{"id":32,"date":"2017-06-11T17:15:20","date_gmt":"2017-06-11T15:15:20","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/?p=32"},"modified":"2017-06-11T17:15:20","modified_gmt":"2017-06-11T15:15:20","slug":"tei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/2017\/06\/11\/tei\/","title":{"rendered":"TEI"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_32 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_32')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_32').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Wie zu Beginn des Blogs angedeutet, kann der Computer hier nur registrieren, dass eine bestimmte Anordnung von Pixeln und deren Farbtiefe vorhanden ist. Dass hieraus W\u00f6rter entstehen, die eine \u00fcber eine Bedeutung verf\u00fcgen ist dem Computer an dieser Stelle nicht klar. Ein Leitsatz w\u00e4hrend der Spring School war dementsprechend auch, dass der Computer freilich Einiges kann, ihm das allerdings noch beigebracht werden muss. Herr Stadler hat uns auf diesem Wege w\u00e4hrend der Spring School auch mit Rat und Tat zur Seite gestanden, um uns einen m\u00f6glichst glatten Zugang zu TEI XML zu verschaffen. Als Aufgabe war es dann an uns selber aus einer Quelle zur Paderborner Jesuitenschule unsere ersten Schritte in Richtung einer Edierung vorzunehmen. \u00c4u\u00dferst praktisch hierbei ist, dass wir durch TEI beispielsweise dem Computer Namen, Orte oder auch Angaben zur Lagerung der Urkunde (sogenannte Markups) vornehmen konnten. Es ist sogar m\u00f6glich das Siegel zu beschreiben und durch den Zusatz \u201etype\u201c die Farbe dieser beispielsweise auszumachen. Daneben ist es auch m\u00f6glich die Urkunde in ihre typischen Teile (Intitulatio, Arenga,&#8230;etc.) aufzudr\u00f6seln. Dabei ist hervorzuheben, dass diese Arbeit sehr viel Erfahrung braucht. Eine neutrale Edierung ist au\u00dferdem ebenso wenig m\u00f6glich, da schon einzelne Striche oder Besch\u00e4digungen zu einer anderen Interpretation der Quelle f\u00fchren k\u00f6nnen. TEI eignet sich dementsprechend nicht nur zur blo\u00dfen Beschreibung eines Quellenkorpus, sondern dar\u00fcber hinaus auch zur Analyse und Interpretation.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr mich selbst war das alles auf den ersten Blick zun\u00e4chst einmal sehr erschlagend. Ich brauchte ein paar Momente, um langsam hinter dieses System zu kommen. Durch die Hilfestellung meiner Sitznachbarn und auch der Experten schaffte ich es aber, mich in dieses Thema hereinzuarbeiten und zumindest den Ansatz einer Edierung vorzunehmen. Es dauert am Anfang ein bisschen bis man angemessen mit TEI arbeiten kann. Zudem muss man hierbei beachten, dass man zu Beginn nur eine Testversion \u00fcber einen kurzen Zeitraum zur Verf\u00fcgung hatte. Auf der anderen Seite \u00fcberwiegen allerdings freilich die Vorteile. Durch das einfache Umwandeln in andere Formate kann ein gro\u00dfer Leserkreis erreicht werden. Zudem erachte ich es auch als wichtig, dass die Geschichte endlich Anschluss findet an das digitale Zeitalter. Andere Bereiche arbeiten schon l\u00e4nger erfolgreich mit Computertechnologie und haben hierdurch gro\u00dfe Fortschritte erzielt. Dies w\u00e4re der Geschichte auch zu w\u00fcnschen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr den Blog habe ich daf\u00fcr das Siegel einer der vorgestellten Urkunden beschrieben:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt-10-300x28.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"28\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt-10-300x28.png 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt-10-768x73.png 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt-10-1024x97.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt-10.png 1248w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Dazu habe ich noch einen Namen in der Urkunde beschrieben mit der Spezifizierung als Person:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-36\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt-11-300x7.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"7\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt-11-300x7.png 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt-11-768x17.png 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt-11-1024x22.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt-11.png 1230w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Als weiteres Beispiel bekam eine Jahreszahl auch die Beschreibung einer kardinalen Nummerierung:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-38\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt12-300x10.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"10\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt12-300x10.png 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt12-768x27.png 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt12-1024x36.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt12.png 1236w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Zuletzt habe ich dann noch eine Abk\u00fcrzung heraus gesucht und dieser eine ausgeschriebene Aufl\u00f6sung hinzugef\u00fcgt:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-40\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt13-300x11.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"11\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt13-300x11.png 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt13-768x27.png 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt13-1024x36.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/jkossen\/files\/2017\/06\/Unbenannt13.png 1238w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 &nbsp; TEI (Text Encoding Initiative) ist ein n\u00fctzliches Programm, um dem Computer Bedeutungen von Texten n\u00e4her zu bringen. 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