{"id":216,"date":"2017-06-12T00:26:26","date_gmt":"2017-06-11T22:26:26","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/?p=216"},"modified":"2017-06-12T00:26:26","modified_gmt":"2017-06-11T22:26:26","slug":"xmltei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/2017\/06\/12\/xmltei\/","title":{"rendered":"XML\/TEI"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_216 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_216')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_216').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. N\\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\\\/em>.\",\"settings_perma\":\"Dauerhaft aktivieren und Daten\\u00fcber-tragung zustimmen:\",\"info_link\":\"http:\\\/\\\/www.heise.de\\\/ct\\\/artikel\\\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html\",\"uri\":\"https:\\\/\\\/blogs.uni-paderborn.de\\\/dfriedl\\\/2017\\\/06\\\/12\\\/xmltei\\\/\",\"post_id\":216,\"post_title_referrer_track\":\"XML%2FTEI\",\"display_infobox\":\"on\"});}});\n\/* ]]> *\/<\/script><\/div><p>Ein Schwerpunkt der Springschool war die Arbeit mit TEI (Text Encoding Initiative). TEI ist ein eine auf der Auszeichnungssprache XML (Extensive Markup Language) basierendes Dokumentenformat. Konkret wird versucht eine Urkunde aus der Fr\u00fchen Neuzeit in einer Weise auszuzeichnen, sodass unsere digitale Edition m\u00f6glichst gut als Ersatz f\u00fcr die Originalurkunde dienen kann. Im Folgenden werden vier M\u00f6glichkeiten der Auszeichnung beispielhaft vorgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Um das Siegel zu beschreiben, habe ich mich f\u00fcr &lt;sealDesc&gt; entschieden, was Teil von &lt;physDesc&gt; ist. Bei meiner Urkunde ist das Siegel gar nicht mehr vorhanden, allerdings kann man noch deutlich die L\u00f6cher erkennen, in denen das Siegel wahrscheinlich eingeh\u00e4ngt war.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-218 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/l\u00f6cher.jpg\" alt=\"\" width=\"302\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/l\u00f6cher.jpg 515w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/l\u00f6cher-282x300.jpg 282w\" sizes=\"auto, (max-width: 302px) 100vw, 302px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-220 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/Siegel1.jpg\" alt=\"\" width=\"411\" height=\"290\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/Siegel1.jpg 411w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/Siegel1-300x212.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 411px) 100vw, 411px\" \/><\/p>\n<p>Um Bindestriche am Zeilenende zu markieren habe ich &lt;lb break =&#8220;no&#8220;\/&gt; gew\u00e4hlt. Das &#8222;lb&#8220; steht hierbei f\u00fcr &#8222;linebreak&#8220;, das &#8222;break=no&#8220; bedeutet, dass das Wort nicht von dem darauffolgenden getrennt ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-222 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/bindestrich.jpg\" alt=\"\" width=\"278\" height=\"281\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-224 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/linebreak.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"97\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/linebreak.jpg 365w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/linebreak-300x80.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 365px) 100vw, 365px\" \/><\/p>\n<p>Stellen, bei denen ich Leseschwierigkeiten hatte und bei denen ich mir folglich nicht sicher bin, habe ich mit &lt;unclear&gt; markiert. Durch &#8222;reason&#8220; k\u00f6nnen noch genauere Informationen angeben werden, wieso man sich hier unsicher ist. In meinem Fall war das Ende des Wortes durch eine Falte im Pergament verdeckt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-226 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/verdeckt.jpg\" alt=\"\" width=\"407\" height=\"176\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-228 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/unclear.jpg\" alt=\"\" width=\"515\" height=\"78\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/unclear.jpg 515w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/unclear-300x45.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/unclear-500x76.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 515px) 100vw, 515px\" \/><\/p>\n<p>Textstellen, die sich durch ihre grafische Gestaltung von anderen abheben, k\u00f6nnen durch &lt;hi rend=&#8220;&#8220;&gt; markiert werden. In meinem Fall war der Name Matthias sowohl in goldener, gro\u00dfer Schrift als auch komplett in Gro\u00dfbuchstaben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-230 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/matthias.jpg\" alt=\"\" width=\"507\" height=\"168\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-232 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/highlight.jpg\" alt=\"\" width=\"321\" height=\"47\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/highlight.jpg 321w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/dfriedl\/files\/2017\/06\/highlight-300x44.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 321px) 100vw, 321px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist nicht ganz leicht das Erstellen einer TEI-Edition in die Arbeitsbereiche der historischen Methode einzuordnen, denn es greift in mehrere Bereiche hinein. Zum Teil kann man das Erstellen einer TEI-Edition der Heuristik und der Findung einer Fragestellung zuordnen, denn die Entscheidung, so eine Digitalisierung durchzuf\u00fchren, setzt bereits die \u00dcberzeugung voraus, hierbei k\u00f6nne es sich um eine relevante Quelle handeln, aus der man Antworten auf bestimmte Fragestellungen erlangen k\u00f6nne. Auch ist das Anfertigen einer TEI-Edition zum gro\u00dfen Teil Quellenkritik, denn um die Quelle entsprechend auszuzeichnen, muss zwangsweise eine \u00e4u\u00dfere und innere Quellenkritik vorgenommen werden. Die \u00e4u\u00dfere Quellenkritik geschieht hierbei etwa bei allen Auszeichnungen der &lt;physDesc&gt;, also der Beschreibung der \u00e4u\u00dferlichen Merkmale der Quelle. Eine innere Quellenkritik wird vorgenommen\u00b4, wenn der Inhalt der Quelle genauer ausgezeichnet wird, etwa die Beziehung von bestimmten Personen. Auch ist die Editionsanfertigung Teil der Interpretation, wenn z.B. entschieden werden muss, ob ein Wort wohl absichtlich nicht richtig durchgestrichen worden ist oder was wohl eine bestimmte Abk\u00fcrzung zu bedeuten hat. Und zuallerletzt ist sie auch Teil der Darstellung, schlie\u00dflich bieten wir anderen Historikern unsere TEI-Edition und damit unsere Quellenkritik und Interpretation an, um als Quelle genutzt zu werden.<\/p>\n<p>Das Arbeiten an einer TEI-Edition in der Springschool und auch darauf folgend in der Forschungsgruppe hat mit sehr viel Freude bereitet. Man ist als Ersteller der Edition gefordert, sich sehr genau mit der vorliegenden Quelle zu besch\u00e4ftigen, denn man m\u00f6chte dem sp\u00e4teren Nutzer dieser Quelle ein m\u00f6glichst genaues Bild der Originalquelle vermitteln. TEI und XML an sich stellten sich als erstaunlich einsteigerfreundlich heraus, was schnell zu den ersten Erfolgserlebnissen f\u00fchrte. Besonders die <a href=\"http:\/\/www.tei-c.org\/index.xml\" target=\"_blank\">TEI-Guidelines<\/a> waren hierbei eine gro\u00dfe Hilfe. Ich werde TEI auch in Zukunft gerne nutzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Schwerpunkt der Springschool war die Arbeit mit TEI (Text Encoding Initiative). TEI ist ein eine auf der Auszeichnungssprache XML (Extensive Markup Language) basierendes Dokumentenformat. 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