{"id":261,"date":"2013-04-20T14:13:03","date_gmt":"2013-04-20T12:13:03","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kmiyanji\/?page_id=261"},"modified":"2013-04-20T14:23:43","modified_gmt":"2013-04-20T12:23:43","slug":"kompetenzentwicklung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kmiyanji\/kompetenzentwicklung\/","title":{"rendered":"Kompetenzentwicklung"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_261 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_261')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_261').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Auch wenn ich derzeit\u00a0 nicht daraufhin arbeite nach Beendigung meines Studiums direkt in den Lehrberuf einzusteigen, sondern vielmehr zun\u00e4chst in der freien Wirtschaft im Bereich der Personalentwicklung bzw. im Personalwesen zu arbeiten, denke ich doch, dass ich im Rahmen des Moduls f\u00fcr mich wichtige Erkenntnisse generieren kann. Mein \u00fcbergeordnetes Ziel ist, dem Leitgedanken von gutem Unterricht fachlich als auch methodisch n\u00e4her zu kommen geschuldet, weshalb es einer gezielten Kompetenzentwicklung bedarf.<\/p>\n<blockquote><p><i>\u201eGuter Unterricht ist ein Unterricht, in dem im Rahmen einer demokratischen\u00a0<\/i><i>\u00a0 Unterrichtsstruktur, auf der Grundlage des Erziehungsauftrags mit dem Ziel eines gelingenden Arbeitsb\u00fcndnisses eine St\u00e4rkung der Pers\u00f6nlichkeit und sinnstiftende Orientierungen f\u00fcr alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler angestrebt und ein Beitrag zur nachhaltigen Kompetenzentwicklung geleistet wird.\u201c (Meyer, 2009, S. 20)<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Kultusministerkonferenz hat 2004 die vier Kompetenzbereiche\u00a0<i>unterrichten<\/i>, i<i>nnovieren<\/i>,\u00a0<i>erziehen<\/i>\u00a0und\u00a0<i>beraten\u00a0<\/i>als basale Kernkompetenzbereiche definiert und darauf bezugnehmend den Begriff der Handlungskompetenz 2007 als Bereitschaft des einzelnen fest, sich in beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Situationen sachgerecht durchdacht, individuell und sozial verantwortlich zu verhalten. Dabei differenziert man den\u00a0 Begriff\u00a0<b>Handlungskompetenz<\/b>\u00a0in\u00a0<b>Fach<\/b>-,\u00a0<b>Personal<\/b>&#8211; und\u00a0<b>Sozialkompetenz<\/b>. W\u00e4hrend Fachkompetenz die pers\u00f6nliche Bef\u00e4higung beschreibt, Aufgaben und Probleme sachgerecht, zielorientiert und selbstst\u00e4ndig zu l\u00f6sen, bezeichnet die Personalkompetenz die Bereitschaft zur pers\u00f6nlichen Entwicklung. Diese wird\u00a0 determiniert durch grundlegende Einstellungen, Werthaltungen und Motivationen die das eigene Handeln determinieren und bezieht sich folglich auf die individuelle Entwicklung der Pers\u00f6nlichkeit. Die Sozialkompetenz ihrerseits erfasst die gestalterische und die verantwortungsbewusste Auseinandersetzung mit sozialen Kontakten in gesellschaftlicher Interaktion. \u00a0Die Methodenkompetenz sowie die kommunikative Kompetenz sind Bestandteil aller vorher beschriebenen Kompetenzen und k\u00f6nnen deshalb nicht als eine Kompetenz beschrieben und charakterisiert werden. Um das zugrundeliegende Kompetenzverst\u00e4ndnis besser verstehen zu k\u00f6nnen hilft folgende Definition von Kompetenz:<\/p>\n<blockquote><p><i>\u00a0\u201eDie bei Individuen verf\u00fcgbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu l\u00f6sen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und F\u00e4higkeiten, um die Probleml\u00f6sungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu k\u00f6nnen\u201c (Weinert 2001, S. 27f.).