{"id":32,"date":"2020-06-02T08:30:39","date_gmt":"2020-06-02T06:30:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jnr\/?p=32"},"modified":"2020-09-06T11:27:57","modified_gmt":"2020-09-06T09:27:57","slug":"architektur-skulptur-malerei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jnr\/2020\/06\/02\/architektur-skulptur-malerei\/","title":{"rendered":"Malerei"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_32 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_32')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_32').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Steht man also\nvor der Frage, um wen es sich handelt, kann die Ikonographie \u2013 bzw. die\nchristliche Ikonographie \u2013 Verweise und Anhaltspunkte liefern, eine Deutung zu\nvollziehen. Der Begriff der Ikonographie geht n\u00e4mlich bereits auf Aristoteles\nzur\u00fcck und meint \u201eBildbeschreibung\u201c<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a>. W\u00e4hrend der Renaissancezeit\nentwickelte sich die Ikonographie zur Wissenschaft, mit der die Bestimmung und\nErforschung von Bildmotiven erm\u00f6glicht wurde. Dabei ist die Ikonographie eine \u201eBeschreibung\nund Klassifizierung von Bildern\u201c<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a>, wohingegen die Ikonologie\nau\u00dferdem den symbolischen Wert analysiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit\nHilfe der Arbeiten des Kunsthistorikers Erwin Panofsky generiert sich aus\ndiesen Erkenntnissen eine Methode, bei der eine deskriptiv-analytische Bildbeschreibung\nmit einer Gesamtinterpretation kulturgeschichtlich-syntetischen Deutung\nverkn\u00fcpft wurde. Demnach werden Bilder als \u201eSymptome f\u00fcr den Umgang einer bestimmten\nGesellschaft mit \u201eGrundfragen des menschlichen Geistes\u201c\u201c<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> verstanden, die \u201enach der\nBedeutung und Funktion bestimmter Bilder in ihrem jeweiligen zeit-, sozial-,\nreligions- und kulturgeschichtlichen Kontext\u201c<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> fragen. <\/p>\n\n\n\n<p>In\neinem Dreischritt l\u00e4sst sich die Methode nach Panofsky (1931) engf\u00fchren, die im\nAnschluss auf das oben gezeigte Bildnis angewandt wird. <a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. vorikonographische Beschreibung\n(Ph\u00e4nomensinn)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei\nder vorinkonographischen Beschreibung geht es, um das Erkennen des Bildinhalts:\nwas ist zu erkennen, wie viele Personen sind dargestellt und was tuen sie?\nWelcher Ausdruck ist in ihrem Blick zu erkennen? Wo befinden sie sich etc.? <\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. ikonographische Analyse\n(Bedeutungssinn)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei\nder ikonographischen Analyse ben\u00f6tigen die RezipentInnen Information aus\nunterschiedlichen Bereiche wie z.B. Theologie, Literatur oder Mythologie, um\nSymbole und Allegorien erkennen und deuten zu k\u00f6nnen. Hierbei ist es ratsam, Sekund\u00e4rliteratur\nund darunter vor allem Lexika zur Ikonographie, zur Kunsthistorik oder \u00e4hnliche\nDarstellung heranzuziehen, die Aufschluss \u00fcber den Gegenstand, eine\ndetaillierte Beschreibung und Deutung erm\u00f6glichen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Ikonologische Analyse (Dokumentsinn)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei\ndem letzten Schritt der Methode wird die eigentliche Bedeutung des Gegenstand\nim zeitgeschichtlichen Kontext verortet. Indem nicht nur \u00fcbliche Quellen anerkannter\nLiteratur, sondern auch nicht-wissenschaftliche Texte und Dokumente, bspw. aus\nder Astrologie oder des Brauchtums herangezogen werden, k\u00f6nnen auch \u201eunverst\u00e4ndliche\nBildprogramme\u201c<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a>\n() analysiert werden, wonach der Gegenstand als Symptom der Zeit, bzw. der\nEpoche verstanden werden k\u00f6nnen.