{"id":151,"date":"2025-07-03T23:17:50","date_gmt":"2025-07-03T21:17:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/gfm2025\/?page_id=151"},"modified":"2025-09-11T15:45:34","modified_gmt":"2025-09-11T13:45:34","slug":"rahmenprogramm","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/gfm2025\/rahmenprogramm\/","title":{"rendered":"RAHMENPROGRAMM"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_151 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_151')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_151').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. N\\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\\\/em>.\",\"settings_perma\":\"Dauerhaft aktivieren und Daten\\u00fcber-tragung zustimmen:\",\"info_link\":\"http:\\\/\\\/www.heise.de\\\/ct\\\/artikel\\\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html\",\"uri\":\"https:\\\/\\\/blogs.uni-paderborn.de\\\/gfm2025\\\/rahmenprogramm\\\/\",\"post_id\":151,\"post_title_referrer_track\":\"RAHMENPROGRAMM\",\"display_infobox\":\"on\"});}});\n\/* ]]> *\/<\/script><\/div>\n<p>Wir laden alle Tagungsg\u00e4ste sehr herzlich zu unserem Rahmenprogramm ein! Von Diskussionsformaten \u00fcber Filmprogramme bis zur Party ist hoffentlich f\u00fcr jede*n etwas dabei. <br>Der Auftakt zur GfM-Jahrestagung findet dabei am 16.09.2025 im und um das Heinz Nixdorf Museumsforum (Computermuseum, F\u00fcrstenallee 7, Paderborn) statt, mit dem f\u00fcr diesen Tag eine Kooperation geschlossen werden konnte. Vom 17. bis 19.09.2025 wechselt die Konferenz dann zum Campus der Universit\u00e4t Paderborn (Warburger Str. 100, Paderborn, Geb\u00e4ude D und E).<br><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-default\">\n<li><strong><a href=\"#HNF-Besuch\">Besuch des Heinz Nixdorf MuseumsForums &amp; F\u00fchrungen<\/a><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"#Filmsammlung\">Besichtigung der Analogen Filmsammlung der UPB<\/a><\/strong>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong><a href=\"#AVefi\">UPB Filmsammlung meets AVefi<\/a><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"#Super-8\">Filmprogramm &#8222;Alle Macht der Super8&#8220;<\/a><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"#Digitale-Maechte\">Podium &#8222;Digitale M\u00e4chte&#8220;<\/a><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"#Empfang\">Empfang<\/a><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#CPop\"><strong>Podium<\/strong> &#8222;<strong>M\u00e4nner haben Expertise, Frauen ein Geschlecht. Schreiben \u00fcber Pop&#8220;<\/strong><\/a><strong> <\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#FilmMachtBildung\"><strong>Filmprogramm<\/strong> <strong>&#8222;FILM*MACHT*BILDUNG&#8220;<\/strong><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"#Party\">Party<\/a><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<div style=\"height:51px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading is-style-asterisk has-contrast-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-64bdb6aecfe4a532ef80321734d6f39f\" id=\"HNF-Besuch\"><strong>Besuch des Heinz Nixdorf MuseumsForums<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>| <em>Dienstag, 16.09.2025 | 13:00 bis 17:00 Uhr <\/em><br>|<em> Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF), F\u00fcrstenallee 7, 33102 Paderborn<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Am ersten Veranstaltungstag gibt es ab 13 Uhr (nach Registrierung) die M\u00f6glichkeit, sich kostenfrei die Ausstellung im weltgr\u00f6\u00dften Computermuseum, dem Heinz Nixdorf MuseumsForum, anzuschauen. Um 15 Uhr und 15:30 Uhr gibt es zudem die M\u00f6glichkeit, an einer kostenfreien, einst\u00fcndigen F\u00fchrung teilzunehmen. Anmeldungen daf\u00fcr sind im ConfTool im Rahmen der Tagungsregistrierung m\u00f6glich (die Platzzahl ist allerdings begrenzt).