{"id":62,"date":"2017-06-11T17:23:01","date_gmt":"2017-06-11T15:23:01","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/?p=62"},"modified":"2017-06-11T17:23:01","modified_gmt":"2017-06-11T15:23:01","slug":"schluss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/2017\/06\/11\/schluss\/","title":{"rendered":"Schluss"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_62 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_62')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_62').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Die verschiedenen vorgestellten Programme haben mir einen tiefen Einblick in Vorgehensweisen geliefert, wie man Quellen mit der Unterst\u00fctzung der Technik des 21. Jahrhunderts sinnvoll und schneller bearbeiten kann. Dabei war es zun\u00e4chst sehr hilfreich einen Einblick zu bekommen, worum es sich bei der Digital Humanities \u00fcberhaupt handelt. Vorher hatte ich keine gro\u00dfe Vorstellung davon und habe es auch, um ehrlich zu sein, eher f\u00fcr Bereiche eines Nerds gehalten. Mein damaliger Mitbewohner, der Informatik studierte, hantierte quasi jeden Tag in der Wohnung mit Programmen herum wie die, die hier auch ihre Verwendung fanden. Gerade das Programmieren kam mir dabei immer sehr kryptisch vor. Durch die Spring School habe ich dann einen kleinen Einblick in dieses Thema erhalten. Allerdings bin ich im Rahmen dieses Blogs nicht auf das Programmieren eingegangen, weil es dann doch ein bisschen meine F\u00e4higkeiten \u00fcberstieg. Vielleicht h\u00e4tte man sich in diesem Bereich noch mehr Zeit nehmen, k\u00f6nnen, denn f\u00fcr mich schien das Thema sehr interessant.<\/p>\n<p>Das Programm Zotero fand ich sehr hilfreich bei der Erstellung von Literatur. Ich kann jedem Studenten\/Studentin nur empfehlen sich ebenfalls ein solches Verzeichnis zuzulegen. Gerade wenn man am Anfang seines Studiums steht, hilft einem dies, bereits verwendete Literatur wieder zu sichten und zur Benutzung gegebenenfalls verf\u00fcgbar zu machen.<\/p>\n<p>Das Experimentieren mit TEI war auch sehr aufschlussreich. Zun\u00e4chst hatte ich meine Schwierigkeiten mich dort hineinzufinden. Aber wenn man das Prinzip erstmal verstanden hat und sich an die standardm\u00e4\u00dfig gegebenen Regeln h\u00e4lt, geht es sehr schnell mit der Bearbeitung von Quellen. Wichtig bei TEI ist neben den angesprochenen Regeln dazu auch, dass man m\u00f6glichst genau darauf achtet das Richtige einzutippen. Es klingt auf dem ersten Blick banal, aber es kann wirklich frustrierend sein, wenn am Rand Fehlermeldungen auftreten und man einfach nicht versteht warum. Dann neigt man dazu dem System eventuell die Schuld in die Schuhe zu schieben, wobei dieses selbstverst\u00e4ndlich nur Befehle befolgt. Man sucht dann h\u00e4ufig so lange, bis man sich an die Stirn schl\u00e4gt weil man lediglich einen Buchstabendreher in der Beschreibung hat oder dergleichen.<\/p>\n<p>Des Weiteren war die Arbeit mit Voyant, wie in dem Blogbeitrag an sich schon angemerkt, sehr spa\u00dfig. Es macht einfach Spa\u00df mit den verschiedenen Tools herum zu probieren und dabei immer neue Grafiken auszuprobieren. Die Neugier nach den Tools weckt den Erfindergeist und man wird erfahrener. Selbstverst\u00e4ndlich hat Voyant auch den gro\u00dfen Vorteil, dass alle Diagramme auch einfach sehr schick aussehen. Gerade wenn man irgendwas pr\u00e4sentieren muss eignet sich Voyant also um bestimmte Ergebnisse zu visualisieren.<\/p>\n<p>Der didaktische Ausblick auf das Web 2.0 war f\u00fcr mich als zuk\u00fcnftigen Lehrer nat\u00fcrlich von besonderer Bedeutung. Wie sich die Technik in den Jahren verbessert hat im Hinblick auf digitale Pr\u00e4sentationen von historischen Orten war beeindruckend. Ich denke auch gerade f\u00fcr die jetzige Generation f\u00e4llt das Mbook auf fruchtbaren Boden. Die M\u00f6glichkeit sich Videos oder Kommentare anzusehen, wirkt auf den Sch\u00fcler ganz anders, als wenn man es lediglich liest. Es werden sicherlich auch ganz andere Arten von Sch\u00fclern angesprochen. Nat\u00fcrlich darf man dabei aber auch nicht den kritischen Blick auf diese Art der Medien verlieren. Medienkompetenz geh\u00f6rt auch zum Unterricht dazu, nur dass in diesem Fall nicht Medien aus historischer Perspektive beleuchtet werden m\u00fcssen, wie etwa Tageb\u00fccher, sondern dass die Sch\u00fcler imstande sind, sich mit den neuen Medien kritisch auseinander zu setzen, wie ebenjenem Mbook. Und zuletzt bleibt ja noch die Tatsache, dass die Klausuren immer noch in schriftlicher Form zu bew\u00e4ltigen sind, also darf man der Schriftlichkeit nicht ganz abschw\u00f6ren. Ich denke daher, dass das Mbook zun\u00e4chst eine gute Erg\u00e4nzung f\u00fcr den Unterricht darstellt. Denn es h\u00e4ngt nicht zuletzt vom Lehrer ab, ob die Quellen gefallen k\u00f6nnen oder nicht. Hierbei unterliegt es dann freilich den gleichen Kriterien wie seinem Vorg\u00e4nger, dem klassischen Schulbuch.<\/p>\n<p>Ausblick<\/p>\n<p>Ein kleiner Wehrmutstropfen im positiven Sinne war, dass wir nicht l\u00e4nger mit MAXQDA arbeiten konnten. Dieses Programm hat wirklich meinen Neugier geweckt. Da die Lizenz f\u00fcr das Programm kostenpflichtig ist und dabei auch nicht ganz g\u00fcnstig ist, konnte ich es nicht weiter in Augenschein nehmen. Nichtsdestotrotz werde ich es im Hinterkopf behalten, denn m\u00f6glicherweise k\u00f6nnten die Preise ja purzeln, da sich Technik dauernd \u00e4ndert und MAXQDA irgendwann ersetzt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Was mich auch ein bisschen traurig stimmt ist, dass ich an der Ringvorlesung, die im Rahmen der Digital Humanities stattfinden, nicht teilnehmen kann. Diese findet immer zeitgleich mit meinem Kolloqium statt und sind daher au\u00dferhalb meiner Reichweite. Nichtsdestotrotz muss eigentlich viel Werbung f\u00fcr die Ringvorlesung und die Digital Humanities gemacht werden, da ich sie f\u00fcr einen wichtigen Bereich f\u00fcr die Zukunft halte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 &nbsp; Nachdem ich nun die f\u00fcnf Aufgabenbereiche der Reihe nach abgearbeitet habe, komme ich nun zu einem Fazit und zu einer Reflexion der Digital Humanities. Zun\u00e4chst einmal l\u00e4sst sich definitv festhalten, dass ich die Digital Humanities und damit auch die Digital History als sehr n\u00fctzlichen Bereich ansehe. 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