<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Betrachtet\nman also \u2013 mit Hilfe der Methode nach Panofsky \u2013 die oben aufgef\u00fchrte\nFotografie des Gem\u00e4ldes aus dem St. Michaelsklosters, nimmt man prominent in dem\nGem\u00e4lde zwei Figuren war, die \u00fcbereinander angeordnet sind: unten ein Drache auf\ndem ein Engel steht. Der Engel bildet den zentralen Teil des Geschehens, vor\nallem dadurch, dass seine rechter Fl\u00fcgel bis zum oberen Rand reicht und insgesamt\nseine Gestalt bis zu dem F\u00fc\u00dfen rund dreiviertel des Bildes einnimmt. Beginnend\nbei dem hochgeschwungenen rechten Fl\u00fcgel, an dem oberen linken Rand des Geschehens\ngrenzt ein roter Umhang der durch ein Licht-Schatten-Spiel so inszeniert wurde,\ndass der Umhang in Bewegung zu sein Scheint und die Wellenform eine Dynamik\nausdr\u00fcckt. Unterst\u00fctzt wird diese Dynamik durch den erhobenen rechten Arm des\nEngels, in dessen Hand er ein Schwert erhebt. Direkt unter dem Schwert sehen\nwir den Kopf des Engels, der mit einer Kopfbedeckung geschm\u00fcckt ist. Besonders\nprunkhaft ist damit der vordere Teil mit blauen und wei\u00dfen Federn verziert. Der\nEngel selbst blickt den Betrachter \/ die Betrachterin nicht an, sondern schaut\nnach unten. Dennoch l\u00e4sst sich aus dem Gesicht des Engels eine Mimik ablesen,\nauch wenn diese Mimi kontrovers zu der Gesamtgestalt des Engels wirkt. Das\nGesicht ist sehr weich und rundlich dargestellt, es sind keine markanten\nGesichtsz\u00fcge erkennbar, vielmehr erscheint das Gesicht durch die rundliche\nNase, die herausgestellten rundlichen Augenlieder und die runden Wangen sanft\nund ruhig zu sein. Auch durch die Augenbrauen l\u00e4sst sich keine Anstrengung oder\nDynamik ablesen, was im Gegensatz zu dem erhobenen Schwert ein gewissen Kontrast\nbildet. <\/p>\n\n\n\n<p>Die\nK\u00f6rperdynamik spiegelt sich auch in der Darstellung der gesamten\nKleidungsst\u00fccke wieder. Das ganze Gewand des Engels ist sehr prunkvoll durch\nVerzierungen in dem Schulterbereich und an der H\u00fcfte, besonders sticht jedoch die\nVerzierung hervor, die sich im Bereich des Solarplexus befindet und an eine\nSonne erinnert. Das Gewand besteht aus einem roten Umhang, einer blauen Oberkleidung,\ndie an den Armen, am Hals und an der H\u00fcfte durch goldene Verzierungen abgeschlossen\nwerden und ab der H\u00fcfte in rosanes Gewand weiterverlaufen. Am dem rechten Arm\nund unter dem rosanen Gewand kann man ein wei\u00dfes Untergewand erkennen. Die vielen\nStoffschichten sind dabei keinesfalls unbewegt, sondern entwickeln f\u00fcr die\nBetrachterInnen durch vielz\u00e4hlige Falten und verst\u00e4rkt, durch Licht und\nSchattenakzentuierungen eine starke Dynamik. Die Dynamik verdichtet sich au\u00dferdem\ndurch die gesamte K\u00f6rperstellung des Engels, beginnend mit den ausgeweiteten\nFl\u00fcgeln, dem erhobenen rechten Arm, der geneigte Kopf, das Einknicken in der\nH\u00fcfte, und das ausgestellte linke Bein. Trotz der dynamischen K\u00f6rperstellung\nsteht der Engeln mit einem festen Tritt auf dem unter ihm dargestellten Drachen.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Der\nDrache wirkt \u2013 obwohl er nur ca. ein drittel der Gr\u00f6\u00dfe des Engels umfasst,\ndurch seine dunkle F\u00e4rbung in einer gr\u00fcn und blau T\u00f6nung und durch seine\ngeschwungenen Arme und Beine, wie auch seinem Schwanz bedrohlich und kr\u00e4ftig.\nEr scheint den Engel auf seinen R\u00fccken zu tragen, sodass er in der Luft zu\nschweben scheint. Besonders auff\u00e4llig ist die Halsbewegung, da er seinen Kopf\nschwerzverzehrt in den Nacken wirft. Unterst\u00fctzt wird diese Beobachtung, durch\ndas Maul des Drachens, welches weit aufgerissen ist, die spitzen Z\u00e4hne erscheinen\nl\u00e4sst und aus der Mitte heraus die lange rote Zunge in Richtung des Engels zeigt.