<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>Im Umkehrschluss bef\u00e4higen Kompetenzen auch dazu:<\/p>\n<blockquote><p><i>\u00a0\u201eVariable Anforderungssituationen in einem bestimmten Lern- oder Handlungs-bereich erfolgreich zu bew\u00e4ltigen\u201c (Klieme 2007, S. 13).\u00a0<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>Im Folgenden versuche ich in Anlehnung an das Konzept der Handlungskompetenz gem. KMK die Kompetenzbereiche herauszuarbeiten, in denen ich mich w\u00e4hrend des Fachpraktikums \u2013 meinem personalisierten und individuellen Forschungs- und Entwicklungsraums \u2013 weiterentwickeln m\u00f6chte. Als Modulteilnehmer mit abgeschlossenem Wirtschaftsstudium, allerdings ohne tiefgr\u00fcndige und fundierte p\u00e4dagogische Ausbildung erhoffe ich mir einen besonders hohen Mehrwert aus diesem Veranstaltungsformat.<\/p>\n<p>Durch mein bisheriges Studium konnte ich ein hohes Ma\u00df an einseitiger\u00a0<b>Fachkompetenz<\/b>\u00a0erwerben, dass mich bef\u00e4higt mein im Studium erworbenes Fachwissen im Lehr- und Lernraum Berufsschule einzusetzen. Die dazugeh\u00f6rige Methodenkompetenz, d.h. die gezielte Verwendung didaktischer Methoden zur Vermittlung meines Fachwissens ist derzeit nicht ausreichend um eine effektiv und zielf\u00fchrend Wissensvermittlung zu gew\u00e4hrleisten. Meines Erachtens ist f\u00fcr eine ziel- und stakeholderorientierte Gestaltung von Unterrichtsprozessen, insbesondere durch die Verwendung diverser Medien im Lehr-Lernprozess, eine tiefgr\u00fcndige Fach- bzw. Methodenkompetenz Voraussetzung. An dieser Stelle m\u00f6chte ich besonders auf die Notwendigkeit einer ausgepr\u00e4gten Medienkompetenz \u00a0hinweisen, denn w\u00e4hrend meines Orientierungspraktikums habe ich einerseits medien\u00fcberfrachtete Kurse als auch das Gegenteil kennengelernt. Gemeinsames Ergebnis war, dass die Sch\u00fclermotivation und das Arbeitsverhalten wenig ausgepr\u00e4gt waren. Das Ziel sollte sein die Sch\u00fcler durch eine angemessene Medienverwendung zum selbstst\u00e4ndigen Lernen anzuregen was letztendlich auch die Motivation und das Arbeitsverhalten positiv beeinflusst. Im Rahmen dieses Moduls, liegt mein Fokus zun\u00e4chst eindeutig in der Erweiterung\/Vertiefung der \u00a0Methodenkompetenz. Konkretisiert vor allem in den Feldern der Medienkompetenz und Unterrichtsgestaltung. \u00a0Dies f\u00fchrt langfristig zu einer St\u00e4rkung der Kompetenzfelder\u00a0<i>unterrichten<\/i>\u00a0und\u00a0<i>innovieren\u00a0<\/i>im KMK Rahmenkonzept.<\/p>\n<p>Der zweite Bereich in dem ich mich weiterentwickeln m\u00f6chte ist die\u00a0<b>Sozialkompetenz<\/b>, wobei ich hier als \u00fcbergeordnetes Ziel die situative Handlungsf\u00e4higkeit zentrieren m\u00f6chte. Aufbauend auf meinen Erfahrungen im Orientierungspraktikum halte ich es f\u00fcr unabdingbar, im Unterricht situationsgerecht auf jeden Sch\u00fclertypen einzugehen, ohne dabei allerdings beim Rest der Sch\u00fclerschaft den Eindruck der Bevorzugung Einzelner zu erwecken. Vor dem Hintergrund der sozialen Integration m\u00f6chte ich sicherstellen, alle Sch\u00fcler gleichwertig zu behandeln. Dazu z\u00e4hlt zum einen die M\u00f6glichkeit meine eigenen F\u00e4higkeiten und Einstellungen mit denen der Sch\u00fcler zu verkn\u00fcpfen und zum anderen auch die bewusste Auseinandersetzung mit Differenzen bzw. Meinungsverschiedenheiten. Auch eine vertretbare und richtige Reaktion auf Unterrichtsst\u00f6rrungen oder Problemsch\u00fcler m\u00f6chte im Rahmen