{"id":259,"date":"2023-11-21T00:01:04","date_gmt":"2023-11-20T23:01:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/filmsammlung\/?page_id=259"},"modified":"2025-09-23T17:07:27","modified_gmt":"2025-09-23T15:07:27","slug":"lehr-und-gebrauchsfilmsammlung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/filmsammlung\/ueber-die-filmsammlung\/lehr-und-gebrauchsfilmsammlung\/","title":{"rendered":"LEHR- &amp; GEBRAUCHSFILM"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_259 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_259')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_259').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Die Filme liegen als 16mm-Kopien vor, dem dominierenden Format f\u00fcr die nicht-kommerzielle Filmarbeit (\u201enon-theatrical cinema\u201c).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sammlung entstand Anfang der 2000er Jahre in einer Umbruchssituation, als unter den Bedingungen der Digitalisierung der deutschen Filmkultur, analoge Schmalfilmkopien aus der Distribution genommen wurden. Heute schauen wir mit einem neuen Blick auf die Sammlung, die zwar nicht exemplarisch f\u00fcr die Filmgeschichte sein will, aber doch einen einzigartigen Zugang zu ihr \u00f6ffnet. Dieser f\u00fchrt zun\u00e4chst in die deutsche Dokumentarfilmgeschichte und zu Filmemacher:innen wie Wilfried Basse (1899-1946), Martin Schliessler (1929-2008), Anna Soehring (1923-2010) und Erika Runge (*1939). Auf diese Weise kommen in der Sammlung verschiedene Stile und Selbstverst\u00e4ndnisse zur Geltung. Dar\u00fcber hinaus verweisen die Filme auf diverse Rezeptionskontexte, denen die Praxis der Kombination gemeinsam ist. Denn die zumeist kurzen Filme waren in ein Programm oder einen Verbund mit anderen Filmen und Medien eingebunden (etwa als Teil einer Lehreinheit oder als Beiprogrammfilm im Kino), sie wurden in Klassenr\u00e4umen projiziert oder auf gro\u00dfen Filmevents. Die 1934 gegr\u00fcndete Reichsanstalt f\u00fcr den Unterrichtsfilm (RfdU) beauftragte Firmen mit der Produktion der Lehrfilme und stellte die 16mm-Massenkopien her. Nach dem Krieg \u00fcbernahmen diese Aufgaben das Institut f\u00fcr Film und Bild im Unterricht (FWU) in M\u00fcnchen respektive das Zentralinstitut f\u00fcr Film und Bild in Unterricht, Erziehung und Wissenschaft (ZFB) in Ost-Berlin. Die Geschichte der 16mm-Kopien implizieren verschiedene gesellschaftspolitische Kontexte. <\/p>\n\n\n\n<p>Aus unserem Umgang mit der Filmgeschichte ergeben sich Konsequenzen f\u00fcr die gegenw\u00e4rtige Filmkultur. In einer Filmsammlung wird Filmgeschichte nicht nur tradiert, hier werden auch die Bedingungen nachvollziehbar, unter denen Filme erhalten bleiben. Und unter Umst\u00e4nden ein neuer Kanon entsteht. Jede Entdeckung, die man in der Sammlung macht, erinnert daran, wie viele Filme und Filmemacher:innen unsichtbar bleiben und deren \u00dcberlieferung bedroht ist. So wie wir die Sammlung als einen Raum f\u00fcr unerwartete Zusammentreffen begreifen, suchen wir auch in unserer Praxis den Austausch, neue Zuordnungen und Br\u00fcckenschl\u00e4ge.&nbsp;Hierbei leitet uns eine Bemerkung von <a href=\"https:\/\/davidlankes.org\/beyond-the-bullet-points-bad-libraries-build-collections-good-libraries-build-services-great-libraries-build-communities\/\">R. David Lankes<\/a>: \u201eBad Libraries build collections. Good libraries build services. Great libraries build Communities.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>(Text: Stephan Ahrens)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-x-large-font-size\" style=\"font-style:normal;font-weight:400\">Akteur:innen im deutschsprachigen Lehr- und Gebrauchsfilm<\/h2>\n\n\n\n<p>Um einen \u00dcberblick \u00fcber das komplexe Netzwerk zwischen Institutionen, Auftraggebern und Filmherstellern im Bereich des Lehr- und Gebrauchsfilms zu gewinnen, finden sich unten stehend die Biografien einiger wichtiger Akteur:innen, darunter Referent:innen, Produzent:innen und Cutter:innen. <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>WILFRIED BASSE<\/summary>\n<p>1899-1946<\/p>\n\n\n\n<p>Der 1899 in Hannover geborene Wilfried Basse steigt nach einem Studium zun\u00e4chst in das v\u00e4terliche Bankgesch\u00e4ft ein, bevor er unter dem Eindruck von Avantgardeprogrammen in der Kestner-Gesellschaft beschlie\u00dft, Filmemacher zu werden. 1927 wird er \u2013 zun\u00e4chst als Volont\u00e4r \u2013 Mitarbeiter in Hans C\u00fcrlis\u2019 Institut f\u00fcr Kulturforschung in Berlin.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Seine mit einer Kinamo gedrehten Filme&nbsp;<em>Baumbl\u00fctenzeit in Werder<\/em>&nbsp;und&nbsp;<em>Marktplatz in Berlin<\/em>&nbsp;(l\u00e4ngere Version:&nbsp;<em>Wochenmarkt auf dem Wittenbergplatz<\/em>) werden nicht nur vom Zentralinstitut f\u00fcr Erziehung und Unterricht als Lehrfilme anerkannt, sie laufen dar\u00fcber hinaus europaweit in Programmkinos. 