\nBesonders deutlich zeigt sich der Drache auch durch die Konstratierung der Farben,\nder dunkle Drache hebt sich vor dem rotgef\u00e4rbten, eher kr\u00e4ftigen Hintergrund\ngut ab. Insgesamt stehen die beiden Figuren im Vordergrund und vor allem\nMittelpunkt, da es im Hintergrund keinerlei anderen Abbildungen aufgef\u00fchrt sind.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Zuletzt\nund mit R\u00fcckbezug auf das Geb\u00e4ude in dem da Bild aufgehangen ist, l\u00e4sst sich auf\nder linken Hand des Engels eine Nachbildung des Michaelsklosters erkennen. Der\nEngels tr\u00e4gt das Kloster auf seiner flachausgestreckten Hand und l\u00e4sst\ngleichsam unter seiner Hand eine Wage h\u00e4ngen. <\/p>\n\n\n\n<p>Kann\nman vielleicht schon durch die Namensgebung des Klosters vermuten, dass der\ndargestellte Engel den Erzengel Michael zeigt, soll im Folgenden jedoch mit\nHilfe von Arbeiten aus der christlichen Ikonographie einzelne Verweise\nerl\u00e4utert werden, die es uns erm\u00f6glichen den Erzengel Michael zu erkennen. <\/p>\n\n\n\n<p>Der\nErzengel gilt in der Theologie als Geistwesen, dass in einem hierarchischen Verh\u00e4ltnis\n\u00fcber den \u201aeinfachen\u2018 Engeln steht. In der Bibel sowie in der Apokryphen werden\nvier Erzengeln namentlich erw\u00e4hnt: Gabriel, Michael, Raphael und Uriel, wobei der\nErzengel in der Kunst am h\u00e4ufigsten dargestellt wird.<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wie\nin dem oben gezeigten Bild, wird dabei h\u00e4ufig der Kampf des Erzengels Michael\nmit dem Drachen gezeigt. Dabei nicht zu verwechseln ist der Erzengel mit dem Hl.\nGeorg, der ebenfalls mit einem Drachen k\u00e4mpfte, jedoch der Hl. wird im\nGegensatz zum Erzengel Michael meistens auf einem Pferd sitzend dargestellt,\nwobei der Erzengel zu Fu\u00df k\u00e4mpft. Unverkennbar unterschieden sich die beiden Figuren\nallerdings immer durch die Engelsfl\u00fcgel.<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p>In\ndem alten Testament gilt Michael als der Anf\u00fchrer der himmlischen Heerscharen\nund wird dabei, wie an der Au\u00dfenfassade mit einem Kreuzstab dargestellt.\nBezieht sich die Darstellung jedoch auf dem Kampf mit dem Drachen hat er als\nAttribut ein flammendes Schwert \u2013 wie am oberen Rand zu erkennen ist \u2013 in der\nHand. Die Waage, die auf dem Bildnis zu sehen ist, ist die apokalyptische Seelenwaage,\nauf der Verstorbene gewogen werden, um das Gewicht guter und b\u00f6ser Taten zu\nbestimmen.<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Der\nDrache aus dem Griechischen \u201edrakon\u201c stammte Begriff, bedeutet \u201efurchtbar\nBlickender\u201c und gilt nicht nur in der religi\u00f6sen, sondern in vielen Kollektiven\nund V\u00f6lkern als todbringendes, schuppenbedecktes Reptil.<a href=\"#_ftn11\">[11]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Mit\nRekurs auf die Prinzipien der Barocken Kunst, f\u00e4llt uns an dem Gem\u00e4lde direkt\nauf, dass es keine Naturdarstellung zeigt, wie es f\u00fcr die Renaissance \u00fcblich\nw\u00e4re, sondern wir die Darstellungsprinzipien des Barocks \u2013 die \u201eEinbindung der\nnat\u00fcrlichen und \u00fcbernat\u00fcrlichen Welt in die Ent\u00e4u\u00dferung von illusionistisch\ngesteigertem Pathos\u201c \u2013 durch das religi\u00f6se Bildnis des Erzengel Michael, mit\ndem \u00fcbersinnlichen Drachen k\u00e4mpfend, das Kloster St. Michael in der Hand tragend\nbesch\u00fctzt. Der Dichotomie von weltlichen und \u00fcbernat\u00fcrlichen findet sich in\ndiesem Bild wider. Vor allem durch die beschriebene Dynamik und die\nAkzentuierung der Farben \u2013 in dem Kontrast der Figuren im Verh\u00e4ltnis zum\nHintergrund \u2013 lassen das Geschehenis dynamisch und f\u00fcr den Betrachter \/ die Betrachterin\nfast dreidimensional erscheinen, vor allem auch dadurch, dass der Drache in der\nLuft zu schweben scheint und kein Boden oder Untergrund dargestellt wurde. <\/p>\n\n\n\n<p>Dass\nder Erzengel Michael, eine kleine architektonisches Modell des 1698\nfertiggestellten St. Michaels Klosters in seiner Hand h\u00e4lt, l\u00e4sst sich dem Barocken\nPrinzip der Apotheose zu ordnen, in dem die Verherrlichung des eigenen Klosters\nvollzogen wird. In diesem Fall, ist der Erzengel Michael, nicht nur der\nBesch\u00fctzer des Vaterlandes sondern einzig der Besch\u00fctzer des Klosters. