<p>Lona Gl\u00fcck widmet sich in ihrem Artikel <strong><em>Das Erfolgsgeheimnis der Rechten auf TikTok<\/em> <\/strong>der Frage, wie Akteur*innen des politisch rechten Spektrums Soziale Medien f\u00fcr die Kommunikation ihrer Positionen nutzen. Hierf\u00fcr untersucht sie die Verschr\u00e4nkungen von technischen, \u00f6konomischen und \u00e4sthetischen Aspekten von Social Media mit affektiven Logiken der Kommunikation der Alternativen Rechten und kann einen strukturellen Zusammenhang zwischen den medialen Logiken von TikTok und den Kommunikationsstrategien politisch rechter Akteur*innen nachweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Sophia Landgrebe widmet sich in <strong><em>Von der Pandemie zur Polarisierung: Eine Facebook-Gruppe als Katalysator f\u00fcr digitalen Faschismus <\/em><\/strong>dem Zusammenhang von sozialen Medien und rechten Akteur*innen. Mit einer qualitativen Inhaltsanalyse untersucht sie Posts einer w\u00e4hrend der Covid-19-Pandemie entstandenen Facebook-Gruppe in Hinblick auf die Frage nach den Konstruktionsmechanismen rechter Narrative und den mit ihnen einhergehenden affektiven Ein- und Ausschl\u00fcssen. Ein Vergleich zwischen 2020 und 2023 zeigt, dass nicht alle Narrative nach dem Ende der Pandemie fortbestanden, die mit ihnen generierten Differenzen jedoch mit leicht verschobenen Narrativen aufrechterhalten werden.<\/p>\n\n\n\n<p>In <strong><em>Aber was ist falsch an wei\u00dfen W\u00e4nden?<\/em><\/strong> untersucht Mayra Lohse Differenzlogiken musealer Ausstellungspraktiken am Beispiel der <em>Situation Kunst <\/em>in Bochum. Die wei\u00dfen W\u00e4nde, die im Kontext zeitgen\u00f6ssischer Museen auf den ersten Blick selbstverst\u00e4ndlich scheinen, so argumentiert Lohse, sind keineswegs neutral, sondern verf\u00fcgen \u00fcber eine rassistische Geschichte und damit als <em>White Cube<\/em> \u00fcber eine politische Dimension. Wie in Lohses Untersuchung deutlich wird, ist es jedoch nicht nur die Farbe Wei\u00df selbst, sondern vor allem ihre Abwesenheit in manchen R\u00e4umen, die die darin enthaltenen Ausstellungsst\u00fccke als \u2018Andere\u2019 markiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gerriet Scheben wendet in seinem Artikel <strong><em>Retrok\u00f6rper in <\/em>American Horror Story: 1984 <em>als filmische Grenzobjekte<\/em><\/strong> die aus den Science and Technology Studies stammende Theorie der Grenzobjekte auf eine TV-Serie an. Zwischen queerer Reformulierung der Geschlechterpolitiken des reaktion\u00e4ren Slasherfilms und&nbsp; parodierender Wiederauff\u00fchrung der K\u00f6rperpolitiken der Reagan-\u00c4ra betreibt die neunte Staffel der popul\u00e4ren Horrorserie selbst einen medien\u00e4sthetischen Grenzgang zwischen Film und Fernsehen, in dessen Kontext der Retrok\u00f6rper zu einem Grenzobjekt mit sozialer und medialer Dimension wird und auf materiellen wie nicht-materiellen Ebenen zwischen unterschiedlichen Instanzen vermittelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Erg\u00e4nzt werden die vier Artikel durch Florence Borggrefes Rezension des aktuellen Sammelbandes <strong><em>Betroffenheit: Praktiken der (Selbst\u2013)Politisierung in Kunst und audiovisueller Kultur<\/em><\/strong>, herausgegeben von Barbara Paul und Andrea Seier, der sich in insgesamt zehn Beitr\u00e4gen mit Prozessen des Betroffen-Werdens auseinandersetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Namen des gesamten Redaktionsnetzwerks w\u00fcnschen wir anregende Lekt\u00fcre!<\/p>\n\n\n\n<p>Mary Shnayien &amp; Peter Vignold<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2025\/05\/kg-1-25-Glueck-4-18.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Das Erfolgsgeheimnis der Rechten auf TikTok<\/a><\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Lona Gl\u00fcck<\/h4>\n\n\n\n<p>Wieso trenden Hass und Rechtspopulismus auf der sozialen Plattform TikTok? Der Artikel besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, welche Gegebenheiten von TikTok daf\u00fcr verantwortlich sind, dass rechter Populismus und hassbezogene Inhalte sich auf der Plattform so rasant und weit verbreiten. Dabei stehen insbesondere affektive Mechanismen im Fokus. Ziel ist es, einen \u00dcberblick \u00fcber diese Mechanismen, die hinter dem Erfolg der Rechten auf der Plattform stehen, zu geben und auch die Frage danach zu beantworten, warum gerade TikTok im Vergleich zu anderen Plattformen einen solchen Erfolg f\u00fcr rechtspopulistische Inhalte verzeichnet.