1933 entschlie\u00dft sich Basse nicht zur Emigration, sondern in Deutschland zu bleiben. 1934 feiert sein Film&nbsp;<em>Deutschland zwischen gestern und heute<\/em>&nbsp;Premiere, der auf den Filmfestspielen in Venedig eine Auszeichnung des Internationalen Lehrfilminstituts (Rom) erh\u00e4lt. Die Basse-Film GmbH ist regelm\u00e4\u00dfiger Auftragnehmer der Reichstelle f\u00fcr den Unterrichtsfilm (RfdU), dreht prim\u00e4r f\u00fcr die Bereiche Volkskunde und Sport. Zu dem kleinen Team um Basse geh\u00f6ren seine Frau Gertrud Basse, ab 1935 der Kameramann Wolfgang Kiepenheuer und zeitweise der Kameramann Alfred Bothas. 1936 ist Basse Teil des Kamerastabs von Leni Riefenstahls Olympia-Filmen. Ende der 1930er Jahre bringt er zwei Kulturfilme in die Kinos.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Beginn des Krieges und der damit einhergehenden eingeschr\u00e4nkten Produktion der inzwischen umbenannten Reichsanstalt f\u00fcr Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (RWU) gehen Basse wichtige Einnahmequellen verloren. 1946 stirbt er in Potsdam.<\/p>\n\n\n\n<p>Kiepenheuer nutzt nach dem Krieg Materialien aus den Filmen Basses f\u00fcr Dokumentarfilme (). Zusammen mit Gertrud Basse gelingt es ihm dar\u00fcber hinaus, dass Markt in Berlin in den Verleih der FWU aufgenommen wird. Die Berlinale widmet Basse 1977eine Retrospektive.<\/p>\n\n\n\n<p>(2023, Stephan Ahrens)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur (Auswahl)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Konrad Grunsky-Peper: Deutsche Volkskunde im Film. Gesellschaftliche Leitbilder im Unterrichtsfilm des Dritten Reichs. M\u00fcnchen: Minerva Publikation, 1978.<\/p>\n\n\n\n<p>Simon Koster: Duitsche filmkunst. Rotterdam: W. L. en J. Brusse\u2018s Uitgeversmaatschappij N.V. 1931<\/p>\n\n\n\n<p>Klaus Kreimeier: Der Schatzsucher. Wilfried Basses Erkundungen der ungestellten Wirklichkeit. In: Kreimeier, Klaus\/Ehmann, Antje\/Goergen, Jeanpaul (Hg.): Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland. Band 2: Weimarer Republik (1918-1933). Stuttgart: Reclam 2005. S. 437-462.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Tode: Wilfied Basse: Dokumentarfilm-Regisseur, Kameramann, Produzent. In: CineGraph. Lexikon zum deutschsprachigen Film, Lieferung 29, 1997.<\/p>\n\n\n\n<p>Kraft Wetzel, Peter Hagemann: Liebe, Tod und Technik \/ Wilfried Basse \u2013 Notizen zu einem fast vergessenen Klassiker des deutschen Dokumentarfilms. Berlin: Volker Spiess, 1977.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Filmografie (RfdU\/RWU)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bunter Alltag im Zoo<\/em>&nbsp;(1939)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Auf einer fr\u00e4nkischen Dorfstra\u00dfe<\/em>&nbsp;(1939)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Schw\u00e4bische Kunde. Ein Film von W\u00fcrttemberg<\/em>&nbsp;(1938)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Junge Paviane im Zoologischen Garten<\/em>&nbsp;(1938)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Junge L\u00f6wen im Zoologischen Garten<\/em>&nbsp;(1938)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Junge B\u00e4ren im Zoologischen Garten<\/em>&nbsp;(1938)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Anlernen junger Pferde im Zuge<\/em>&nbsp;(1938)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Weitsprung<\/em>&nbsp;(1937)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Kugelsto\u00dfen<\/em>&nbsp;(1937)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Technik des Kurzstreckenlaufs<\/em>&nbsp;(1937)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Schwimmen<\/em>&nbsp;(1937)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Schw\u00e4lmer B\u00e4uerin am Spinnrad<\/em>&nbsp;(1937)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Perspektivisches Sehen<\/em>&nbsp;(1937)<\/p>\n\n\n\n<p><em>St\u00e4dtische Feuerwehr<\/em>&nbsp;(1937)<\/p>\n\n\n\n<p><em>D\u00e4mmen einer Schornsteingruppe<\/em>&nbsp;(1937)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Erbkranke \u2013 Erbgesunde<\/em>&nbsp;(1936 \u2013 nicht im Verleih)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Vom Korn zum Brot<\/em>&nbsp;(1936)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Tabakbau in der Uckermark<\/em>&nbsp;(1936)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Braunkohle-Tagebau<\/em>&nbsp;(1936)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wie ein Ziegelstein entsteht<\/em>&nbsp;(1936)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Dachschiefer<\/em>&nbsp;(1936)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ein Kohlenschleppzug auf dem Mittelrhein<\/em>&nbsp;(1936)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ein Brief wird