Diagnose und Förderung
Hausaufgabe Nr.2
Aufgabe 1 Welche diagnostischen Herangehensweisen (Verfahren zur Datengewinnung) sind im Kontext Schule anwendbar? (Video: diagnostischen Zugänge; Wihelm & Kunina (2009), S.308-315)
Da das Video noch nicht vorlag ist das ein Versuch einer Lösung ohne das nötige Wissen durch das Video. Verfahren zur Datengewinnung in der Schule sind zum größten Teil durch Tests hinterlegt, die verschiedene Aspekte überprüfen, wie z.B. der Leistungs- und Wissensstand der Schüler, aber auch Tests, die klären sollen, ob Schüler besondere Ausprägungen in einem Krankheitsbild wie z.B AD(H)S haben. Dabei muss logischerweise wieder auf die drei Kriterien geachtet werden, die einen psychologischen Test zu einem seriösen und vertrauenswürdigen Test machen.
Aufgabe 2 Woran erkennt man, wie gut Testverfahren sind? (Video: Gütekriterien; Ingekamp & Lissman(2008), S.44 ff; Wilhelm & Kunina (2009), S.317-319)
In dem Video zu den Gütekriterien von Tests wurde vorgestellt, dass es ein Test grundsätzlich drei Kriterien entsprechen muss. Zum ersten ist das die Objektivität, die besagt, dass Test für jeden einsichtig sein müssen und jeder diesen Versuch nach Belieben wiederholen kann. Ergebnisse und Erkenntnisse dürfen der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden. An zweiter Stelle steht die Reliabilität, die Zuverlässigkeit des Versuchs, die den Versuch als wiederholbar charakterisiert mit der Bedingung, das ähnliche wenn nicht sogar gleiche Ergebnisse zu erwarten sind. An letzter Stelle steht dann die Validität des Versuches, die sich aus den beiden vorherigen Kriterien zusammensetzt und den Versuch legitimiert als gültigen und stehenden Versuch. Sind von diesen Kriterien bei anderen Versuchen bestimmte nicht gegeben, kann der Versuch als nicht seriös bezeichnet werden.
Aufgabe 3 Was unterscheidet seriöse Testverfahren von Selbsttests aus Illustrierten/ im Internet u.ä.? Sucht dazu Beispiele (die ihr gerne zur nächsten Sitzung mitbringen könnt.)
Testverfahren im Internet und in verschiedenen Illustrierten bieten nahezu keine Objektivität. Wie zu den Ergebnissen gekommen wurde, ist nicht ersichtlich, es fehlt auch die Glaubwürdigkeit, da es sich um einzigartige Tests handelt, die nicht wiederholt werden können, da es sich meistens um Umfragen auf offener Straße handelt. Der Test kann also nicht wiederholt werden und geprüft werden, wie die Ergebnisse dann ausfallen. Die Reliabilität ist somit gleich Null, und kann offiziell als unseriös bezichtigt werden. Da sich Objektivität und Reliabilität zusammen setzten und die Validität des Testverfahrens bestimmt, ist die Gültigkeit der meistens Tests im Internet und in Illustrierten nicht gegeben. Auf der Mail-Service Seite GMX.de habe ich bei einer Umfrage zum Service der Seite und der Aussagekraft der Artikel teilgenommen. Mir wurden einige Fragen gestellt, die mit den Vor- und Nachteilen der GMX- Seite zu tun hatten, dabei hatte ich am Ende keine Ahnung über die Ergebnisse des „Tests“, da zum einen die Beschreibung auf der Seite als ein Test fehlerhaft war und spätere Veröffentlichungen auf der Seite zum Thema Zufriedenheit nicht glaubhaft sind, da man als Nutzer der Umfrage keinen Überblick über die Abstimmungen erhält. Objektivität, Reliabilität und Validität nicht vorhanden, somit ist der „Test“ völlig wertlos.
