{"id":298,"date":"2017-06-11T22:00:24","date_gmt":"2017-06-11T20:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/imersch\/?p=298"},"modified":"2017-06-11T22:14:39","modified_gmt":"2017-06-11T20:14:39","slug":"digitale-medien-in-der-geschichtsdidaktik-ein-ueberblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/imersch\/2017\/06\/11\/digitale-medien-in-der-geschichtsdidaktik-ein-ueberblick\/","title":{"rendered":"Digitale Medien in der Geschichtsdidaktik &#8211; ein \u00dcberblick"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_298 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_298')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_298').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Geleitet wurde die Lehreinheit von Felix Hinz, der uns zun\u00e4chst in einem Vortrag \u00fcber den Einfluss des World Wide Web 2.0 auf die Geschichtsdidaktik und das historische Lernen informiert und auch in Ans\u00e4tzen kritisch reflektiert.<\/p>\n<p>Inzwischen gibt es einige Video-Tutorial-Kanal f\u00fcr Geschichte, die mit \u00e4hnlicher Sprache und knappen Informationen als eine Art Nachhilfe von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern genutzt werden. Doch was ist das Web 2.0 und warum ist es f\u00fcr die Geschichtsdidaktik relevant? Es handelt sich um das sogenannte read- and- write web. Es wird eine Community geschaffen, in denen wir konsumieren und selber produzieren. Die Vernetzung der Menschen f\u00fchrt zum Austausch von Ideen, Meinungen etc. Doch in den meisten Schulen wird es nicht genutzt. H\u00e4ufig gibt es keinen Internetzugriff, es herrscht Handyverbot. Doch die meisten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler besitzen Smartphones, sind Mitglieder in diversen sozialen Netzwerken \u2013 sie sind digital natives. Ich habe andere Erfahrungen w\u00e4hrend meiner Praxisphasen im Studium gemacht. Dort durften die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ihre Smartphones in bestimmten Unterrichtssequenzen, zum Beispiel zur Recherche, benutzen und auch so war die Schule technisch sehr gut ausgestattet. Insgesamt gibt es aber hier wenige historische Untersuchungen.<\/p>\n<p>Problematisch an beispielsweisen solchen Video-Tutorial-Kan\u00e4len ist beispielsweise die Bilderflut, die vielleicht dazu f\u00fchren kann, dass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nicht mehr kritisch hinterfragen und die Nachdenklichkeit zur\u00fcckgeht. Dies kann ebenfalls Einfluss auf die Fragestellung aus\u00fcben, indem die Fragen weniger komplex werden. Ein weiterer Problempunkt ist die Herkunft der Informationen. Bei vielen dieser Videos wird nicht deutlich, woher die Informationen stammen. Auch die verwendete Sprache in den Informationsvideos ist eine \u201eandere\u201c. Sie passt sich ihren Zuschauern an und Informationen werden nicht so ausgedr\u00fcckt, wie sie vielleicht in einem Verfassertext des Schulgeschichtsbuches vorkommen w\u00fcrde. Es ist noch nicht zu sagen, welchen Einfluss dies m\u00f6glicherweise auf das Geschichtsbild hat. Dennoch bieten die Videos auch Chancen, indem der Fokus auf dem kollaborativen, handlungsorientierten und kreativen Lernen liegt. Auch die Verlinkungen schaffen m\u00f6glicherweise ein besseres Bewusstsein f\u00fcr historische Zusammenh\u00e4nge.<\/p>\n<p>Insgesamt stellt die Entwicklung des Web 2.0 immer noch eine Herausforderung f\u00fcr den Geschichtsunterricht und f\u00fcr das historische Lernen dar. Es bedarf weiterer Forschung, um zu sehen, welchen Einfluss die digitalen Medien auf das historische Denken und das Geschichtsbewusstsein haben und wie wir Lehrkr\u00e4fte diese am besten im Geschichtsunterricht einsetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Fokus am letzten Tag der Spring School lag auf dem Einsatz digitaler Medien in der Geschichtsdidaktik. Geleitet wurde die Lehreinheit von Felix Hinz, der uns zun\u00e4chst in einem Vortrag \u00fcber den Einfluss des World Wide Web 2.0 auf die Geschichtsdidaktik und das historische Lernen informiert und auch in Ans\u00e4tzen kritisch reflektiert. 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