bef\u00f6rdert<\/em>&nbsp;(1936)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Schuhmacher<\/em>&nbsp;(1936)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Aufbringen der Kette und Weben&nbsp;<\/em>(1936)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Scheren und Aufb\u00e4umen der Kette<\/em>&nbsp;(1936)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wie ein Pflasterstein entsteht<\/em>&nbsp;(1935)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Gl\u00fcckliche Heimat (<\/em>1935)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Roggenernte<\/em>&nbsp;(1935)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Hausbau<\/em>&nbsp;(1935)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der B\u00f6ttcher baut einen Zober<\/em>&nbsp;(1935)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Kohlenmeiler<\/em>&nbsp;(1934)<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>HANS C\u00dcRLIS<\/summary>\n<p>tba.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>ERICH DAUTERT<\/summary>\n<p>1901-1975<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor Erich Dautert verschiedene Funktionen im Bereich des Lehrfilms in Deutschland annahm, studierte er Agrarwissenschaften und Biologie in Berlin. Er legte 1928 seine Dissertation<em> Die Bildung der Keimbl\u00e4tter bei Paludina vivipara<\/em> vor. Nur wenige Monate sp\u00e4ter ging er an das Museum von La Plata in Argentinien und folgte zugleich dem Ruf als Professor f\u00fcr Zoologie an die Universidad Nacional de La Plata. Eine umfangreiche Forschungsreise f\u00fchrte ihn nach S\u00fcdgeorgien, \u00fcber die er 1935 seinen Bericht <em>Auf Walfang und Robbenjagd im S\u00fcd-Atlantik<\/em> mit eigenen Fotografien ver\u00f6ffentlichte. 2009 wurde eine der dortigen Inseln nach Dautert benannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dautert zog Anfang der 1930er nach Deutschland zur\u00fcck und heiratete die promovierte Zoologin Edith Willimzik. Fortan engagierte er sich f\u00fcr den Einsatz von Film im Unterricht. Er publizierte <em>\u00dcber die Verwendbarkeit des Films im Unterricht<\/em> und war Mitarbeiter der Bildstelle des Zentralinstituts f\u00fcr Erziehung und Unterricht in Berlin. In der 1934 eingerichteten Reichstelle f\u00fcr den Unterrichtsfilm (RfdU) wurde er zum Leiter der Abteilung Filmbeschaffung ernannt. Somit war Dautert der erste Produktionsleiter am Institut. Er verlie\u00df diesen Posten nach ein paar Jahren, um ab 1939 als freier Filmregisseur zu arbeiten. Er unternahm filmische Reisen nach Norwegen und Island, \u00fcber die er auch B\u00fccher publizierte. F\u00fcr die Naturfilm Hubert Schonger drehte er M\u00e4rchenfilm, darunter die Grimm-Adaption <em>Der s\u00fc\u00dfe Brei<\/em> mit Sachtrickaufnahme. Nach dem Krieg gr\u00fcndete er eine eigene Produktionsfirma (F.F.E. Dautert) in Hamburg, mit der weiter M\u00e4rchenfilme, aber auch Gebrauchsfilme zu verschiedenen Themen herstellte. Zugleich arbeitete als freier Fotograf.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Literatur<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Dautert, Erich: <em>Wochenschau und Volksbildung<\/em>. Berlin: Kurf\u00fcrst, 1932.<\/p>\n\n\n\n<p>Dautert, Erich: <em>\u00dcber die Verwendbarkeit des Films im Unterricht<\/em>. Langensalza: Beltz, 1933.<\/p>\n\n\n\n<p>Dautert, Erich: A<em>uf Walfang und Robbenjagd im S\u00fcdatlantik<\/em>. Leipzig: Seemann, 1935.<\/p>\n\n\n\n<p>Dautert, Erich: <em>Islandfahrt. Felsen, Fischer und. Vulkane<\/em>. Leipzig: Seemann, 1939.<\/p>\n\n\n\n<p>Dautert, Erich: <em>Der Wettlauf zum sechsten Kontinent.<\/em> Oldenburg: Stalling, 1954.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Filmographie<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Fischmarkt in Bergen<\/em> (1937)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Klippfischgewinnung auf Island <\/em>(1937)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Aus Islands Vogelbergen<\/em> (1937)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Vulkanische Erscheinungen auf Island <\/em>(1938)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der kleine H\u00e4welmann<\/em> (1940)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der s\u00fc\u00dfe Brei<\/em> (1940)<\/p>\n\n\n\n<p><em>H\u00fchnerhaltung im Kleinbetrieb<\/em> (1949)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die drei W\u00fcnsche<\/em> (BRD 1949, nur Produktion, R: J\u00f6rg Fromberg)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der geheimnisvolle Radioapparat<\/em> (1949, nur Produktion, R: Curt A. Engel)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Gem\u00fcseanbau<\/em> (1949)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sonderbare Hausfreunde<\/em> (1958)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Vom Ei zum Ei <\/em>(1958)<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>FERDINAND DIEHL<\/summary>\n<p>tba.