{"id":2351,"date":"2014-11-26T09:19:12","date_gmt":"2014-11-26T07:19:12","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/fips\/?p=2351"},"modified":"2019-05-15T10:44:20","modified_gmt":"2019-05-15T08:44:20","slug":"muendliche-befragung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/fips\/2014\/11\/26\/muendliche-befragung\/","title":{"rendered":"M\u00fcndliche Befragung"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_2351 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_2351')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_2351').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Fragen werden verbale Reaktionen bzw. Antworten hervorgerufen. Dies geschieht in ganz bestimmten (geplanten) Situationen und wird durch gegenseitige Erwartungen der beteiligten Personen gepr\u00e4gt. Die Antworten des Befragten beziehen sich auf erlebte sowie erinnerte soziale Erlebnisse und stellen Beschreibungen, Meinungen und Bewertungen dar (vgl. Atteslander 2008, S. 101). Die Methode des Interviews ist daher als eine verabredete Zusammenkunft mit wissenschaftlicher Zielsetzung gekennzeichnet. Der Informationsfluss ist zumeist einseitig, da das Interview der Erhebung von Daten dient, welche nur den Befragten und nicht den Interviewer betreffen.<\/p>\n<p>Im Fokus qualitativer Interviews stehen in Abgrenzung zu quantitativen Forschungsmethoden die soziale Wirklichkeit sowie die Definition dieser durch die Befragten selbst. Die subjektiven Sichtweisen der Befragten bilden den inhaltlichen und strukturellen Rahmen des Gespr\u00e4chs, in welchem die Zielsetzung die Genese von Hypothesen darstellt. Bei quantitativen Befragungen steht eher die \u00dcberpr\u00fcfung von vorab formulierten Hypothesen im Vordergrund. Im Gegensatz zu quantitativen Interviews zeichnet sich das qualitative Verfahren durch eine offene und flexible Gespr\u00e4chsgestaltung aus, dessen Verlauf keiner Standardisierung unterliegt und einen Anspruch auf Vergleichbarkeit und Kontrollierbarkeit ablehnt. Die Rolle der Interviewerin\/des Interviewers \u00e4hnelt w\u00e4hrend der Befragung eher der einer Gespr\u00e4chspartnerin\/eines Gespr\u00e4chspartners im Alltag. Bedenken Sie jedoch, dass Sie als Interviewer die Aussagen der Befragten unbeabsichtigt lenken und somit eine beeinflussende Wirkung auf den Verlauf des Gespr\u00e4chs und den Inhalt haben k\u00f6nnten. Informieren Sie sich deshalb im Vorfeld des Interviews \u00fcber die das Stichwort ,Interviewereffekte`.<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><strong>Interviewformen<\/strong><\/p>\n<p>Die folgende Zusammenstellung bildet einige bekannte Interviewformen ab. Es existieren zahlreiche weitere unterschiedliche Variationen, welche sich u. a. durch den Grad der Standardisierung, somit ihrer Orientierung an einem Leitfaden bzw. ihrer Offenheit, unterscheiden. Ferner variieren Interviews nach der Art der Durchf\u00fchrung: im direkten Face-to-Face-Gespr\u00e4ch, per Telefon oder computergest\u00fctzt. Eine umfangreiche \u00dcbersicht von Varianten m\u00fcndlicher Einzelinterviews finden Sie bspw. in Bortz, J.