{"id":1051,"date":"2019-04-03T12:17:09","date_gmt":"2019-04-03T10:17:09","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/evth\/?p=1051"},"modified":"2019-04-15T13:59:49","modified_gmt":"2019-04-15T11:59:49","slug":"rezension-anfragen-aus-evangelisch-religionspaedagogischer-perspektive-an-papstveroeffentlichung-zum-vaterunser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/evth\/2019\/04\/03\/rezension-anfragen-aus-evangelisch-religionspaedagogischer-perspektive-an-papstveroeffentlichung-zum-vaterunser\/","title":{"rendered":"Rezension: Anfragen aus evangelisch-religionsp\u00e4dagogischer Perspektive an Papstver\u00f6ffentlichung zum Vaterunser"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1051 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1051')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1051').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. N\\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\\\/em>.\",\"settings_perma\":\"Dauerhaft aktivieren und Daten\\u00fcber-tragung zustimmen:\",\"info_link\":\"http:\\\/\\\/www.heise.de\\\/ct\\\/artikel\\\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html\",\"uri\":\"https:\\\/\\\/blogs.uni-paderborn.de\\\/evth\\\/2019\\\/04\\\/03\\\/rezension-anfragen-aus-evangelisch-religionspaedagogischer-perspektive-an-papstveroeffentlichung-zum-vaterunser\\\/\",\"post_id\":1051,\"post_title_referrer_track\":\"Rezension%3A+Anfragen+aus+evangelisch-religionsp%C3%A4dagogischer+Perspektive+an+Papstver%C3%B6ffentlichung+zum+Vaterunser\",\"display_infobox\":\"on\"});}});\n\/* ]]> *\/<\/script><\/div><p><strong>Papst Franziskus mit Marco Pozza: Vaterunser. Das Gebet Jesu neu gelesen. \u00dcbersetzt aus dem Italienischen von Elisabeth Liebl. M\u00fcnchen: K\u00f6sel, 2018.<\/strong><\/p>\n<p>Lesen ist eine wichtige Kompetenz. Das wird auch in dem Gespr\u00e4chsband zwischen Papst Franziskus und Marco Pozza deutlich, der in der deutschen \u00dcbersetzung den Titel \u201eVaterunser. Das Gebet Jesu neu gelesen\u201c tr\u00e4gt.<!--more--> In der Ver\u00f6ffentlichung werden Inhalte des zentralsten Gebets des Christentums erneut diskutiert und f\u00fcr heutige Lesende reflektiert.Das Lesen allgemein und das Lesen des Vaterunsers im Speziellen mit seinen vielen Ausdrucksformen (vorlesen, still lesen, szenisch lesen\u2026) hat aus evangelisch-religionsp\u00e4dagogischer Perspektive eine gro\u00dfe Relevanz. Deshalb wird die Papstver\u00f6ffentlichung zum Vaterunser dahingehend befragt, inwiefern (zuk\u00fcnftige) Religionslehrkr\u00e4fte im evangelischen oder konfessionell-kooperativen Religionsunterricht mit der Publikation arbeiten k\u00f6nnten. Es stellt sich die Frage, ob die Inhalte der Ver\u00f6ffentlichung, die auf einem Interview des Papstes vom 04.08.17 und einigen Predigten, Generalaudienzen und Angelusgebeten beruhen, auch f\u00fcr zuk\u00fcnftige evangelische Religionslehrkr\u00e4fte interessant und bereichernd sein k\u00f6nnen. Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht ist in NRW auf dem Vormarsch, weshalb auch r\u00f6misch-katholische breit rezipierte Ver\u00f6ffentlichungen als Unterrichtsmaterialien in Betracht gezogen werden k\u00f6nnten. Das Vaterunser spielt in s\u00e4mtlichen Schulstufen eine Rolle, also ist es durchaus naheliegend, die Ver\u00f6ffentlichung diesbez\u00fcglich zu \u00fcberpr\u00fcfen. Ich betrachte die Zielgruppe, den Umgang mit der biblischen Vorlage, den Aufbau und die Wirkung der Publikation:<\/p>\n<p>Die Ver\u00f6ffentlichung richtet sich, so lassen es die Kompaktheit