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>NORMAN DIX<\/summary>\n<p>1893-1981<\/p>\n\n\n\n<p>Der Sohn des M\u00fcnchner Stra\u00dfenbahndirektors Ferdinand Dix beginnt nach seinem abgebrochenen Architekturstudium in den 1920er Jahren zun\u00e4chst als Amateur eigene Filme zu drehen. Die 1925 gegr\u00fcndete \u201eDix-Film\u201c ist ein Familienunternehmen, seine Frau Helene Dix assistiert ihm bei der Herstellung von Lehr-, Kultur- und Werbefilmen. Zu seinen wichtigsten Auftraggebern geh\u00f6ren die Deutsche Reichsbahn, f\u00fcr die er mit <em>Miss Evelyn, die Badefee<\/em> (1929) seinen einzigen Langfilm dreht, und ab 1934 die Reichsstelle f\u00fcr den Unterrichtsfilm (RfdU). Auffallend ist, dass seine Filme f\u00fcr die RfdU \u00fcberwiegend in Bayern beziehungsweise im Bayrischen Alpenland gedreht sind und den Ortsbezug auch im Titel deutlich machen. Die Produktion des Films <em>Die Honigbiene<\/em> nimmt vier Jahre in Anspruch. Nach dem Krieg konzentriert sich Dix, der seine Produktionsfirma nach Rottach am Tegernsee verlegt, vor allem auf die Herstellung von Kultur- und Werbefilmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dix stirbt 1981 in Gmund am Tegernsee.<\/p>\n\n\n\n<p>(2023, Stephan Ahrens)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>br: Technik in Trickfilmen. <em>Der Film<\/em> 26:2 (1941).<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Vierteljahrhundert Dix-Film. In: Sylvia Wolf\/Ulrich Kurowski: <em>Das M\u00fcnchner Film und Kinobuch<\/em>. Ebersberg: Edition Achteinhalb Lothar Just, 1988. S. 75.<\/p>\n\n\n\n<p>Christel Buscher: Bei ihm spielt der Film die Hauptrolle. In: <em>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/em>, 4.6.1963, S. 14.<\/p>\n\n\n\n<p>Konrad Grunsky-Peper: Deutsche Volkskunde im Film. Gesellschaftliche Leitbilder im Unterrichtsfilm des Dritten Reichs. M\u00fcnchen: Minerva Publikation, 1978.<\/p>\n\n\n\n<p>Michael K\u00fchn: Unterrichtsfilm im Nationalsozialismus. Mammendorf: Septem Artes, 1998.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Filmografie (RfdU\/RWU)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Honigbiene<\/em>&nbsp;(2 Teile, 1944)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Spritzgu\u00df-Herstellung<\/em>&nbsp;(1943)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ein Bauer bestellt sein Feld<\/em>&nbsp;(1939)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Rauchschwalbe&nbsp;<\/em>(2 Teile, 1938: Kurzfilm 1939)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Zuckerr\u00fcbenernte<\/em>&nbsp;(1939)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ein Morgen auf einem Schwarzw\u00e4lder Bauernhof<\/em>&nbsp;(1938)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ein Bauer bringt Gem\u00fcse auf den Markt<\/em>&nbsp;(1938)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Nieten bei der Stahlbauweise (<\/em>1938)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bergsteiger in den Allg\u00e4uer Alpen<\/em>&nbsp;(1937)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Hochzeit am Tegernsee<\/em>&nbsp;(1936)<\/p>\n\n\n\n<p><em>S\u00e4gewerk in Bayern<\/em>&nbsp;(1936)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Einbinden eines Buches<\/em>&nbsp;(1936)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Almwirtschaft<\/em>&nbsp;(1936)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ein Almbrunnen wird gebaut<\/em>&nbsp;(1936)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Holzf\u00e4ller in den bayerischen Bergen<\/em>&nbsp;(1936)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Schindelmacher in den bayerischen Bergen<\/em>&nbsp;(1936)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Glas VI \u2013 Ziehen, Schleifen und Bemalen von Glas<\/em>&nbsp;(1935)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Glas V \u2013 Gl\u00e4ser und Flaschen<\/em>&nbsp;(1935)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Glas IV \u2013 Belegen von Spiegelglasplatten<\/em>&nbsp;(1935)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Glas III \u2013 Glasplatten auf dem Gie\u00dftisch<\/em>&nbsp;(1935)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Glas II \u2013 Fensterglasscheiben<\/em>&nbsp;(1935)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Glas I \u2013 Glas\u00f6fen<\/em>&nbsp;(1935)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Herstellung von Emmentaler Hartk\u00e4se<\/em>&nbsp;(1935)<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>HERBERT FISCHER<\/summary>\n<p>1925-1958<\/p>\n\n\n\n<p>Herbert Fischer geh\u00f6rt zusammen mit Karl Koch, Frank Leberecht und Erich Meyer zu einer Gruppe von Filmemachern, die nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Vorstellung von Lehrfilmen in der BRD verfolgte, f\u00fcr das unter anderem die Mischung von Dokumentation und fiktiver Inszenierung typisch war.