<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:75px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading is-style-asterisk has-contrast-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-71fd61d0ad116cb24c466e68599fb2d1\" id=\"Filmsammlung\"><strong>Besichtigung der Analogen Filmsammlung der UPB<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><em>| Dienstag, 16.09.2025 | 13:00 bis 17:00 Uhr <\/em><br><em>| Heinz Nixdorf Institut (HNI), F\u00fcrstenallee 11, 33102 Paderborn, Raum: FU 367<\/em>\/368<\/p>\n\n\n\n<p>Das Institut f\u00fcr Medienwissenschaften der Universit\u00e4t Paderborn beherbergt eine ca. 2500 Kopien umfassende analoge <a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/filmsammlung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Filmsammlung<\/a>, die einerseits das Archiv f\u00fcr den bundesdeutschen Experimentalfilm von Frauen umfasst und sich zum anderen auf die Sammlungsschwerpunkte Lehrfilm, Amateur- und Familienfilm sowie pornografischer Schmalfilm verteilt. Im Rahmen der GfM-Jahrestagung m\u00f6chten wir die Gelegenheit geben, sich die Sammlung anzuschauen und nat\u00fcrlich auch Filme zu sichten. Dies wird vor allem im Rahmen von zwei Programmen passieren (s.u.), aber auch abseits dessen steht die Sammlung allen Interessierten offen. Am ersten Tagungstag \u00f6ffnen wir daf\u00fcr zwischen 13 und 17 Uhr die T\u00fcren des Archivs im HNI (Heinz Nixdorf Institut, rechts neben dem Computermuseum). An diesem Tag wird es auch immer wieder kleine (Ein)F\u00fchrungen in die Sammlung geben. <br>Mehr Infos zur Sammlung finden sich hier: <a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/filmsammlung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">upb.de\/filmsammlung<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:75px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading is-style-asterisk has-contrast-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-e26de2af0019ef875b0d451393450e29\" id=\"AVefi\"><strong>UPB Filmsammlung meets AVefi<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><em>| Dienstag, 16.09.2025 | 13:30 bis 14:30 Uhr <\/em><br><em>| Heinz Nixdorf Institut (HNI), F\u00fcrstenallee 11, 33102 Paderborn, Raum: FU 511<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen der GfM-Tagung wird das DFG-Projekt <strong>AVefi (Automatisiertes Verbundsystem f\u00fcr audiovisuelle Best\u00e4nde \u00fcber einheitliche Filmidentifikatoren)<\/strong> in der Filmsammlung zu Gast sein und wir laden alle Interessierten sehr herzlich zum gemeinsamen Austausch \u00fcber Fragen von Filmverdatung, Normierung und Datenmanagement ein. AVefi entwickelt ein webbasiertes Verbundsystem, das mit einheitlichen Filmidentifikatoren (EFI) audiovisuelle Best\u00e4nde institutionen\u00fcbergreifend identifiziert und verkn\u00fcpft. In einer 30-min\u00fctigen Demo wird die Plattform vorgestellt, anschlie\u00dfend diskutieren wir m\u00f6gliche Schnittstellen und Synergien \u2013 gerade auch im Bereich des ephemeren Films und im Kontext kleinerer Sammlungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Infos zu AVefi finden sich hier: <a href=\"https:\/\/www.tib.eu\/de\/forschung-entwicklung\/projektuebersicht\/projektsteckbrief\/av-efi\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.tib.eu\/de\/forschung-entwicklung\/projektuebersicht\/projektsteckbrief\/av-efi<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:75px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading is-style-asterisk has-contrast-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-5aee1ff156e709eeac174cb235dab907\" id=\"Super-8\">Filmprogramm<strong> &#8222;Alle Macht der