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2025\/05\/kg-1-25-Artikel-Landgrebe-19-35.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Von der Pandemie zur Polarisierung: Eine Facebook-Gruppe als Katalysator f\u00fcr digitalen Faschismus<\/a><\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Sophia Landgrebe<\/h4>\n\n\n\n<p>Die COVID-19-Pandemie im Mittelpunkt digitaler Diskurse: Dieser Artikel untersucht anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse, wie eine Facebook Gruppe w\u00e4hrend und nach der Pandemie zur Verbreitung faschistischer Narrative beitrug. Die Analyse von Kommunikationsstrategien und soziotechnischen Ph\u00e4nomenen zeigt, dass soziale Medien nicht nur als Plattformen f\u00fcr Diskussionen dienen, sondern auch rechte Narrative verst\u00e4rken und die gesellschaftliche Polarisierung vertiefen k\u00f6nnen. Zudem wird die Entwicklung der Diskussionen nach April 2023 betrachtet, um Ver\u00e4nderungen im postpandemischen Diskurs zu identifizieren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2025\/05\/kg-1-25-Lohse-36-65.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Aber was ist falsch an wei\u00dfen W\u00e4nden?<\/a><\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Mayra Lohse<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Artikel untersucht die politische Dimension von Museumsr\u00e4umen, insbesondere die Bedeutung der Farbe Wei\u00df und ihrer Abwesenheit, am Beispiel der Kunstsammlung <em>Situation Kunst<\/em> in Bochum. Durch die Analyse der r\u00e4umlichen Gestaltung und Inszenierung wird aufgezeigt, wie Machtverh\u00e4ltnisse und kulturelle Narrative reproduziert werden. Der Fokus liegt auf der Frage, warum die R\u00e4ume \u201aAfrika\u2018 und \u201aAsien\u2018 in dunklen, kontrastreichen R\u00e4umen pr\u00e4sentiert werden, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen Ausstellungsbereiche im White Cube gehalten sind. Der Artikel diskutiert die historischen und ideologischen Implikationen der wei\u00dfen Wand im Museum und zeigt, wie diese scheinbare Neutralit\u00e4t koloniale und rassistische Strukturen fortschreibt. Ziel ist es, die politische Rolle von Museen als Akteure in der Konstruktion und Vermittlung von Ideologien zu beleuchten und eine kritische Reflexion \u00fcber museale Praktiken anzuregen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2025\/05\/kg-1-25-Scheben-66-86.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Retrok\u00f6rper in <em>American Horror Story: 1984<\/em> als filmische Grenzobjekte<\/a><\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gerriet Scheben<\/h4>\n\n\n\n<p>In diesem Beitrag wird Susan Leigh Stars soziologische Theorie der Grenzobjekte mit einer medien\u00e4sthetischen Untersuchung zusammengef\u00fchrt. Untersucht werden die Filmk\u00f6rper der Serie <em>American Horror Story: 1984<\/em>, die auf die 1980er Jahre in den USA Bezug nehmen. Diese Retrok\u00f6rper stehen zwischen Immaterialit\u00e4t und Materialit\u00e4t, heteronormativen Geschlechtszuschreibungen, heterogenen Interessensgruppen und diversen Forschungsgebieten. Stars Theorie der Infrastrukturforschung wird in der vorliegenden Anwendung einem rein institutionellen Kontext enthoben und auf medien\u00e4sthetische, geschlechtstheoretische und historische \u00dcberlegungen angewandt. Hierdurch entsteht eine Keimzelle f\u00fcr eine neue Perspektivierung interdisziplin\u00e4rer, horrortelevisueller Vermittlungsarbeit zwischen Horror-Produzierenden und -Rezipierenden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kug\/files\/2025\/05\/kg-1-25-Rezension-Borggrefe-87-92.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rezension | Betroffenheit: Praktiken der (Selbst\u2013) Politisierung in Kunst und audiovisueller Kultur<\/a><\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Florence Borggrefe<\/h4>\n\n\n\n<div style=\"height:150px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Differenzlogiken Herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe von kultur &amp; geschlecht! 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