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem Fischer bei Kochs <em>Die Anderen Augen<\/em> f\u00fcr die Montage verantwortlich war, drehte er mit <em>Unsere Stra\u00dfe<\/em> den ersten eigenen Lehrfilm. Es folgten <em>Der Platz an der Halde<\/em>, <em>Kohle Kurs Emden<\/em> und <em>Das Gesundheitsamt greift ein<\/em>. Den Film <em>Priesterweihe<\/em> (1957) drehte Fischer zusammen mit Koch in Farbe. Im Zentrum des Films steht die Priesterweihe im Dom zu Freising und erl\u00e4utert die Liturgie durch Kardinal Joseph Wendel. Im Anschluss drehte Fischer wieder nach einem Drehbuch von Frank Leberecht einen Film \u00fcber die Arbeit der Inneren Mission, <em>Des Anderen Last<\/em>. Kurz vor der Fertigstellung von <em>Des Anderen Last<\/em> starb Herbert Fischer.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anonym: <em>Priesterweihe<\/em> \u2013 ein Farbfilm. <em>Westf\u00e4lische Nachrichten<\/em>, 14.4.1957.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>petz: <em>Des Anderen Last<\/em>. <em>Stuttgarter Zeitung<\/em>, 27.10.1958.<\/p>\n\n\n\n<p>Herbert Fischer: Wie der Film entstand. <em>Film-Bild-Ton<\/em>, 4:8 (1954), S. 401-406.<\/p>\n\n\n\n<p>Fridolin Schmid: Abschied von Herbert Fischer. <em>Film-Bild-Ton<\/em>, 8:7 (1958), S. 32.<\/p>\n\n\n\n<p>Westf\u00e4lisches Landesmedienzentrum (Hg.): <em>Der Platz an der Halde<\/em>. Begleitheft zum Film. Redaktion: Volker Jakob, Paul Hofmann. M\u00fcnster: Landschaftsverband Westfalen-Lippe, 2006.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Filmografie (Regie)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Unsere Stra\u00dfe<\/em> (1951, FWU: FT 384)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Platz an der Halde <\/em>(1952, FWU: FT 436)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Kohle Kurs Emden<\/em> (1953, FWU: FT 419)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Priesterweihe<\/em> (1958, FWU: FT 489)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Des Anderen Last<\/em> (1958, FWU: FT 508)<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>GISBERT HINKE<\/summary>\n<p>1920-1998<\/p>\n\n\n\n<p>In den 1950er Jahren etablierte sich Gisbert Hinke nach einigen Jahren als Kameramann bei der M\u00fcnchner EKA-Filmproduktion mit seiner eigenen Firma Corvo-Film als Kultur- und Lehrfilmmacher in Deutschland. Das Institut f\u00fcr Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) verlieh neben Naturfilmen von Hinke eine Reihe von Kurzfilmen \u00fcber Italien (<em>Bauern am Po<\/em>), Spanien (<em>In den Huertas<\/em>, <em>Die Heimat des Don Quijot<\/em>e, <em>Spanische Fiesta<\/em>, <em>Im K\u00fcstenhof von Valencia<\/em>), die T\u00fcrkei (<em>Istanbul, Weltstadt am Goldenen Horn<\/em>, <em>Anatolische Steppe<\/em>) und Jugoslawien (<em>Menschen im Karst<\/em>). F\u00fcr seine filmische Adaption der Jazz Kantate <em>Apokalypse<\/em> von Karl von Feilitzsch erhielt Hinke 1958 eine Auszeichnung auf dem Filmfestival in Venedig.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Literatur<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Lautensack, Heinrich: Unterrichtsfilme \u00fcber Spanien. F 413 Auf der Meseta, F 413 \u201eIn den Huertas\u201c. In: <em>Film Bild Ton Nummer <\/em>2 (1954), S. 90-93.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>HANNA HIRSCH<\/summary>\n<p>Hanna Hirsch, geboren Eiffert, drehte ihre ersten FWU-Auftragsfilme bei der EKA \u2013 Filmproduktion bevor sie ihre eigene Produktionsfirma gr\u00fcndet (ab 1958 unter dem Namen Hirschfilm). Ab 1963 wurde die Firma von Rainer Fluhme gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erna Stiegler: <em>Der sch\u00f6n gedeckte Tisch<\/em>. In: <em>Film Bild-Ton<\/em>, 2:9 (1952), S. 319.<\/p>\n\n\n\n<p>Liselotte Sassenberg: <em>Backen nach Grundrezepten<\/em>. In: <em>Film-Bild-Ton<\/em>, 2:9 (1952), S. 318.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Filmografie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Kochen<\/em> (1956)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Entspanntes Wasser zum Sp\u00fclen und Putzen <\/em>(1955, FWU: FT 481)<\/p>\n\n\n\n<p><em>S\u00fc\u00dfe Nachspeisen<\/em> (1955, FWU: FT 454)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Waschen von Feinw\u00e4sche<\/em> (1954, FWU: FT 442)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der genie\u00dferische Junggeselle <\/em>(1954)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der sch\u00f6n gedeckte Tisch <\/em>(1952, FWU: 30.01122)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Flaschenern\u00e4hrung des S\u00e4uglings <\/em>(1952, FWU: FT 457)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Backen nach Grundrezepten <\/em>(1951)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Mein Freund wird Bergmann<\/em> (1951, FWU: FT 385)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>FERDINAND KHITTL<\/summary>\n<p><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>WOLFGANG KIEPENHEUER<\/summary>\n<p>tba<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>RUDOLF KIPP<\/summary>\n<p>tba.