Super8&#8220;<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><em>| Dienstag, 16.09.2025 | 15:30 bis 16:30 Uhr <\/em><br><em><em>| Heinz Nixdorf Institut (HNI), F\u00fcrstenallee 11, 33102 Paderborn, Raum: FU 511<\/em><\/em> <em>(Foyer)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00f6chten im Rahmen eines Super8-Filmprogramms Einblicke in die schmalsten Best\u00e4nde der Paderborner Filmsammlung gew\u00e4hren. Besucher*innen k\u00f6nnen im Vorfeld Filme f\u00fcr die Projektion aus dem Bestand frei ausw\u00e4hlen oder aber auch selbst Super8-Filme mitbringen. Alle Macht gilt der Super8!<\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>MEHR DETAILS<\/summary>\n<p>Ken Jacobs und Stan Brakhage, wichtige Vertreter des New American Cinema, wandten sich 1964 von dem bisher von ihnen verwendeten 16mm-Format ab und drehten Filme auf 8mm. Andere Filmemacher*innen folgten ihnen. Ein Jahr sp\u00e4ter, 1965, brachte Kodak sein neues Super-8-Format heraus. Durch die kleinere Perforationsl\u00f6cher wurde das Bild um 50% gr\u00f6\u00dfer und es konnte eine magnetische Tonspur hinzugef\u00fcgt werden. Drehte der <em>underground<\/em> auf 16mm, dann war Super8 das Format des \u201eunderground underground, the vehicle for a distinctively cheap, experimental, and democratic mode of film-making\u201d (J. Hoberman).<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich des Amateurfilms und des Heimkinos setzte sich Super8 in den USA und West-Europa rasch durch. Super8 war das Format von politischen Aktivist*innen, von Umweltgruppen, Hausbesetzer*innen: \u201eDie Filme entstehen fast durchweg im Kollektiv, auch die Hierarchien beim Drehen und Fertigstellen des Films sind aufgehoben\u201c (Wilhelm Roth). Super8 war ein g\u00fcnstiges Material: \u201eWenn man keine Pr\u00e4mie kriegt, keinen reichen Vater vom Anfang an bekommt, muss man zu Super8 greifen\u201c (Vlado Kristl).<\/p>\n\n\n\n<p>In Frankfurt leitete Peter Kubelka Super8-Klassen. W\u00e4hrend in Bielefeld die Gruppe \u201eAlte Kinder\u201c auf dem Material drehte und Vorf\u00fchrungen organisierte, schlossen sich in Berlin unabh\u00e4ngige Filmerinnen zu den \u201eFreien Berliner Ischen\u201c zusammen. Und zeitgleich dokumentierten zahllose Privatmenschen ihren Alltag, ihre Erlebnisse im Urlaub und auf Feiertagen auf Super8.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Filmsammlung des Instituts f\u00fcr Medienwissenschaften haben sich auf Super8 ganz verschiedene Gattungen und Genre \u00fcberliefert: Tagebuchfilme, Reduktionskopien von Spielfilmen, Lehrfilme, Reise- und Familienfilme. Das meiste ist auf Umkehrmaterial gedreht, sodass es sich um Einzelst\u00fccke handelt. Manche beeindrucken durch ihre optische Brillanz und Farbkraft, andere sind bereits stark abgespielt. Auf verschiedenen Wegen sind sie an die Universit\u00e4t gelangt, sie wurden uns von den Filmer*innen oder ihren Angeh\u00f6rigen zur Aufbewahrung und f\u00fcr den Einsatz in der Lehre \u00fcbergeben, stammen dar\u00fcber hinaus auch aus unsortierten Privatbest\u00e4nden; es sind Ank\u00e4ufe, aber auch Zufallsgaben, die in anderen Kovoluten dabei waren. Auf diese Weise sehen wir uns als Verantwortliche f\u00fcr die Sammlung in der Rolle der machtvollen Gate Keeper: Wir regeln die Zug\u00e4nglichkeit zu den Kopien und entscheiden somit \u00fcber die Sichtbarkeit von Filmen. Zugleich beeinflussen wir die technischen Auff\u00fchrbedingungen und setzen sie in neue Kontexte und in einen institutionellen Rahmen. Fred Camper warnte 1999 bereits Kunstinstitutionen, dass Super8 nicht f\u00fcr den Kinosaal, sondern f\u00fcr die Ma\u00dfe eines Wohnzimmers gemacht worden sei \u2013 und meinte damit nicht nur die Raumgr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht war das Versprechen der Super8-Bewegung, eine neue, anti-hierarchische Filmkultur und -praxis hervorzubringen, immer schon eine Selbstt\u00e4uschung. Dennoch wollen wir den Impetus \u2013 partizipativ, spontan, kreativ \u2013 &nbsp;von Super8 aufnehmen und die Gate-Keeper-Funktion der Filmsammlung hinterfragen. Wir laden dazu ein, aus der Filmsammlung Kopien nach eigenen&nbsp;Pr\u00e4ferenzen auszuw\u00e4hlen. Die Titel werden dann einzeln oder in Programmen projiziert. Zugleich rufen wir dazu auf, eigene Super8-Filme nach Paderborn mitzubringen, um sie gemeinsam zu sichten. Amateurfilme, Familiendokumente, unabh\u00e4ngiges Kino \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Wer eigene Super8-Filme zeigen m\u00f6chte, bitte vorher Kontakt aufnehmen mit <a href=\"mailto:stephan.ahrens@upb.de\">stephan.ahrens@upb.de<\/a> und <a href=\"mailto:julia.eckel@upb.de\">julia.eckel@upb.de<\/a>. <\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<div style=\"height:75px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading is-style-asterisk has-contrast-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-43fdf744abba283c8fe48d3645a9c36b\" id=\"Digitale-Maechte\">Podiumsdiskussion<strong> &#8222;Digitale M\u00e4chte&#8220; <\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><em>| Dienstag, 16.09.2025 | 17:00 bis 18:30 Uhr <\/em><br><em>| Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF), F\u00fcrstenallee 7, 33102 Paderborn<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In Kooperation mit dem Heinz Nixdorf MuseumsForum und gef\u00f6rdert von der Heinz Nixdorf-Stiftung findet am ersten Tagungstag in den R\u00e4umen des Museums eine Podiumsdiskussion statt, die sich um Fragen von Macht und Digitalit\u00e4t dreht. Zu Gast sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Eva Berendsen<\/strong> (Bildungsst\u00e4tte Anne Frank) <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Rainer M\u00fchlhoff<\/strong> (Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck) <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Natascha Strobl <\/strong>(freie Politikwissenschaftlerin) <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Andre Wolf<\/strong> (Mimikama) <\/li>\n\n\n\n<li>Moderation: <strong>Sevda Can Arslan<\/strong> (UPB) <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>MEHR DETAILS<\/summary>\n<p>Algorithmen beeinflussen, was Nutzer*innen sehen oder nicht; soziale Medien vernetzen und k\u00f6nnen damit Radikalisierung ebenso wie Demokratisierung Vorschub leisten; Plattformen sammeln Daten, die neue Technologien wie KI erm\u00f6glichen und im selben Atemzug Fragen nach \u00d6ffentlichkeit und Privatheit aufwerfen \u2013 kurz: Das Digitale ist durchzogen von einem Gemisch aus technologischen, \u00f6konomischen und politischen M\u00e4chten und \u00fcbt selbst Macht aus. Wie lassen sich diese Machtstrukturen beschreiben und welche Auswirkungen haben sie? Diesen Fragen widmet sich das Podium: Eva Berendsen leitet die Politische Bildung im Netz bei der Bildungsst\u00e4tte Anne Frank, analysiert die Probleme mit Antisemitismus und Rechtsextremismus besonders auf Plattformen wie TikTok und Instagram und entwickelt mit ihrem Team Bildungsangebote f\u00fcr Social Media. Der Philosoph Rainer M\u00fchlhoff hat Informatik studiert, als Programmierer gearbeitet und forscht zu Digital-Technologien, aktuell vor allem zu Ethik und Politiken von KI. Andre Wolf ist Blogger und setzt sich mit <em>Mimikama<\/em> gegen Desinformationen und f\u00fcr die Aufkl\u00e4rung \u00fcber Fake News ein. Natascha Strobl ist Aktivistin und Expertin f\u00fcr (v.a. netzbasierten) Extremismus und nutzt \u2014 trotz rechter Angriffe \u2014 soziale Medien f\u00fcr ihre Arbeit.