\/D\u00f6ring, N. (2006). Die Entscheidung f\u00fcr eine bestimmte Interviewform ist von der Fragestellung, dem Erkenntnisinteresse und der zu befragenden Zielgruppe der Studie abh\u00e4ngig.<\/p>\n<p><i>Standardisierte Interviews<\/i><\/p>\n<p>Bei dieser Interviewform sind die Formulierung und die Reihenfolge der Fragen f\u00fcr den Interviewenden bei jeder Befragung obligatorisch und nicht ver\u00e4nderbar <a title=\"Standardisierung\" href=\"http:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/fips\/2014\/11\/26\/standardisierung\/\">(Standardisierung)<\/a>. Im Vorfeld m\u00fcssen daher die Frageformulierungen exakt verfasst werden. Das Erhebungsinstrument bedarf reiflicher Vor\u00fcberlegungen und Erprobungen (Pretests) im Forschungsfeld, um die Eignung vorab zu pr\u00fcfen und ggf. eine Modifizierung vornehmen zu k\u00f6nnen. Standardisierte Interviews bieten sich f\u00fcr pr\u00e4zise abgegrenzte Themenbereiche an, bez\u00fcglich derer der Forschende bereits \u00fcber umfassende Kenntnisse verf\u00fcgt (vgl. Bortz\/D\u00f6ring 2006, S. 237ff.).<\/p>\n<p><i>Teilstandardisierte Interviews<\/i><\/p>\n<p>Wie Sie der Bezeichnung bereits entnehmen k\u00f6nnen, haben teilstandardisierte Interviews einen (mehr oder weniger) offenen Leitfaden gemeinsam. Zu den popul\u00e4reren Varianten z\u00e4hlen bspw.:<\/p>\n<ul>\n<li>das <i>problemzentrierte Interview<\/i>, bei welchem der Ausgangspunkt eine vom Forscher wahrgenommene gesellschaftliche Problemstellung darstellt (z. B. H\u00fcrden beim \u00dcbergang Kita Grundschule). Diese Interviewform k\u00f6nnte geeignet sein, wenn Sie bereits \u00fcber ein vertieftes theoretisches Vorwissen bez\u00fcglich des Forschungsgegenstandes verf\u00fcgen.<\/li>\n<li>das <i>fokussierte Interview<\/i>, das bedingt durch seinen Ursprung in der Medienforschung eher auf die \u00dcberpr\u00fcfung vorab generierter Hypothesen abzielt. Der Fokus liegt bei dieser Interviewform auf einer gemeinsamen Erfahrung aller Befragten (bspw. der Bezug auf einen gemeinsam angesehen Film in der Schulklasse, B\u00fccher, Fotos, Zeichnung etc.). Das Ziel ist die Erforschung der subjektiven Deutungen der Befragten hinsichtlich der gemeinsam erlebten Situationen oder Objekte.<\/li>\n<li>das <i>Experteninterview<\/i>, bei welchem die Deutung spezialisierter Kenntnisse im Mittelpunkt steht. Die Zielgruppe stellen Personen mit hoher Expertise dar wie Inhaber von F\u00fchrungspositionen, erfahrene und fachkundige Praktiker sowie Experten in jeglichen Fachbereichen. Durch diese Interviewform k\u00f6nnen praxisrelevantes Wissen, bew\u00e4hrte Routinen und erprobte Prinzipien bzw. Richtlinien ergr\u00fcndet werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><i>Das narrative Interview<\/i><\/p>\n<p>Das geringer vorstrukturierte narrative (erz\u00e4hlende) Interview steht in der Tradition von Fritz Sch\u00fctze und findet seinen Einsatz im Rahmen lebensgeschichtlicher Fragestellungen. Durch eine erz\u00e4hlgenerierende Frage bzw. einen Erz\u00e4hlstimulus sollen beim Interviewten eine biografische Erz\u00e4hlung, eine sogenannte Stegreiferz\u00e4hlung, angeregt werden. An die Haupterz\u00e4hlung des Befragten, dem wichtigsten Interviewabschnitt, gliedert sich eine Phase f\u00fcr offen gebliebene Fragen und Bilanzierungen an. F\u00fcr die Befragung von Personen unter 10 Jahren ist die Eignung des narrativen Interviews umstritten, achten Sie in diesem Fall besonders auf die kindgerechte Auswahl und Formulierung des Erz\u00e4hlstimulus (vgl. Heinzel 2003, S. 403).