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>KARL KOCH<\/summary>\n<p>tba.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>HERBERT LANDER<\/summary>\n<p>1908-1986<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Zeit als Kameramann in der Propagandakompanie (PK) der Kriegsmarine, in der bei dem <em>Kurs Atlantik<\/em> selbst Regie f\u00fchrte, schilderte Herbert Lander sp\u00e4ter in seinem Buch <em>Ich bin jung, ich will leben<\/em>. Zuvor begleitete er im Spanischen B\u00fcrgerkrieg die sogenannte \u201eLegion Condor\u201c mit der Kamera, die Aufnahmen gingen in Karl Ritters Propagandafilm <em>Im Kampf gegen den Weltfeind<\/em> (1939) ein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In der Nachkriegszeit gr\u00fcndete Lander die&nbsp;&nbsp;A.W.-Film (Aktueller Wirtschaftsfilm) in Berlin-Charlottenburg und drehte f\u00fcr verschiedene Auftraggeber, von der Mutual Security Agency (<em>Nicht st\u00f6ren \u2013 Funktion\u00e4rsversammlung<\/em>, 1951) bis zum Land- und hauswirtschaftlicher Auswertungs- und Informationsdienst (<em>Die Jugendgruppe schafft&#8217;s<\/em>, 1957). Ein Coup gelang ihm mit einer Reihe von Filmen \u00fcber \u00c4gypten und den Sudan, die, mit Pr\u00e4dikaten der Filmbewertungsstelle versehen, deutschlandweit in den Beiprogrammen liefen, und in angepassten Versionen vom FWU verliehen wurden. In den folgenden Jahren drehte Lander zu verschiedenen Themen Filme f\u00fcr das FWU, die ihn auch auf weitere Reisen f\u00fchrten. Hans Borgelt portr\u00e4tierte Lander als einen Einmannbetrieb: \u201eEr ist ein T\u00fcftler und Bastler, ein ungemein schneller und praktisch denkender Realisator. Alles macht er im Alleingang. Seine Sechszimmerwohnung in der Prinzregentenstra\u00dfe enth\u00e4lt vom Ton- und Synchronstudio bis zur Projektion, vom Schneidetisch bis zum Mischpult, von diversen Kameras jeder Gr\u00f6\u00dfe bis zu den modernsten Lampen alles, was dazugeh\u00f6rt\u201c (Borgelt, 75).&nbsp;&nbsp;Seinen letzten Kurzfilm<em> Wunderbare Dinge<\/em> (FWU-Fassung: <em>Tutanchamun<\/em>) konnte er noch mit der Unterst\u00fctzung seiner Frau Carola Lander kurz vor seinem Tod fertigstellen.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Literatur<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Hans Borgelt: <em>Filmstadt Berlin<\/em>. Berlin: Nicolai, 1979.<\/p>\n\n\n\n<p>Franz M. D\u00fclk: Sudd \u2013 die zugewachsene Wasserw\u00fcste. Abenteuer in einem Unterrichtsfilm und was dahintersteckt (FT 613 Fahrt durch den Sudd (S\u00fcdsudan)). In: <em>Film-Bild-Ton<\/em> 15:3 (1965), S. 29-34.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Filmografie (FWU)<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>In einem Fellachendorf<\/em> (1964)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Fahrt durch den Sudd (S\u00fcdsudan) <\/em>(1964, 32 00613)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Muezzin ruft<\/em> (1964, 3200549)<\/p>\n\n\n\n<p>Der Basar von Ishfahan (1974)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Schafwolle &#8211; Gewinnung, Eigenschaften, Aufbau<\/em> (1967, Signatur: 32 00974)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Arzt im australischen Busch<\/em> (1968)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der gro\u00dfe Herr Ti<\/em> (1969, Signatur: 32 02078)<\/p>\n\n\n\n<p><em>N\u00e4hrwerterhaltung durch richtige Zubereitung: Kochen von Fleisch<\/em> (1970, Signatur: 3002151)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Kochen von Gem\u00fcse<\/em> (1971, Signatur: 32 02280)<\/p>\n\n\n\n<p><em>W\u00e4rmestrahlung<\/em> (1972)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Tutanchamun<\/em> (1988, Signatur: 32 03926)<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>ELLEN L\u00dcNENSCHLOSS<\/summary>\n<p>1908-1955<\/p>\n\n\n\n<p>Ab 1937 ist Ellen L\u00fcnenschlo\u00df bei der Reichanstalt f\u00fcr den Unterrichtsfilm (RfdU) t\u00e4tig, zun\u00e4chst im Bereich der Lichtbildreihen. Sie verfasst zusammen mit den (zumeist m\u00e4nnlichen) Lehrern und Wissenschaftlern die Beibl\u00e4tter zu verschiedenen Schul-Kernreihen (Lichtbildreihen). Das Themenspektrum ist breit, reicht von der Geschichte des Hakenkreuzes bis zum Lebensweg H\u00f6lderlins. Sp\u00e4ter wechselt sie in den Bereich Film.