{"id":126,"date":"2024-04-17T14:18:35","date_gmt":"2024-04-17T12:18:35","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/?p=126"},"modified":"2024-04-17T14:36:14","modified_gmt":"2024-04-17T12:36:14","slug":"ein-zufaelliger-fund-in-der-bibliothek-wieso-wir-mehr-lesen-sollten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/2024\/04\/17\/ein-zufaelliger-fund-in-der-bibliothek-wieso-wir-mehr-lesen-sollten\/","title":{"rendered":"Ein zuf\u00e4lliger Fund in der Bibliothek. Wieso wir mehr lesen sollten!"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_126 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_126')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_126').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Bei der schier unfassbaren Menge an B\u00fcchern auf dem \u201eNoch zu lesen\u201c-Stapel, den Empfehlungen von Freunden und Neuerscheinungen ger\u00e4t man ins Stocken \u2014 und schaut am Ende doch halbherzig eine semi-gute Serie auf einem unserer Streaming-Dienste weiter (oder nochmal). Bei so Vielem, das nach unserer Aufmerksamkeit schreit, f\u00e4llt es uns schwer eine Entscheidung zu treffen. Wir fragen uns, ob wir wirklich die Energie und Lebenszeit in ein unbekanntes Buch stecken wollen und lassen uns dann oft lieber von anderem \u201eContent\u201c berieseln. Doch gut f\u00fchlen wir uns dabei oft nicht\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Beitrag m\u00f6chte ich euch anhand einer kleinen Geschichte veranschaulichen, wie man auch durch Zuf\u00e4lle wieder ins Lesen kommen kann. Hierzu werde ich erz\u00e4hlen, wie ich dazu gekommen bin Werner Herzogs neues Buch \u201eDie Zukunft der Wahrheit\u201c zu lesen und welche Gedanken mir beim Lesen angesto\u00dfen wurden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich gestern noch ein paar Minuten Zeit hatte bevor ich mich mit meiner Nachmittags-Kaffee-Verabredung vor der Mensa treffen wollte, ging ich in die Bibliothek und durchst\u00f6berte die Neuerscheinungen in deren Foyer. Ohne konkrete Vorstellung lies ich meinen Blick \u00fcber die Namen der Autor:innen und deren neue Titel schweifen, als ich an einem kleinen, sch\u00f6nen, hellblau eingebundenen B\u00fcchlein von \u201eWerner Herzog\u201c verweilte. Da ich bereits einige Filme von Herzog kannte, nahm ich das B\u00fcchlein \u201eDie Zukunft der Wahrheit\u201c in die Hand und entschied mich nach dem Lesen der ersten Zeilen diesen ungef\u00e4hr hundert Seiten langen Essay mitzunehmen. Noch vor dem Auftauchen meiner zehnmin\u00fctig versp\u00e4teten Verabredung hatte ich bereits das erste dutzend Seiten gelesen \u2014 und war voller frischer Gedanken und Ideen. Noch bevor ich zu Bett ging, hatte ich es schon durch.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"273\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/files\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-17-um-14.15.36-1024x273.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-129\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/files\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-17-um-14.15.36-1024x273.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/files\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-17-um-14.15.36-300x80.png 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/files\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-17-um-14.15.36-768x205.png 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/files\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-17-um-14.15.36-1536x409.png 1536w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/files\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-17-um-14.15.36-2048x546.png 2048w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/files\/2024\/04\/Bildschirmfoto-2024-04-17-um-14.15.36-624x166.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>In seinem Essay versucht Herzog explizit nicht die vielseitig-komplexe Landkarte philosophischer, mathematischer oder religi\u00f6ser Wahrheitsbegriffe abzuschreiten und zu bewerten. Anhand seiner eigenen Erfahrung als Regisseur und Schauspieler reflektiert er das Verh\u00e4ltnis von Gef\u00fchlen und konstruierten Bildern im Bezug auf die \u2014 seiner Meinung nach \u2014 dem Menschen eigene Suche nach der Wahrheit. Motiviert ist diese Untersuchung vor allem an aktuellen Debatten und Entwicklungen \u00fcber \u201eFake News\u201c und die sogenannte \u201ePost-Truth-\u00c4ra\u201c. Dabei ist er stets von der These geleitet, dass \u201eFake News\u201c kein neues Ph\u00e4nomen sind und Menschen schon stets geschichtliche Konstrukte als Wahr empfunden haben, welche wiederum ihre Perspektive auf die Gegebenheiten pr\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob es an seinen filmischen F\u00e4higkeiten des Schnittes