des Textes (140 Seiten), die wissenschaftlich betrachtet unvollst\u00e4ndige Quellenangabe (vgl. S. 139f.) und das aufwendige \u00c4u\u00dfere (gebundene Ausgabe mit Schutzeinband und Papstwappen) vermuten, an r\u00f6misch-katholische Leser*innen, die nicht notwendigerweise einen theologischen und\/oder wissenschaftlichen Hintergrund brauchen. Eine religi\u00f6se Sozialisation ist jedoch hilfreich beim Verst\u00e4ndnis, insbesondere um die Entstehungsvoraussetzungen (Interviewformat: Priester interviewt Papst) und liturgischen, spezifisch r\u00f6misch-katholischen Text- bzw. Sprechgattungen einzuordnen. Dieses Wissen \u00fcber Predigten, Generalaudienzen und Angelusgebete haben Sch\u00fcler*innen nicht notwendigerweise.<\/p>\n<p>Der Aufbau \u00fcberrascht wenig \u2013 die Bitten des Vaterunsers werden chronologisch durchgegangen. Zuvor ist allerdings noch eine handschriftliche, italienisch-sprachige Vaterunser-Abschrift des Papsts abgedruckt, die immer wieder als Stukturierungsmerkmal eingef\u00fcgt wird (vgl. S. 12, 24, 46, 60, 70, 80, 92, 102, 112). Diese ist m. E. eher f\u00fcr kirchlich aktive Papstunterst\u00fctzende interessant, aber bietet f\u00fcr den schulischen RU in NRW wenig Mehrwert. Problematisch ist, dass noch nicht einmal darauf hingewiesen wird, welche Version des Vaterunsers bzw. welche Bibel\u00fcbersetzung als Grundlage des Interviews, geschweige denn der \u00dcbersetzung, gew\u00e4hlt wird. Lehrkr\u00e4fte m\u00fcssten deshalb erst rekonstruieren, ob die in Deutschland \u00fcbliche \u00f6kumenische Fassung von 1971 oder eine alternative \u00dcbertragung des Textes aus Mt 6,9-13 genutzt wird. Statt auf die matth\u00e4ische Bergpredigt n\u00e4her einzugehen, wird auf die Gebetsversion in Lk 11 Bezug genommen (vgl. S. 41). F\u00fcr die Schule ist ein differenzierterer Blick auf die Quellenlage notwendig, um bibeldidaktisch ankn\u00fcpfen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Blickt man nun in den Text, dann wird in einigen Kapiteln explizit ein r\u00f6misch-katholischer Fokus deutlich, z. B. in der Erl\u00e4uterung der Bitte \u201eDein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden\u201c, in der Marias Ja zu Gottes Willen in den Mittelpunkt ger\u00fcckt wird. Auch die Doxologie und das Amen werden nicht thematisiert, zwei aus protestantischer Tradition relevante Teile des Gebets. Als Einleitung fungiert eine Betrachtung der Phrase \u201eDen Vater bitten\u201c, als doppelter Abschluss gilt einerseits \u201eDas Gebet mit den Gro\u00dfeltern ist ein gro\u00dfer Schatz\u201c und andererseits Pozzas \u201eEin Vaterunser im Gef\u00e4ngnis\u201c. Diese eindeutig glaubenspraktisch ausgerichteten Kapitel zeigen, dass nicht das nachdenkliche Lesen und Reflektieren, sondern das Beten als Ausdruck eines Glaubens und der Vollzug des Sprechens im Vordergrund stehen (vgl. z. B. S. 115f.). F\u00fcr den schulischen Einsatz ist besonders der differenzierende und reflektierende Umgang mit dem Gebet aufgrund des Beutelsbacher Konsenses bereichernd, neben dem religi\u00f6s glaubenspraktischen \u2013 teils meditativen, teils liturgisch orientierten \u2013 Schwerpunkt.