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>WICHTIG: Da die Veranstaltung innerhalb des regul\u00e4ren Programms des HNF stattfindet und \u00f6ffentlich besuchbar ist, war eine Anmeldung \u00fcber das ConfTool nur bis zum 01. August 2025 m\u00f6glich<\/strong>. Ab jetzt kann die <strong><a href=\"https:\/\/www.hnf.de\/veranstaltungen\/vortraege\/date\/2025\/09\/16\/cal\/event\/tx_cal_phpicalendar\/digitale-maechte-die-welt-zwischen-fake-news-und-aufklaerung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Buchung direkt \u00fcber die HNF-Website<\/a> <\/strong>vorgenommen werden. <\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:75px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading is-style-asterisk has-contrast-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-16671cdca0ceece736e23041364dadbc\" id=\"Empfang\"><strong>EMPFANG <\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><em>| Dienstag, 16.09.2025 | 18:35 bis 21:00 Uhr <\/em><br><em>| Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF), F\u00fcrstenallee 7, 33102 Paderborn<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Podium laden wir alle Tagungsg\u00e4ste im HNF sehr herzlich zu Begr\u00fc\u00dfung und Empfang. F\u00fcr Speisen und Getr\u00e4nke ist gesorgt. <\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:51px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading is-style-asterisk has-contrast-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-389e037e91e7b48840445cd711fc4496\" id=\"CPop\">Impuls &amp; Talk: <strong>M\u00e4nner haben Expertise, Frauen ein Geschlecht. Schreiben \u00fcber Pop<\/strong>.<\/h4>\n\n\n\n<p><em>| Mittwoch, 17.09.2025 | 16:00 bis 17:30 Uhr <\/em><br><em>| UPB Campus | Warburger Str. 100, 33098 Paderborn, H\u00f6rsaal G<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Veranstaltung von<em> <strong><a href=\"https:\/\/kw.uni-paderborn.de\/cpop\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">C:POP. Transdisciplinary Research Center for Popular Music Cultures and Creative Economies<\/a><\/strong><\/em> der UPB<\/p>\n\n\n\n<p><em>Gef\u00f6rdert durch die <a href=\"https:\/\/www.uni-paderborn.de\/universitaet\/universitaetsgesellschaft-paderborn\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Universit\u00e4tsgesellschaft<\/strong><\/a> der Universit\u00e4t Paderborn<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Impuls und Talk mit <strong>Sonja Eismann<\/strong> (<em>Missy Magazine, taz, Jungle World, Der Freitag, Spex<\/em>, Deutschlandfunk, Beir\u00e4tin C:POP\/5. Pop-Dozentur Universit\u00e4t Paderborn)<\/li>\n\n\n\n<li>Musikalisch-k\u00fcnstlerische Intervention: <strong>Charlie Mio Marlin<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>Moderation: Prof.&#8217;in Dr.&#8217;in <strong>Beate Flath<\/strong>, Prof. Dr. <strong>Christoph Jacke<\/strong> (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Direktion C:POP, Universit\u00e4t Paderborn)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>MEHR DETAILS<\/summary>\n<p>Frauen, die sich anma\u00dfen, sich \u00f6ffentlich sicht- und h\u00f6rbar zu machen, zumal in einem Feld wie der Musik, in dem trotz hoher weiblicher Pr\u00e4senz die Expertise immer noch auf der m\u00e4nnlichen Seite verortet wird, werden nicht nur erbarmungslos be-, sondern oft gleich verurteilt. Allein ihre Pr\u00e4senz im \u00f6ffentlichen Raum pr\u00e4destiniert Frauen in unserer Gesellschaft dazu, on- oder offline als Geschlechtswesen bewertet und h\u00e4ufig auch beschimpft oder mit Androhungen von Gewalt bzw. Vergewaltigung oder Mord bedacht zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn es geht um ein Gate-Keeping und die Frage: Wer darf in der \u00d6ffentlichkeit Raum einnehmen, wer darf sprechen, agieren, sichtbar werden? Auch wenn in vielen Teilen der Welt offiziell eine Gleichstellung der Geschlechter erreicht wurde, sorgen tief verankerte kulturelle Skripte daf\u00fcr, dass Frauen nach wie vor der h\u00e4uslichen, der privaten Sph\u00e4re zugeordnet werden (aktuelles Stichwort: Tradwives) und ihr \u00f6ffentliches Erscheinen eine Anomalie, ja, ein \u00c4rgernis ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Perspektive ist auch die Grundlage des Schreibens \u00fcber Frauen in der Musik. 