liegt oder nicht: er stellt meisterlich geschichtliche Ereignisse neben zeitgen\u00f6ssische und schafft es so beide auf eine andere Weise betrachten zu k\u00f6nnen. So stellt er den Legenden und Mythen um den r\u00f6mischen Kaiser Nero die teilweise verbreitete \u00dcberzeugung nebenan, dass Elvis noch leben w\u00fcrde; der gef\u00e4lschten Urkunde und lange geglaubten Geschichte der \u201ekonstantinischen Schenkung\u201c gro\u00dfer Teile Roms und Italiens an den damaligen Papst Sylvester beschreibt er parallel zum Image vom ehemaligen Schwergewichts-Boxweltmeister Mike Tyson; oder die nach der russischen Krim-(Wieder-)Eroberung im Jahr 1783 zu Propagandazwecken errichteten D\u00f6rferkulissen Potemkins voll schauspielernder gl\u00fccklicher Bauern mit <em>The Truman Show <\/em>und von Nordkorea an der Grenze errichteten Friedensd\u00f6rfern. Er schafft es in diesen Konstellationen die jeweiligen Vorstellungen mit einer anderen Perspektive zu konfrontieren, was f\u00fcr ein aufr\u00fctteln vermeintlicher Wahrheiten sorgt \u2014 und diese so in ein klareres Licht zu r\u00fccken. (Vgl. Kapitel 6)<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres wiederkehrendes Thema des Essays ist die menschliche Offenheit sich \u201ebel\u00fcgen\u201c lassen zu wollen. Dies veranschaulicht er am sch\u00f6nsten anhand der Hintergr\u00fcnde einer seiner Filme: <em>Family Romance, LLC<\/em>. In diesem geht es um eine gleichnamige japanische Agentur, welche Schauspieler:innen, die Freunde oder Familienmitglieder mimen, leihweise vermietet. Die Firma hat bereits \u00fcber 2000 angestellte Akteur:innen \u2014 und der Trend scheint zu wachsen. Anhand dieser Geschichte zeigt sich wie bereitwillig wir diese \u201eL\u00fcgen\u201c buchen, um uns z.B. nicht einsam zu f\u00fchlen, und wie w\u00fcnschenswert Menschen diesen Service empfinden. Ferner seien durch diese Akteur:innen ein besseres Verst\u00e4ndnis der diese Services buchenden Personen zu erlangen. Anders als deren Konsument:innen k\u00f6nnten diese \u201edie wirkliche Wahrheit\u201c einer breiteren Masse mitteilen, da die Kunden dieser Dienste \u201evermutlich nur gelogen [\u2026] und im besten fall nur die halbe Wahrheit gesagt\u201c h\u00e4tten, um in der \u00d6ffentlichkeit ihr Gesicht zu wahren. (S. 45) Dieses Beispiel veranschaulicht sehr sch\u00f6n, wie stark die Gef\u00fchle der Menschen einen Einfluss darauf haben, was wir f\u00fcr wahr annehmen (wollen) und wie sie uns daran hindern k\u00f6nnen ihre empfunden Wahrheiten auszusprechen. (Vgl. Kapitel 5)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"575\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/files\/2024\/04\/family-romance-llc-drama-dokumentation-fiktion-film-teaserfoto-1024x575.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-130\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/files\/2024\/04\/family-romance-llc-drama-dokumentation-fiktion-film-teaserfoto-1024x575.jpeg 1024w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/files\/2024\/04\/family-romance-llc-drama-dokumentation-fiktion-film-teaserfoto-300x169.jpeg 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/files\/2024\/04\/family-romance-llc-drama-dokumentation-fiktion-film-teaserfoto-768x432.jpeg 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/files\/2024\/04\/family-romance-llc-drama-dokumentation-fiktion-film-teaserfoto-1536x863.jpeg 1536w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/files\/2024\/04\/family-romance-llc-drama-dokumentation-fiktion-film-teaserfoto-624x351.jpeg 624w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/files\/2024\/04\/family-romance-llc-drama-dokumentation-fiktion-film-teaserfoto.jpeg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>In diesem Unterfangen wird er es nicht m\u00fcde die Rolle von Filmemachern kritisch zu hinterfragen \u2014 auch wenn es an mehreren Stellen wie eine Verteidigung gegen Vorw\u00fcrfe klingt, die im Laufe seiner Karriere an ihn gerichtet worden sind. Ob Spielfilme oder Dokumentationen: sie alle spielen mit der \u201eL\u00fcge\u201c um eine gewisse Wahrheit darzustellen; oder zumindest auf der Suche nach ihr zu unterst\u00fctzen. Hierbei versucht Herzog eine schmale Grenze zu ziehen, wann dieses Verfahren auf der Suche als f\u00f6rderlich oder als gef\u00e4hrlich anzusehen ist. An diesem Punkt finde ich seine Argumentation jedoch etwas schwach und vermute, dass er diese nur versucht zu zeihen, um sich einigen Vorw\u00fcrfen seiner Arbeit entgegenzustellen. Doch um dies einzusch\u00e4tzen, ist mein Wissen \u00fcber seine Arbeiten und den Diskurs dar\u00fcber nicht fundiert genug. (Vgl. Kapitel 8)<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Ende schwenkt Herzog zur\u00fcck auf das Ausgangsthema der heutigen \u201eFake