des Fachpraktikums st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Nachdem bisher nur Kompetenzbereiche benannte wurden, die sich einerseits auf die didaktische Methodik und andererseits auf den Umgang mit den Sch\u00fclern beziehen, m\u00f6chte ich an dieser Stelle auch die, auf die Lehrperson zentrierte,\u00a0<b>Personalkompetenz<\/b>\u00a0anf\u00fchren. Im Mittelpunkt steht das Verhalten \u00a0und es geht es im Gegensatz zu den anderen Kompetenzen um die pers\u00f6nliche Einstellung der Lehrer\/-innen, die beeinflusst wird durch Konzepte wie Hilfsbereitschaft und Einf\u00fchlsamkeit, Gelassenheit und Geduld, Pflichtbewusstsein, Freiheitsstreben etc.\u00a0 F\u00fcr mich ist die Schwerpunktsetzung innerhalb dieses Kompetenzbereichs allerdings eine Andere. F\u00fcr mich steht die Erreichung selbstentwickelter Ziele und die kritische Reflexion des eigenen Handelns im Vordergrund. Dar\u00fcber hinaus m\u00f6chte ich meine Erfahrungen und Einstellungen, die ich bisher \u00a0im Orientierungspraktikum &#8211; gesammelt habe, durchdenken und r\u00fcckwirkend beurteilen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aus den vorherigen Ausf\u00fchrungen l\u00e4sst sich nun meine konkrete Zielsetzung f\u00fcr dieses Modul erarbeiten, die im ersten Schritt eine Vertiefung bzw. Erweiterung meiner Methodenkompetenz vorsieht, um im Umkehrschluss konkret meine Kompetenzen im Bereich Organisation, Planung und Unterrichtsdurchf\u00fchrung f\u00f6rdert. Nachdem ich die basalen Kenntnisse der praktizierten Methoden und Theorien erlangt habe, m\u00f6chte ich diese im zweiten Schritt kritisch reflektieren und dadurch den KMK Kompetenzbereich\u00a0<i>innovieren\u00a0<\/i>bedienen. Mein erhofftes Ziel am Ende dieses Moduls ist ein Professionalit\u00e4tskonzept auf Basis meiner eigenen Erfahrungen Unterber\u00fccksichtigung theoretischer Konzepte.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Literatur<\/strong><\/p>\n<ul>\n<ul>\n<li><\/li>\n<li>Kultusministerkonferenz (2004): Standards f\u00fcr die Lehrerbildung: Bildungswissenschaften, Beschluss des Kultusministerkonferenz vom 16.12.2004, aufgerufen am 15.04.2013, http:\/\/www.kmk.org\/fileadmin\/veroeffentlichungen_beschluesse\/2004\/2004_12_16-Standards-Lehrerbildung.pdf<\/li>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>KMK Handreichungen f\u00fcr die Erarbeitung von Rahmenlehrpl\u00e4nen in der Fassung vom 15. Sept. 2007. S.11<\/li>\n<li>KMK Standards f\u00fcr die Lehrerbildung: Bildungswissenschaften in der Fassung vom 16.12.2004. S. 7 &#8211; 12<\/li>\n<li>Weinert, F. E.: Vergleichende Leistungsmessung in Schulen \u2013 eine umstrittene Selbstverst\u00e4ndlichkeit, in: Weinert, F. E. (Hrsg.): Leistungsmessungen in Schulen. Weinheim und Basel 2001, S. 27-31.<\/li>\n<li>Klieme, E: Kompetenzmodelle. Bad Kreuznach 2007, S. 13.<\/li>\n<li>Meyer, H.: Leitfaden Unterrichtsvorbereitung. Berlin 2009<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a title=\"\u201cKompetenzentwicklung: Erwartungen und individuelle Ziele\u201d bearbeiten\" href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/kmiyanji\/wp-admin\/post.php?post=81&amp;action=edit\">\u00a0<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kompetenzentwicklung: Erwartungen und individuelle Ziele Bezugnehmend auf das Zitat: \u201eEs ist m\u00f6glich und n\u00f6tig, die eigene Pers\u00f6nlichkeit berufsbezogen weiterzuentwickeln\u201c (Meyer, 2009), m\u00f6chte ich im Folgenden Blog-Beitrag vier Kompetenzen bzw. 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