Hausaufgabe Nr.3
a.)Eine Schülerin/ein Schüler erreicht dauerhaft nicht die geforderten Lehrziele. An welchen Faktoren (allgemeine Faktoren und ggf. konkrete Beispiele) kann das liegen?
b.) Bestimme für die einzelnen Faktoren, welche grundsätzlichen Strategien zum Umgang damit bestehen
c.) Auf Grundlage von Aufgaben a.) und b.): Wo siehst Du als Lehrerin/Lehrer Dein zukünfitges Aufgabengebiet, wo sind Deine Grenzen?
a.) Das kann an verschiedenen Faktoren liegen. Laut dem Text spielen Motivation, Probleme bei kognitivem und induktivem Denken, aber auch Krankheiten wie AD(H)S eine Rolle. Vom Text mal abgesehen liegt es bei vielen Schülern heutzutage sicherlich an der fehlenden Motivation, Schule wird als Laster und nicht als Segen angesehen, da sich Schüler durch Lehrer benachteiligt fühlen oder einfach nicht sehr viel Spaß bei der Ausübung der fachspezifischen Kompetenzen verspüren. Wie z.B das flüssige Lesen von Texten, vielleicht verspürt der jeweilige Schüler mehr Spaß beim Rechnen von Matheaufgaben, als sich mit Texten rumzuschlagen, die ihn weniger interessieren. Dennoch dürfen diese Schüler nicht außen vor gelassen werden, denn es laut dem Text auch möglich durch Motivationstraining Schüler an bestimmten unterrichtsbezogene Themen heranzuführen. Belohnung ist in manchen Altersklassen immer noch ein begehrtes Mittel, um die Schüler selbständig zur Arbeit und zum Lernen des Arbeitens zu bringen.
In Sachen Motivation kann der Grund für das Fehlen auch von Zuhause oder anderen Berreichen des privaten Lebens des Schülers ausgehen. Das wird zwar nicht konkret im Text angesprochen, da es dort eher um das Training von verschiedenen Kompetenzen des schulischen Lebens geht, jedoch kann das auch hier genannt werden.
Kognitives und Induktives Denken ist maßgebend für einen störungsfreien Lernprozess, daher muss diese Fähigkeiten geübt werden durch verschiedene Übungen. Deshalb wurden verschiedene Prozesse im Text vorgestellt.
Das Hautproblem eines AD(H)S-kranken Schülers ist die Konzentrationsschwäche. Die Konzentrationsschwäche kann laut einem im Text vorgestellten Prinzip von Lauth und Schlotke gegentrainiert werden.
„Die Ubungen setzen an einer basalen Verhaltenssteuerung an, die die Voraussetzung für komplexere Aufmerksamkeitsleistungen bildet.“
b.) Der vorliegende Text behandelt hauptsächlich das Lernen oder Erlernen verschiedener Aspekte. Strategien sind in diesem Sinne das Lernen von verschieden Aspekte, die ich oben schon genannt habe. Das passiert auf verschiedenen Wegen. Im Sinne der AD(H)S-Krankheit habe ich schon ein Beispiel geliefert. Durch Übungen zur Konzentration wird neben Medikamenten ein Prozess der Selbstkonzentration in Gang gesetzt. Motivation Erlernen ist ebenfalls ein Thema dieses Textes, dabei weist der Text vor allem auf die Selbstmotivation von ängstlichen Schülern hin, die sich selbst wenig zutrauen. Ein zentraler Begriff ist in diesem Fall „das Setzten von festen und erreichbaren Zielen“.
c.) Ich halte mich persönlich eher für den Lehrer, der hauptsächlich durch verschiedene motivationstechnische Prozesse versucht, seine Schüler wieder zum Lernen zu bewegen. Das soll nun nicht heißen, dass ich nicht versuche auf andere negative Einflüsse zu reagieren und meine Schüler dabei zu unterstützen diese erfolgreich zu bekämpfen. Jedoch halte ich persönlich die fehlende Motivation der Schüler für das schwerwiegenste schulische Problem, jedenfalls weiß ich das noch aus meiner Schulzeit, dass mir und einem Großteil meiner Mitschüler die meiste Zeit einfach die Motivation gefehlt hat, ordentlich und mit vollem Einsatz am Unterricht teilzuhaben.