News\u201c zur\u00fcck. Nach einer kurzen Betrachtung der Risiken und Potentiale \u2014 Herzog scheint insbesondere von algorithmisch verfassten Gedichten sehr angetan zu sein! \u2014derzeitiger Technologien zur Bildbearbeitung und -generierung oder Textproduktion kommt er zu dem (leicht utopischen) Fazit: Keine Generation vor der unseren h\u00e4tte so starke M\u00f6glichkeiten an der Hand \u201eFakes\u201c aufzudecken. Jederzeit mit dem Archiven des Internets ausgestattet, k\u00f6nnten wir Informationen mit wenigen Klicks \u00fcberpr\u00fcfen. Das stimmt. Aber pers\u00f6nlich finde ich es etwas naiv \u201eFake News\u201c nur als etwas zu betachten, das wir mit einer kurzen Recherche entkr\u00e4ften k\u00f6nnen. Es gibt inzwischen genug Studien, die die anf\u00e4ngliche Wirkung solcher \u201eNachrichten\u201c auf uns auch trotz Aufkl\u00e4rung ihrer Falschheit belegen. Au\u00dferdem scheint eines der gr\u00f6\u00dften Probleme in dieser Hinsicht das bereits in der Einleitung dieses Artikels angesprochenen Ph\u00e4nomens zu sein: So Vieles verlangt und ringt nach unserer Aufmerksamkeit. Sie ist zu einer Ware geworden, um die sich die unterschiedlichen Plattformen und deren \u201eContent\u201c-Produzent:innen streiten. Und nimmt man das <em>Family Romance <\/em>Beispiel ernst, so sollte ersichtlich sein, dass das von ihnen mit uns betriebene Spiel mit Emotionen \u2014 Best\u00e4tigung ebenso wie Hass \u2014 uns aktiver und effektiver in den Bann ziehen kann als eine n\u00fcchterne Recherche. Aber vielleicht sollte man die in seiner Hoffnung durchschimmernde N\u00fcchternheit als ein Gebot unserer Zeit verstehen \u2026 (Vgl. Kapitel 9 &amp; 10)<\/p>\n\n\n\n<p>Auf den letzten Seiten des Essays schreibt Herzog einige Zeilen, die ich in ihrer l\u00e4nge zitieren m\u00f6chte, da sie mich zu Schreiben dieses Eintrags motiviert haben:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir m\u00fcssen mehr lesen. Ein aus wenigen S\u00e4tzen bestehender Tweet kann eine komplexe Wirklichkeit nicht wiedergeben. Nur B\u00fccher \u2014 auch wenn hier dieselben Vorsichtsma\u00dfnahmen gelten \u2014 vermitteln uns das Bewusstsein von gr\u00f6\u00dferen Vorg\u00e4ngen, von konzeptionellen Linien in unserer Wirklichkeit. Das zu predigen trifft meist auf taube Ohren. [\u2026] Der Trend der Abwendung vom lesen von B\u00fcchern hat schon vor Jahrzehnten begonnen, und heute, selbst in Seminaren von Studenten (!) der altgriechischen Literatur, stellt sich heraus, dass kaum ein Beteiligter (!) mehr liest und kaum ein Teilnehmer (!) noch in der Lage ist, einen einfachen Gedanken in ein paar S\u00e4tzen schriftlich zu formalisieren. Das sei aber nicht auf Randgebiete wie die Altphilologie beschr\u00e4nkt. Jungen Filmemachern (!), die mich um Rat fragen, h\u00e4mmere ich ein: Lest, lest, lest, lest, lest. Lest.\u201c (S. 107)<\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch dass ich ein zuf\u00e4lliges Buch aus der Bibliothek mitgenommen und gelesen habe, bin ich auf andere Gedanken gebracht worden, habe \u00fcber diese mit Freunden beim Essen diskutiert und mich zum Schreiben dieser Zeilen motivieren k\u00f6nnen. Dabei habe ich Gedanken meiner letzten Lekt\u00fcren in ein anderes Licht r\u00fccken und so besser verstehen k\u00f6nnen \u2014 Verbindungen, die zuf\u00e4lliger und gleichzeitig fruchtbarer nicht sein k\u00f6nnten. Es hat mich motiviert mich neuen B\u00fcchern zu widmen. Das einzige, was es dazu manchmal braucht, ist Zufall und ein wenig Disziplin. Das Gef\u00fchl tats\u00e4chlich originelle Gedanken dabei zu entwickeln ist jedoch unbezahlbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Falls ihr auch Lust bekommen habt Herzogs Buch zu lesen, ihr findet es seit kurzen in der Bibliothek. Und es ist nur 113 Seiten lang \ud83d\ude42<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"610\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/files\/2024\/04\/71Y6u8lEeFL._AC_UF8941000_QL80_.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-127\" style=\"width:123px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/files\/2024\/04\/71Y6u8lEeFL._AC_UF8941000_QL80_.jpg 610w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/ethical-machines\/files\/2024\/04\/71Y6u8lEeFL._AC_UF8941000_QL80_-183x300.jpg 183w\" sizes=\"auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Herzog, Werner (2024): Die Zukunft der Wahrheit. M\u00fcnchen: Hanser.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Von Sven Thomas<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rezension zu Werner Herzogs \u201eDie Zukunft der Wahrheit\u201c Kennt ihr das auch? Motiviert ein gutes, neues Buch in die Hand zu nehmen, steht man vor der Frage: und was soll ich lesen? 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