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Krieg wird L\u00fcnenschlo\u00df Referentin bei dem im M\u00e4rz 1950 gegr\u00fcndeten Institut f\u00fcr Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU). Einer der ersten Filme, die sie in dieser Funktion betreut, ist Wolf Harts&nbsp;<em>Gemeindeschwester Anna<\/em>. Im Gegensatz zu den meisten Unterrichtsfilmen der 1930er und 1940er Jahre ist dieser Film nicht nur mit Ton, sondern auch \u00fcber weite Strecken inszeniert, um den Alltag einer Krankenschwester in einem kleinen Dorf verdichtet zu zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben&nbsp;<em>Gemeindeschwester Anna<\/em>&nbsp;ist sie auch an zwei weiteren bemerkenswerten Produktionen des FWU beteiligt. Die Regisseure Karl Koch und Herbert Fischer drehen mit&nbsp;<em>Platz an der Halde<\/em>&nbsp;und&nbsp;<em>Unsere Stra\u00dfe&nbsp;<\/em>zwei Filme mit Spielhandlung f\u00fcr die FWU. Die Hauptrollen, mehrheitlich Kinder, sind ausschlie\u00dflich mit Laiendarstellern besetzt. Als FWU-Referentin ist L\u00fcnenschlo\u00df an der Ausarbeitung von Frank Leberechts Drehbuch beteiligt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach langer Krankheit stirbt L\u00fcnenschlo\u00df 1955 in Wiesbaden.<\/p>\n\n\n\n<p>(2023, Stephan Ahrens)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ellen L\u00fcnenschlo\u00df: Unsere Stra\u00dfe. Ein sozialkundlicher Unterrichtstonfilm. \u00dcberlegungen und Erfahrungen bei Planung und Drehbuchgestaltung. In:&nbsp;<em>Film-Bild-Ton<\/em>&nbsp;2:5 (1952), S. 150-154.<\/p>\n\n\n\n<p>Ellen L\u00fcnenschlo\u00df: Unterrichtsfilme f\u00fcr den franz\u00f6sischen Sprachunterricht. In:&nbsp;<em>Film-Bild-Ton<\/em>&nbsp;3:10 (1953), S. 34.<\/p>\n\n\n\n<p>Fridolin Schmid: Ellen L\u00fcnenschloss. In:&nbsp;<em>Film-Bild-Ton<\/em>&nbsp;5:5 (1955), S. 11.<\/p>\n\n\n\n<p>.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>PAUL LIEBERENZ<\/summary>\n<p>tba.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>ROSEMARIE KRAEMER<\/summary>\n<p>geb. Rosemarie Meyer<\/p>\n\n\n\n<p>1914-<\/p>\n\n\n\n<p>1942 \u00fcbernimmt Rosemarie Kraemer, geborene Meyer, die Leitung der Produktionsabteilung der Reichsanstalt f\u00fcr Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (RWU), wo sie seit vier Jahren arbeitet. Nach dem Krieg setzt sie sich sowohl beim bayerischen Kultusministerium als auch beim Education and Religious Affairs Branch der US-Milit\u00e4rregierung f\u00fcr die Einrichtung einer Nachfolgeinstitution der RWU und den Verleih von Unterrichtsfilmen ein. Ihr Engagement verleiht ihr den Spitznamen \u201e16mm-Girl.\u201c Bereits im Dezember 1945 wird im US-amerikanischen Sektor das Institut f\u00fcr den Unterrichtsfilm (IfdU) mit Sitz in M\u00fcnchen gegr\u00fcndet, deren Leitung Kraemer \u00fcbernimmt. Hier werden die Filme der RWU gesichtet und \u201eentnazifiziert\u201c, ein Prozess, der sich zumeist auf das Herausschneiden von Einstellungen mit Nazi-Symbolen und eine Durchsicht der Begleithefte beschr\u00e4nkt. Die Bildstellen in den drei westlichen Zonen k\u00f6nnen die Filme vom IfdU beziehen. Schlie\u00dflich setzt Kraemer durch, dass das neue trizonale Institut, das sp\u00e4tere Institute f\u00fcr Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht in M\u00fcnchen entsteht. Dessen Leitung \u00fcbernimmt Fridolin Schmid, Kraemer scheidet aus dem IfdU und dem FWU aus. Als Managerin ist sie weiterhin in der deutschen Filmindustrie aktiv und gr\u00fcndet unter anderem Ende der 1940er Jahre den Union-Filmverleih.<\/p>\n\n\n\n<p>(2023, Stephan Ahrens)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sabina Kipfelsberger: Der Salamander und die Liebe. In:&nbsp;<em>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/em>, 26.02.1999, S. L6.<\/p>\n\n\n\n<p>Michael K\u00fchn: Unterrichtsfilm im Nationalsozialismus. Die Arbeit der Reichsstelle f\u00fcr den Unterrichtsfilm\/Reichsantalt f\u00fcr Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht. Mammendorf: Septem Artes 1998.<\/p>\n\n\n\n<p>Martin Viering: Rosemarie Kraemer und das Institut f\u00fcr den Unterrichtsfilm. In:&nbsp;<em>FWU-Magazin<\/em>, 1\/2 (1995), S. 51-55.<\/p>\n\n\n\n<p>Martin Viering: Rosemarie Kraemer. In: FWU Institut f\u00fcr Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (Hg.): Medien, Bildung und Visionen. Lahnstein: Imprimatur 2000. S. 158-159.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>ERICH MEYER<\/summary>\n<p>tba.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>WILLI MOHAUPT<\/summary>\n<p>tba.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>ERNST NIEDERREITHER<\/summary>\n<p>An der Bayerischen Staatslehranstalt f\u00fcr Lichtbildwesen organisierte Ernst Niederreither ab Mitte der 1930er Jahre den Einsatz von Lehrfilmen im Unterricht. In der Nachkriegszeit gr\u00fcndete er die Audax-Film in M\u00fcnchen. Neben Produktionen im Kontext der Re-Education und des Marshall Plans, darunter der Kurzfilm <em>Das Ger\u00fccht<\/em> (1951), sowie Lehrfilmen f\u00fcr das FWU war es Niederreithers Anspruch, im Bereich des Lehrfilms anspruchsvolle Spielfilme herzustellen. Als das FWU 1956 eine Reihe von Kurzfilmen f\u00fcr den Einsatz au\u00dferhalb von Schulen herstellte, war Niederreither neben Wolfgang Becker und Rudolf Kipp mit dem von Paul Alverdes verassten Kurz-Spielfilm <em>Erste Begegnung<\/em> an diesem Experiment beteiligt. Zugleich drehte Niederreither auch filmvermittelende Filme \u00fcber Montage und Musik f\u00fcr das FWU. Zusammen mit dem Filmkritiker Gunther Groll dreht er <em>Variationen \u00fcber ein Filmthema<\/em>, in dem ein von Paul Verhoeven verk\u00f6rperter Conferencier verschiedene filmische Gestaltungsmittel vorstellt, und <em>Filmschnitt<\/em> (1958) mit Ernst Fritz F\u00fcrbringer und Ursula Herking. Ab den 1960er Jahren nahm er Auftr\u00e4ge vom Bayerischen Rundfunk an, f\u00fcr die er nach Spanien, USA, Nigeria und Neapel reiste. In M\u00fcnchen war er am Institut f\u00fcr Unterrichtsmitschau beteiligt.