<\/p>\n<p><i>Das psychoanalytische Tiefeninterview<\/i><\/p>\n<p>Dieses bildet die offenste und am geringsten vorstrukturierte Interviewvariante. Psychologisch orientierte Gespr\u00e4che mit therapeutischen bzw. diagnostischen Zielen sollen unbewusste \u00c4ngste, Konflikte oder Bedeutungsstrukturen der Interviewten offenlegen. Dabei werden alle \u00c4u\u00dferungen oder Interaktionen als Mittelungen angesehen. Insbesondere bei Kindern eignet sich die Nutzung von Traumreisen oder selbsterstellten Bildern (vgl. Heinzel 2003, S. 404).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Besonderheiten und Herausforderungen bei Interviews mit Kindern<\/strong><\/p>\n<p>Interviews mit Kindern unterliegen anderen Anforderungen als Interviews mit Erwachsenen. Die Notwendigkeit einer adressatengerechten Befragung ist somit unerl\u00e4sslich.\u00a0 Auf folgende Aspekte sollten Sie besonders achten:<\/p>\n<ul>\n<li>Es besteht ein Dilemma in der Kindheitsforschung: Jede Form der kindgerechten Methode setzt ein bestimmtes Kindheitsbild voraus und l\u00e4uft damit Gefahr, dieses zu reproduzieren<i> <\/i>(vgl. Fuhs 2000, S.92). Sie sollten daher Ihre eigenen Annahmen und impliziten Theorien \u00fcber das Kind\/die Kindheit w\u00e4hrend des Forschungsprozesses offenlegen und so weit wie m\u00f6glich reflektieren.<\/li>\n<li>Sprachliche F\u00e4higkeiten sind bei Kindern von der Entwicklung abh\u00e4ngig und individuell unterschiedlich ausgepr\u00e4gt. Das Sprachverstehen geht der Sprachproduktion voraus. Beachten Sie daher Geschlechts-,\u00a0 kulturelle und milieuspezifische Unterschiede. Durch den kindlichen Egozentrismus erscheinen kindliche Aussagen teilweise fragmentarisch oder unvollst\u00e4ndig. Kinder gehen zudem von einem allwissenden Erwachsenen aus, aufgrund dessen die Kinder viele Informationen als \u00fcberfl\u00fcssig einsch\u00e4tzen und diese den Erwachsenen vorenthalten (vgl. Delfos 2008, S. 52f.).<\/li>\n<li>Ein Interview stellt komplexe Anforderung an das Arbeitsged\u00e4chtnis von Kindern (Frage merken, Inhalte aus dem Langzeitged\u00e4chtnis erinnern, Antworten \u00fcberlegen und formulieren). Die Erinnerungsdauer von zeitlich zur\u00fcckliegenden Ereignissen ist abh\u00e4ngig von der subjektiven Bedeutsamkeit, der Intensit\u00e4t des Erlebens (positiv oder negativ), der Auftretensh\u00e4ufigkeit des Ereignisses sowie dem Alter der Kinder (vgl. Schneider &amp; Lindenberger 2012, S. 420). Ber\u00fccksichtigen Sie dies bei Ihrer Frageformulierung.<\/li>\n<li>Bei irref\u00fchrenden Fragen sinkt die<b> <\/b>Validit\u00e4t der Aussagen. Besonders junge Kinder sind empf\u00e4nglich f\u00fcr Suggestibilit\u00e4t, diese nimmt bei pers\u00f6nlich erlebten und bedeutsamen Erlebnissen jedoch ab. Die M\u00f6glichkeit zu \u201ewei\u00df-nicht\u201c-Antworten und die Vermeidung von Suggestivfragen steigern die Aussagegenauigkeit und die Glaubw\u00fcrdigkeit (vgl. Schneider &amp; Lindenberger 2012, S. 420).