<\/p>\n<p>Im Einzelnen bietet jedes Kapitel unterschiedliche Aspekte, die sich mit religionsp\u00e4dagogischen Fragen kombinieren lie\u00dfen:<\/p>\n<p>Im Kapitel \u201eDen Vater bitten\u201c und im Kapitel \u201eVater unser\u201c erfolgt kaum eine Problematisierung des Begriffs \u201eVater\u201c, stattdessen wird eine sehr positive Lesart der g\u00f6ttlichen und menschlichen Vater-Kind-Beziehung angeboten (S. 19 bietet einen kleinen Einblick in historische Patriarchatstrukturen, S. 21 verweist auf Verwaistsein von Kindern bei abwesenden V\u00e4tern). Es gibt jedoch keine Thematisierung der weiblich konnotierten Metaphern und Namen f\u00fcr Gott oder Nennung von Synonymen wie \u201ePapa\u201c f\u00fcr \u201eVater\u201c. Die Eltern-Kind-Beziehung als Metapher f\u00fcr das Gott-Mensch-Verh\u00e4ltnis lie\u00dfe sich im Religionsunterricht gerade unter dem Aspekt Lebensweltbezug einbinden.<\/p>\n<p>Das Kapitel \u201eIm Himmel\u201c dr\u00fcckt Dogmen zur Gr\u00f6\u00dfe, Allmacht und g\u00fctigen, vergebenden Pr\u00e4senz Gottes aus. Wieder stehen Glaubensaussagen im Mittelpunkt der Betrachtungen. F\u00fcr den Schulkontext w\u00e4ren Fragen oder Erl\u00e4uterungen sinnvoll, was unter Himmel verstanden werden k\u00f6nnte. Auch wird durch die Betonung der Pr\u00e4senz eine Diskussion um den Deus absconditus nur angedeutet, die f\u00fcr religionsferne Sch\u00fcler*innen jedoch bereichernd w\u00e4re.<\/p>\n<p>Im Kapitel \u201eGeheiligt werde dein Name\u201c werden g\u00f6ttlicher Heiligkeitsanspruch und Handlungen der Menschen hinterfragt. Jedoch ist durch Gef\u00e4ngnisbezug (vgl. S. 38 u. 40), die kirchliche Gebetspraxis (S. 39f.) und eine Auslegung von Lk 11 (S. 41-44) der schulische Bezug schwer zu ziehen.<\/p>\n<p>\u201eDein Reich komme\u201c besch\u00e4ftigt sich mit der Reich-Gottes-Theologie Jesu, dabei wird nicht zwischen pr\u00e4sentischer und futurischer Erwartung unterschieden. Hinzu kommt eine Auslegung von Mk 4,26-34, die unter der \u201eLehre: Das Reich Gottes verlangt unsere Mitarbeit\u201c (S. 55) subsummiert werden. Ethische Fragestellungen sind in allen Kernlehrpl\u00e4nen enthalten, deshalb bietet sich dieses Kapitel als Gedankenanregung f\u00fcr Religionslehrkr\u00e4fte an, insbesondere wenn sie die Reich-Gottes-Theologie im Inhaltsfeld zu Jesus Christus bzw. im Rahmen von christologischen Betrachtungen thematisieren wollen.<\/p>\n<p>In \u201eDein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden\u201c wird durchdacht, wodurch sich menschlicher und g\u00f6ttlicher Wille unterscheiden. Als Ausdruck g\u00f6ttlichen Willens wird auf die zehn Gebote verwiesen (S. 62) und Marias Ja zu Gott wird mit Bezug auf Gen 3,10-12 und Lk 1,28) dargestellt. Die zehn Gebote in Verbindung mit dem Vaterunser zu thematisieren, kann im Religionsunterricht fruchtbar sein.<\/p>\n<p>\u201eUnser t\u00e4gliches Brot gib uns heute\u201c thematisiert zwar die Wendung zum Plural, jedoch leider nicht die \u00dcbersetzungsm\u00f6glichkeiten des griechischen Textes (vgl. WiBiLex zum Vaterunser o. \u00e4.). Die Hungererfahrung wird angesprochen, jedoch nicht f\u00fcr Kinder und Jugendliche heruntergebrochen. Im Sinne einer heterogenit\u00e4tssensiblen, spezifisch armutssensiblen Religionsp\u00e4dagogik lie\u00dfe sich aber mit dem Kapitel arbeiten.<\/p>\n<p>\u201eUnd vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern\u201c bietet Lebensweltbez\u00fcge f\u00fcr Schwei\u00dfer und Banker, spricht von Scham und behandelt Vergebung in der Familie, aber bietet keine direkten Bez\u00fcge f\u00fcr den Schulalltag. Daher ist die Kreativit\u00e4t von Religionslehrkr\u00e4ften gefragt, falls sie auf Basis dieses Kapitels die Bitte des Vaterunsers oder auch Fragen nach Schuld und Vergebung thematisieren wollen.