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Literatur<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Detlof Karsten: Neue Unterrichtsfilme: Variationen \u00fcber ein Filmthema. In: <em>FilmBildTon<\/em> 5:8 10 (1955), S. 518-522.<\/p>\n\n\n\n<p>G\u00fcnther Ketzer: Neues Land f\u00fcr Don Ram\u00f3n. Ein Film \u00fcber den spanischen Bew\u00e4sserungsplan von Badajoz. In: <em>FilmBildTon<\/em> 15:6 (1965), S. 14-21.<\/p>\n\n\n\n<p>Pedro Poyato S\u00e1nchez: Nuevas tierras para don Ram\u00f3n y el Plan Badajoz: El \u00e9xodo hacia la tierra prometida. In: <em>L\u2019Atalante. Revista De Estudios cinematogr\u00e1ficos<\/em> 38 (2024), S. 35\u201348.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>EVA MAUSE<\/summary>\n<p>1931<\/p>\n\n\n\n<p>Die in Krefeld geborene Eva Mause hatte zun\u00e4chst als Gebrauchsgrafikerin gearbeitet, bevor sie in M\u00fcnchen ab Mitte der 1950er Jahre zum Lehrfilm kam. Mause gr\u00fcndete ein eigenes Trickfilmatelier im Dietramszeller Ortsteil Linden und stellte \u00fcber 30 Jahre prim\u00e4r f\u00fcr naturwissenschaftliche Lehrfilme Animationen her. Sie arbeitete mit 16mm-Material und ab 1990 auch mit Computergrafiken. Bis 1994 war sie an \u00fcber hundert Lehrfilmen und Lehrmedien wie DVDs beteiligt. Im Alter stellte sie als freie K\u00fcnstlerin aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Literatur<\/p>\n\n\n\n<p>szb: Absurdit\u00e4ten aus dem Handgelenk. <em>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/em>, 05.11.2009.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>LOTTE REINIGER<\/summary>\n<p>tba.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>EDITHA R\u00dcHR<\/summary>\n<p>tba.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>OTTOKAR RUNZE<\/summary>\n<p>tba.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>MARTIN SCHLIE\u00dfLER<\/summary>\n<p>1929-2008<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>FRIDOLIN SCHMID<\/summary>\n<p>tba.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>HUBERT SCHONGER<\/summary>\n<p>tba.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>GEORG SCHIMANSKI<\/summary>\n<p>1919-1992<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>HEINZ SIELMANN<\/summary>\n<p>tba.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>ANNA SOEHRING<\/summary>\n<p>tba.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>HEINRICH T\u00dcPKE<\/summary>\n<p>tba.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>MORITZ WEID<\/summary>\n<p>Moritz Weid, der Chemie studiert hatte, gr\u00fcndete 1919 die \u201eNeue Kinematographische Gesellschaft\u201c in M\u00fcnchen, die er 1930 in die Moritz Weid-Film umwandelte. Weid drehte Kultur-, Industrie- und Lehrfilme, meist mit einem naturwissenschaftlichen Schwerpunkt. Er geh\u00f6rte den Mitgr\u00fcndern des kurzlebigen \u201eArchivs psychiatrischer Film\u201c an der Universit\u00e4t M\u00fcnchen. Ab Mitte der 1920er Jahren folgten gro\u00dfe Auftragswerke von Industrieunternehmen, darunter der Film<em> Die Stra\u00dfe einst und jetzt<\/em>. Ab 1934 drehte er parallel zu seinen Industrie- und Kulturfilme auch f\u00fcr die Reichsstelle f\u00fcr den Unterrichtsfilm Lehrfilme, prim\u00e4r \u00fcber geografische und technische Themen. In der Nachkriegszeit drehte er weiter Industriefilme und Lehrfilme f\u00fcr das FWU, darunter der zwischen zwischen Lusen, Dreisessel und Pl\u00f6ckenstein gedrehte <em>Bei den Waldbauern<\/em> und <em>Im Rheinischen Braunkohlengebiet \u2013 Wandel der Landschaft<\/em>. Weil starb 1952.<\/p>\n\n\n\n<p>Literatur<\/p>\n\n\n\n<p>br.: Moritz Weid, ein Bahnbrechter des deutschen Kulturfilms.&nbsp;<em>Der Film<\/em>&nbsp;26:1 (1941).<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Filmsammlung des Instituts f\u00fcr Medienwissenschaften beherbergt einen vielf\u00e4ltigen Bestand an Industriefilmen, Kultur- und Lehrfilmen, Animationsfilmen sowie Reduktionskopien von Spielfilmen aus \u00fcber sechs Jahrzehnten. Die Filme liegen als 16mm-Kopien vor, dem dominierenden Format f\u00fcr die nicht-kommerzielle Filmarbeit (\u201enon-theatrical cinema\u201c). 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