<\/li>\n<li>Das Generationenverh\u00e4ltnis: Als Erwachsene haben fast alle Interviewer\/-innen neben ihrer Rolle als Informationsermittler eine weitere \u2013 die von Erziehern. Hier liegt der zentrale Unterschied zwischen dem Kinderinterview und Erwachseneninterview. \u00dcber dem Informationsaustausch im Kinderinterview schwebt ein \u201edidaktisches Weltbild\u201c (Lothar Klingberg 1987). Danach haben Erwachsene subjektive Theorien, wie mit Heranwachsenden lehrend und lernend umzugehen sei. Um die Gefahr der P\u00e4dagogisierung zu vermeiden, streben Sie ein Gespr\u00e4ch auf Augenh\u00f6he an (vgl. Trautmann 2010, S. 3f.).<\/li>\n<li>Die Bedeutung von Metakommunikation: Schaffen Sie Transparenz und versuchen Sie, die \u00c4ngste der Kinder abzubauen. Behalten Sie die Dauer des Interviews im Blick und bauen Sie falls n\u00f6tig Pausen ein. Schaffen Sie zudem eine vertrauensvolle Atmosph\u00e4re, um eine adressatengerechte Befragung zu erm\u00f6glichen.<\/li>\n<li>Systematisierungen vorfindbarer Interviewvarianten in der Kindheitsforschung leisteten bislang u. a. Frederike Heinzel (Kategorisierung nach dem Grad der Standardisierung (vgl. Heinzel 2003)) sowie Burkhard Fuhs (nach der Art des Erinnerns (vgl. Fuhs 2000)).<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Softwareempfehlungen<\/strong><\/p>\n<p>Sofern eine &#8211; auf Basis forschungsethischer und datenschutzrechtlicher Grundlagen &#8211; formulierte Einverst\u00e4ndniserkl\u00e4rung von den Befragten bzw. den Erziehungsberechtigten unterschrieben vorliegt, sollten Sie das Interview in Ton und\/oder Bild aufzeichnen. F\u00fcr eine Tonaufnahme k\u00f6nnen sie ein herk\u00f6mmliches Diktierger\u00e4t oder eine derartige Funktion auf Ihrem Mobilfunkger\u00e4t nutzen. F\u00fcr die Aufzeichnung mithilfe eines Laptops empfehlen sich kostenlose Audioeditoren und \u2013recorder wie bspw. Audacity. Der darauffolgende Schritt besteht in der Transkription der Aufnahmen (<a title=\"Transkription\" href=\"http:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/fips\/2014\/11\/26\/transkription\/\">Transkription<\/a>).<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ausgew\u00e4hlte Beispiele f\u00fcr den Einsatz qualitativer Interviews<\/strong><\/p>\n<p>Weltzien, D. (2012): Gedanken im Dialog entwickeln und erkl\u00e4ren: Die Methode dialoggest\u00fctzter Interviews mit Kindern. <i>Fr\u00fche Bildung<\/i>, 1 (3), 143 \u2013 149.<b> <\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>World Vision Deutschland e.V. (Hrsg.) (2013): Wie gerecht ist unsere Welt. Kinder in Deutschland 2013. 3. World Vision Kinderstudie. Beltz Verlag.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kinder rechnen anders. Ein Projekt zur Weiterentwicklung der Grundschullehrerausbildung: Auf der Homepage befinden sich Videomitschnitte klinischer Interviews mit Kindern. <a href=\"http:\/\/www.kira.uni-dortmund.de\/front_content.php\">http:\/\/www.kira.uni-dortmund.de\/front_content.php<\/a><\/p>\n<p>Weise, M. (2008): Der Kindergarten wird zum \u201eForschungsort\u201c \u2013 Das Puppet Interview als Forschungsmethode f\u00fcr die Fr\u00fche Bildung. Ludwigsburger Beitr\u00e4ge zur Medienp\u00e4dagogik. Ausgabe 11.