{"id":531,"date":"2013-06-12T20:45:33","date_gmt":"2013-06-12T18:45:33","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kmiyanji\/?page_id=531"},"modified":"2013-06-12T20:45:33","modified_gmt":"2013-06-12T18:45:33","slug":"konzept","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kmiyanji\/konzept\/","title":{"rendered":"Konzept"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_531 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_531')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_531').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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In einem ersten Schritt wird zun\u00e4chst die Forschungsfrage zun\u00e4chst bevor im zweiten Schritt die geplante methodische Umsetzung darstellt wird.<\/p>\n<p><strong>Problemkontext: Medieninflation im Unterricht<\/strong><\/p>\n<p>Mediennutzung im schulischen Unterricht ist ein Thema, das immer h\u00e4ufiger seinen Weg in die Wissenschaft findet. Es gibt eine Vielzahl an Konzepten die das richtige Ma\u00df der Einbindung und das richtige Medium in den Lehr-Lern-Prozess thematisieren, da der zunehmende Implementierungswille von Medien im Unterricht zu einer Art Medieninflation f\u00fchrt. Medien werden vielfach nur genutzt um einer gesellschaftlichen Entwicklung gerecht zu werden, allerdings erfolgt der Einsatz ohne Bedacht. Hierdurch entsteht das Risiko, dass der konkrete Einsatz von Medien in bestimmten Unterrichtsphasen einen Effekt auf den Lernerfolg haben kann. Die Richtung dieses Effektes kann positiv motivierend oder negativ demotivierend sein. Ein negativ, demotivierender Einfluss \u00e4u\u00dfert sich vielfach in St\u00f6rungen des Unterrichtsprozesses.<\/p>\n<p><strong>Thema: <\/strong><\/p>\n<p>Das Thema meines Forschungsberichts schlie\u00dft nun an die Ausf\u00fchrungen des Problemkontextes an. Zentrale Untersuchungsgegenst\u00e4nde sind:<\/p>\n<ol>\n<li>Medienverwendung<\/li>\n<li>Unterrichtsst\u00f6rungen<\/li>\n<\/ol>\n<p>Dabei werden beide Untersuchungsgegenst\u00e4nde parallel innerhalb verschiedener Unterrichtsphasen untersucht. Der Einfluss von Medien auf St\u00f6rungen des Lehr-Lern-Prozesses wird weiterhin auch in verschiedenen Bildungsg\u00e4ngen untersucht.<\/p>\n<p><strong>Erkenntnisinteresse: Liegt eine Systematik im Sinne der Fragestellung vor?<\/strong><\/p>\n<p>Das Erkenntnisinteresse der Forschungsfrage besteht in der Fragestellung, ob die Verwendung spezifischer Medien in speziellen Unterrichtsphasen zu systematischen Unterrichtsst\u00f6rungen f\u00fchrt. Die Ergebnisse der Untersuchung k\u00f6nnen dazu beitragen, dass zuk\u00fcnftig Medien in Unterrichtsphasen gezielter eingesetzt werden k\u00f6nnen, um negative Effekte im Lernprozess der Sch\u00fcler zu vermeiden. Gleichzeitig k\u00f6nnen die Ergebnisse dazu beitragen Medieninflation im Unterricht zu verhindern.<\/p>\n<p><strong>Fragestellung: <\/strong><\/p>\n<p><strong>Ruft die Verwendung von Medien(typen) im Unterrichtsprozess systematisch Unterrichtsst\u00f6rungen hervor? Eine vergleichende Analyse unter Ber\u00fccksichtigung verschiedener Bildungsg\u00e4nge und Schulformen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zielsetzung:<\/strong><\/p>\n<p>Die Ergebnisse dieser Untersuchung dienen zun\u00e4chst zu meiner eigenen Professionalisierung. Aufgewachsen in der \u201eNetgeneration\u201c ist der Umgang mit neuen Medien, Web 2.0 Anwendungen etc. selbstverst\u00e4ndlich. Ich bin mir auch sicher, dass die st\u00e4ndige Weiterentwicklung der Medien und die Mediennutzung im Sinne der Usability, schulischen Unterricht nachhaltig verbessern k\u00f6nnen. Au\u00dferdem empfinde ich es als sehr wichtig, den richtigen Umgang mit Medien so fr\u00fch wie m\u00f6glich zu vermitteln. \u00a0Gleichzeitig k\u00f6nnen die Forschungsergebnisse auch der Schulentwicklung zutr\u00e4glich sein bzw. als Leitfaden f\u00fcr den Medieneinsatz fungieren.<b><\/b><\/p>\n<p><strong>Methodisches Vorgehen<\/strong><\/p>\n<p>Das methodische Vorgehen im Rahmen der Forschungsfrage setzt sich zusammen aus drei verschiedenen Schritten. Ziel ist eine h\u00f6chstm\u00f6gliche Aussagef\u00e4higkeit zu schaffen und statistischen Kennzahlen gerecht zu werden.