<\/p>\n<p>Die Ver\u00f6ffentlichung hat insbesondere wegen der p\u00e4pstlichen Kritik an der Formulierung der \u201aVersuchungsbitte\u2018 (S. 95f.) \u201eUnd f\u00fchre uns nicht in Versuchung\u201c \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit erregt (vgl. z. B. Ohm, Lena: Die Sache mit der Versuchung im Vaterunser, <a href=\"https:\/\/www.evangelisch.de\/inhalte\/147361\/08-12-2017\/papst-franziskus-vaterunser-uebersetzung-versuchung\">https:\/\/www.evangelisch.de\/inhalte\/147361\/08-12-2017\/papst-franziskus-vaterunser-uebersetzung-versuchung<\/a>, Zugriff: 05.03.19). Jedoch sind die im Kapitel enthaltenen Gedanken nicht neu, sondern in theologischen Kontexten auch in der Vergangenheit schon diskutiert worden (vgl. u. a. S\u00f6ding, Thomas (Hrg.): F\u00fchre uns nicht in Versuchung. Das Vaterunser in der Diskussion. Freiburg: Herder, 2018). Diese \u00f6ffentliche Rezeption kann f\u00fcr Religionslehrkr\u00e4fte hilfreich sein, wenn sie religi\u00f6se und theologische Diskurse in der \u00d6ffentlichkeit mit Sch\u00fcler*innen nachvollziehen wollen.<\/p>\n<p>Das Kapitel \u201eSondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen\u201c diskutiert die Bedeutung des B\u00f6sen, des Satans mit R\u00fcckgriff auf die Unkrautmetapher (Mt 13,29). Mit diesem Kapitel k\u00f6nnte im Bereich Auslegung von Gleichnissen im Religionsunterricht gearbeitet werden.<\/p>\n<p>Insgesamt ist die Ver\u00f6ffentlichung f\u00fcr den schulischen Einsatz im evangelischen oder konfessionell-kooperativen Religionsunterricht nur bedingt zu empfehlen; sie wurde daf\u00fcr jedoch auch nicht gezielt erstellt. Weder die assoziative Interviewform noch die Inhalte sind von Sch\u00fcler*innen mit wenig Vorkenntnissen erarbeitbar. Das neue Lesen des Gebets Jesu in verschiedenen Facetten als Lernziel im evangelischen wie auch im konfessionell-kooperativen Religionsunterricht einzubinden, ist eine essentielle Forderung, die sich aus meiner Sicht aus der Ver\u00f6ffentlichung des Papstes ableiten kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Papst Franziskus mit Marco Pozza: Vaterunser. Das Gebet Jesu neu gelesen. \u00dcbersetzt aus dem Italienischen von Elisabeth Liebl. M\u00fcnchen: K\u00f6sel, 2018. Lesen ist eine wichtige Kompetenz. Das wird auch in dem Gespr\u00e4chsband zwischen Papst Franziskus und Marco Pozza deutlich, der in der deutschen \u00dcbersetzung den Titel \u201eVaterunser. Das Gebet Jesu neu gelesen\u201c tr\u00e4gt.<\/p>\n","protected":false},"author":8230,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1051","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/evth\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1051","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/evth\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/evth\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/evth\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8230"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/evth\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1051"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/evth\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1051\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1061,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/evth\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1051\/revisions\/1061"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/evth\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1051"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/evth\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1051"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/evth\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1051"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}