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><b> <\/b><\/p>\n<p>Grundlagenliteratur<\/p>\n<p>Atteslander, Peter (2008): Methoden der empirischen Sozialforschung. 12., durchges. Aufl. Berlin: Erich Schmidt (ESV basics).<\/p>\n<p>Bortz, J.\/D\u00f6ring, N. (2006): Forschungsmethoden und Evaluation f\u00fcr Human- und Sozialwissenschaftler, Berlin: Springer, S. 115.<\/p>\n<p>Friebertsh\u00e4user, Babara\/ Langer, Antje (2010): Interviewformen und Interviewpraxis. In: Friebertsh\u00e4user, Babara\/ Langer, Antje\/ Prengel, Annedore (Hrsg.): Handbuch Qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft. 3., vollst\u00e4ndig \u00fcberarbeitete Auflage. Weinheim\/ M\u00fcnchen: Juventa Verlag, S. 437- 455.<\/p>\n<p>Helfferich, C. (2009). <i>Die Qualit\u00e4t qualitativer Daten<\/i>. Kapitel 1.1: Der Gegenstand qualitativer Forschung und Grundprinzipien (S.21-25). Wiesbaden: VS.<\/p>\n<p>Trautmann, T. (2010). Interviews mit Kindern. Grundlagen, Techniken, Besonderheiten, Beispiele. Wiesbaden: VS. (Online Ressource der UB)<\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Literatur<\/p>\n<p>Andresen, S. (2012). Was und wie Kinder erz\u00e4hlen. Potenzial und Grenzen qualitativer Interviews. <i>Fr\u00fche Bildung, <\/i>1 (3), 137 \u2013 142.<\/p>\n<p>Delfos, M. F. (2013). Sag mir mal \u2026 Gespr\u00e4chsf\u00fchrung mit Kindern (4 bis 12 Jahre). Weinheim und Basel: Beltz.<\/p>\n<p>Fuhs, B. (2000). Qualitative Interviews mit Kindern. In Frederike Heinzel (Hrsg.)(2000):\u00a0 <i>Methoden der Kindheitsforschung. Ein \u00dcberblick \u00fcber Forschungszug\u00e4nge zur kindlichen Perspektive. <\/i>Weinheim und M\u00fcnchen: Juventa Verlag, S. 87-103.<\/p>\n<p>Fuhs, B.\/Schneider, S. (2012): Normalisierungsvorstellungen und Adultismus als Probleme f\u00fcr die erz\u00e4hlerische Erschlie\u00dfung fr\u00fchkindlicher Lebenswelten. <i>Fr\u00fche Bildung<\/i>, 1 (3), 125 \u2013 130.<\/p>\n<p>Heinzel, F. (Hrsg.) (2000). Methoden der Kindheitsforschung . Ein \u00dcberblick \u00fcber Forschungszug\u00e4nge zur kindlichen Perspektive. Weinheim und M\u00fcnchen: Juventa.<\/p>\n<p>Heinzel, F. (2003). Qualitative Interviews mit Kindern. In B. Friebertsh\u00e4user &amp; A. Prengel (Hrsg.), <i>Handbuch Qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft <\/i>(S. 396-413). Weinheim: Juventa.<\/p>\n<p>Nentwig-Gesemann, I.\/Mackowiak, K. (2012). Schwerpunkt: Interviews mit Kindern \u2013 methodische Herausforderungen und Potenziale. <i>Fr\u00fche Bildung<\/i>, 1 (3), 121 \u2013 124.<\/p>\n<p>Schneider, W.\/Lindenberger, U. (2012). Ged\u00e4chtnis. In Wolfgang Schneider und Ulman Lindenberger (Hrsg.), Entwicklungspsychologie (S.413-431). Weinheim: Belz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stefanie Meier Eine m\u00fcndliche Befragung ist durch die Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Personen \u00a0definiert, aufgrund dessen zwischen Einzel- und Gruppeninterviews unterschieden werden kann (f\u00fcr die Gruppendiskussion als eine Art des Gruppeninterviews siehe Gruppendiskussion). Durch gezielte verbale Stimuli bzw. 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