<\/p>\n<p>1.Der erste und gleichzeitig der bedeutsamste Schritt ist eine systematische, standardisierte und verdeckte Beobachtung (Bortz&amp;D\u00f6ring 2006, S. 262). Die Beobachtungen werden auf einem Beobachtungsbogen festgehalten, der die absolute H\u00e4ufigkeit gruppiert und in Relation zur Unterrichtsphase, dem Medieneinsatz und gew\u00e4hlten Sozialform setzt. Bei der Stichprobe handelt es sich um eine Ereignisstichprobe, d.h. die Ereignisse sind Bestandteile nat\u00fcrlicher Situationen und k\u00f6nnen deshalb auf vergleichbare Situationen verallgemeinert werden. Das Verhalten wird nicht fragmentisch, sondern vollst\u00e4ndig in seinem kontinuierlichen Verlauf beobachtet. Es k\u00f6nnen dadurch auch Ereignisse untersucht werden, die relativ selten auftreten (Bortz&amp;D\u00f6ring 2006, S. 262 ff.).<\/p>\n<p>Bei den Stichproben handelt es sich einerseits um abh\u00e4ngige als auch unabh\u00e4ngige. Diese Entscheidung begr\u00fcndet sich in der m\u00f6glichen Aussagekraft der Untersuchungsergebnisse. Denn dies ist gleichbedeutend damit, dass einerseits dieselbe Klasse bei verschiedenen Lehrern beobachtet wird, als auch gleichzeitig derselbe Lehrer bei verschiedenen Klassen. M\u00f6glicherweise k\u00f6nnen hierdurch Effekte sichtbar gemacht werden, \u00fcber die ich mir bisher keine Gedanken gemacht habe. Gleichzeitig k\u00f6nnte dieses Vorgehen aber auch die Untersuchungsergebnisse erkl\u00e4ren oder einschr\u00e4nken (Im Hinblick auf den Einfluss des Unterrichtsfachs etc.).<\/p>\n<p>Um m\u00f6gliche weitere negative Effekte (Feiertagseffekte, \u201eMontagmorgen-Effekt\u201c)\u00a0 zu verringern, werden die abh\u00e4ngigen Stichproben kontinuierlich zu allen Unterrichtszeitpunkten Beobachtet. D.h. immer wenn die spezifische Klasse von einem spezifischen Lehrenden unterrichtet wird.<\/p>\n<p>2. Aufgrund der Verankerung meiner Forschungsfrage mit zwei weiteren Forschungsfragen zu einem \u00e4hnlichen thematischen Hintergrund, bietet es sich an, in diesem Zusammenhang Synergieeffekte zu nutzen. Vor diesem Hintergrund werde ich in einem zweiten Schritt einige Fragen zu einem bereits existierenden Fragenbogen hinzuf\u00fcgen, mit dem Ziel ihr Medienverhalten abzubilden. Hierbei geht es um das Medienverhalten in der Freizeit als auch ihre Meinung zum Medienverhalten in der Schule. Ich erhoffe mir durch dieses Vorgehen die Annahme zu st\u00fctzen, dass die Lehrenden in ihrer Freizeit Medien nutzen und welche Medientypen\u00a0 eine intensive Mediennutzung erfahren. Hieraus kann unter Umst\u00e4nden dann ein R\u00fcckschluss auf die Mediennutzung im Unterricht gezogen werden und damit zusammenh\u00e4ngende Unterrichtsst\u00f6rungen verortet werden.<\/p>\n<p>3. Derzeit plane ich in einem dritten Schritt noch die Befragung von zwei Lehrkr\u00e4ften in Form eines Kurzinterviews. Zielsetzung ist es die Lehrerhaltung gg\u00fc. dem Medieneinsatz im Unterricht zu erfassen. Allerdings ist es auch hier m\u00f6glich, ggf. eine Kooperation mit einem weiteren Forschungsvorhaben zu bilden.<\/p>\n<p>Insgesamt m\u00f6chte ich festhalten, dass eine Kombination aller drei Teile zu einer verbesserten Aussagekraft des Forschungsvorhabens f\u00fchren kann. Fraglich ist jedoch die Durchf\u00fchrbarkeit im Rahmen des Moduls.<\/p>\n<p><strong>Limitation: Wo liegen die Grenzen meiner Untersuchung?<\/strong><\/p>\n<p>Meine Forschungsfrage impliziert die Setzung, dass ein falscher Medieneinsatz einen negativen Effekt auf den Lernerfolg der Lernenden haben kann. Die Erfassung negativer Lernerfolge im Rahmen einer Beobachtungsuntersuchung vor dem Hintergrund der empirischen Anforderungen nicht m\u00f6glich ist, wird im Vorfeld die Annahme getroffen, dass aus der Existenz von Unterrichtst\u00f6rungen ein R\u00fcckschluss auf den Lernerfolg gezogen werden kann. Dies setzt voraus, dass Unterrichtsst\u00f6rungen negativ mit Lernerfolg korrelieren.<\/p>\n<p>Ich freue mich \u00fcber jegliche Anmerkungen und Kritik zu meinem Konzept.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem nun die ersten Wochen des fachpraktischen Praktikums bereits vergangen sind und ich mich intensiv mit dem Forschungsraum, dem BKH, als auch meiner Forschungsfrage besch\u00e4ftigt habe, erfolgt an dieser Stelle nun die Darstellung der geplanten konzeptionellen Gestaltung meines Forschungsvorhabens. 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