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das der Erzengel im Sinne des Barock nicht nur himmlisch, sondern zu gleich auch weltliche Funktionen innehat und somit Besch\u00fctzer des Vaterlandes, aber auch der Kirchen ist, entdeckt man in der Innschrift \u00fcber dem Portal zur Kirche: <br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\">\n\n\u201eMichael sei Vater des Vaterlandes, Schutzherr der Gl\u00e4ubigen, Bring uns Gl\u00fcck.\u201c\n\n<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p>Inwiefern der Erzengel, als Schutzherr den Gl\u00e4ubigen zur Seite stehen musste, kann man unter dem Punkt &#8218;Kulturgeschichte&#8216; und der Geschichte des St. Michaelsklosters nachlesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit\neiner ersten methodischen Analyse des barocken Bildnis des Erzengel Michaels\nals Drachent\u00f6ter, lassen sich leicht in Paderborn \u00e4hnliche Darstellungen\nentdecken. Bei einem Blick in die Engelskapelle des Paderborner Doms, sollte es\nnun m\u00f6glich sein, den Erzengel Michael unter den anderen Erzengel zu erkennen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> vgl. Eggler, Keel, Schroer &amp;\nUehlinger, 2006, S. 1<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Vgl. ebd. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Ebd.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Ebd., S. 2. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Vgl. ebd. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Kopp-Schmidt,\n2004, S. 97.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Vgl.\nebd. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Vgl. Begriff:\nErzengel, abgerufen von: http:\/\/www.beyars.com\/kunstlexikon\/lexikon_2618.html.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> Vgl.\nBegriff: Hl. Georg: abgerufen von: http:\/\/www.beyars.com\/kunstlexikon\/lexikon_3368.html.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> Vgl. Begriff:\nErzengel Michael, abgerufen von: http:\/\/www.beyars.com\/kunstlexikon\/lexikon_5956.html.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a> Vgl. Begriff:\nDrache, abgerufen von: http:\/\/www.beyars.com\/kunstlexikon\/lexikon_2203.html.<\/p>\n\n\n\n<p>Literatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Eggler,\nJ\u00fcrg; Keel, Othmar; Schroer, Silvia &amp; Uehlinger, Christoph (2006):\nIkonographie. Abgerufen von: https:\/\/www.bibelwissenschaft.de\/fileadmin\/buh_bibelmodul\/media\/\nwibi\/pdf\/ Ikonographie__2018-09-20_06_20.pdf. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Hartmann,\nP. W. (o. A.): Das grosse Kunstlexikon. Abgerufen von: http:\/\/www.beyars.com\/ kunstlexikon\/\nlexikon_a_1.html.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Kopp,\nSchmidt (2004): Ikonographie und Ikonologie: Eine Einf\u00fchrung. K\u00f6ln: Deubner Verlag\nf\u00fcr Kunst, Theorie &amp; Praxis. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Stadler,\nWolf (Gesamtleitung): Lexikon der Kunst. Malerei. Architektur. Bildhauerkunst.\nBegriff: Barock. Erlangen: Karl M\u00fcller. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erzengel Michael Das Gem\u00e4lde, welches heute im Hauptgeb\u00e4ude des Michaelskloster h\u00e4ngt, ist um 1700 entstanden und zeigt den Namensgeber &#8211; Erzengel Michael. Bei der Betrachtung eines Gem\u00e4ldes oder einer Plastik, ist f\u00fcr die Deutung des Artefakts bedeutsam, welche Person oder Figur abgebildet wird. 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