2002 reflektiert Diedrich Diederichsen in einem Vorwort zur Neuauflage seines Buches <em>Sexbeat<\/em>, das erstmals 1985 erschienen war, die Exklusionsmechanismen innerhalb des Kommunizierens \u00fcber Pop: \u201eRock-Musik (\u2026) konnte prinzipiell nur dann so reden wie sie redete, wenn sie Frauen ausschlo\u00df, f\u00fcr abwesend erkl\u00e4rte und gleichzeitig sogar davon ausgehen konnte, da\u00df die im inneren Produktions- und Verst\u00e4ndigungszirkel ausgeschlossenen Frauen genau dieses Reden und Agieren in der \u00e4u\u00dferen Rezeptionssph\u00e4re attraktiv finden w\u00fcrden.\u201c Auch wenn angesichts der sukzessive angewachsenen Pr\u00e4senz von antisexistischen Perspektiven und Akteur*innen im Popfeld massive Ver\u00e4nderungen stattgefunden haben, bildet dieses Sprechen doch nach wie vor die historische Folie, auf der auch Popjournalismus stattfindet. M\u00e4nner haben prim\u00e4r Expertise, Frauen ein Geschlecht. Oder sind diese Zeiten l\u00e4ngst \u00fcberwunden? Ein Abgleich.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p>Lesung und Gespr\u00e4ch mit Sonja Eismann werden durch eine Performance von <strong>Charlie Mio Marlin<\/strong> \u00e4sthetisch verarbeitet. Charlie Mio Marlin (they\/them) studierte an der Universit\u00e4t Paderborn Popul\u00e4re Musik &amp; Medien und ist als Musiker*in und als freie*r Autor*in u.a. f\u00fcr WDR Cosmo t\u00e4tig. In their Musik kreiert they eigene kleine Utopien und Dystopien, die von queeren Gef\u00fchlen und Erfahrungen wie beispielsweise Dysphorie erz\u00e4hlen. In der eigenen journalistischen Arbeit fokussiert Marlin sich vor allem auf die Besprechung von queeren und trans Musiker*innen und Musikszenen.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<div style=\"height:75px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-left is-style-asterisk has-contrast-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-2459cd6a9b04f66ea4f30a8caf38958d\" id=\"FilmMachtBildung\"><strong>FILM*MACHT*BILDUNG<\/strong><br>Ein Filmprogramm aus der 16mm-Lehrfilmsammlung der Universit\u00e4t Paderborn<\/h4>\n\n\n\n<p>|<em> Mittwoch, 17.09.2025 | 19:00 bis 20:30 Uhr<\/em><br><em>| UPB Campus | Warburger Str. 100, 33098 Paderborn, Raum: E2.122<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Gef\u00f6rdert durch die <a href=\"https:\/\/www.uni-paderborn.de\/universitaet\/universitaetsgesellschaft-paderborn\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Universit\u00e4tsgesellschaft<\/strong><\/a> der Universit\u00e4t Paderborn<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Am Mittwochabend zeigen wir in analoger Projektion ein aus der 16mm-Lehrfilmsammlung der Universit\u00e4t Paderborn kuratiertes Programm, das untersucht, wie in diesen Filmen Machtkonstellationen und auch die spezifische Macht audiovisueller Bildungsmedien verhandelt werden. Kuratiert wird das Programm von <a href=\"http:\/\/andromedalodge.de\/de\/tobias-hering\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Tobias Hering<\/a>. <\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>MEHR DETAILS<\/summary>\n<p>Das Institut f\u00fcr Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) wurde 1950, und damit nur ein Jahr nach der BRD, gegr\u00fcndet. Als offizielles \u201eMedieninstitut der L\u00e4nder\u201c hatte es den Auftrag, audiovisuelle Medien f\u00fcr den Unterricht an Schulen und Bildungseinrichtungen zu produzieren und in Umlauf zu bringen. Das Leitmedium im Katalog des FWU waren Lehrfilme, die auf 16mm-Kopien \u00fcber ein bundesweites Netzwerk von Bildstellen bereit gestellt wurden. Das Institut f\u00fcr Medienwissenschaften der Universit\u00e4t Paderborn verf\u00fcgt \u00fcber eine Sammlung von \u00fcber 1000 Verleihkopien solcher Filme, die zum gro\u00dfen Teil aus aufgel\u00f6sten Best\u00e4nden von Bildstellen stammen. F\u00fcr die GfM-Jahrestagung hat der Filmkurator Tobias Hering eine Auswahl zusammengestellt, die untersucht, wie in diesen Filmen Machtkonstellationen und auch die spezifische Macht audiovisueller Bildungsmedien verhandelt werden. Er wird kurz in das Programm einf\u00fchren und im Anschluss wird es die M\u00f6glichkeit zur Diskussion geben, moderiert von Stephan Ahrens und Julia Eckel.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr Infos zur Filmsammlung: <a href=\"http:\/\/upb.de\/filmsammlung\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.upb.de\/filmsammlung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Mehr Infos zu Tobias Hering: <a href=\"http:\/\/andromedalodge.de\/de\/tobias-hering\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/andromedalodge.de\/de\/tobias-hering\/<\/a><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading is-style-asterisk has-contrast-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-c2059105f275980569023d25e9d5a644\" id=\"Party\"><strong>PARTY<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><em>| Donnerstag, 18.09.2025 | 20:00 Uhr<\/em> <br><em>| <a href=\"https:\/\/www.sputnik-pb.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sputnik<\/a> |&nbsp;Imadstr. 7, 33101 Paderborn<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wir laden herzlich zur GfM-Party in die Kultkneipe Sputnik im Paderborner Riemekeviertel ein. Euch erwarten DJ-Musik, k\u00fchle Getr\u00e4nke und ein separater Raum f\u00fcr entspannte Gespr\u00e4che und Begegnungen abseits der Musik. Kommt vorbei \u2013 wir freuen uns auf einen gemeinsamen Abend in lockerer Atmosph\u00e4re!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir laden alle Tagungsg\u00e4ste sehr herzlich zu unserem Rahmenprogramm ein! Von Diskussionsformaten \u00fcber Filmprogramme bis zur Party ist hoffentlich f\u00fcr jede*n etwas dabei. Der Auftakt zur GfM-Jahrestagung findet dabei am 16.09.2025 im und um das Heinz Nixdorf Museumsforum (Computermuseum, F\u00fcrstenallee 7, Paderborn) statt, mit dem f\u00fcr diesen Tag eine Kooperation geschlossen werden konnte. Vom 17. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":9268,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-151","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/gfm2025\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/151","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/gfm2025\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/gfm2025\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/gfm2025\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9268"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/gfm2025\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=151"}],"version-history":[{"count":42,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/gfm2025\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/151\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":381,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/gfm2025\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/151\/revisions\/381"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/gfm2025\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}