{"id":1008,"date":"2020-03-17T22:09:58","date_gmt":"2020-03-17T21:09:58","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/brauerhoch\/?page_id=1008"},"modified":"2020-08-09T21:46:30","modified_gmt":"2020-08-09T19:46:30","slug":"laura-padgett","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/brauerhoch\/laura-padgett\/","title":{"rendered":"Laura Padgett"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1008 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1008')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1008').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Alle Bilder zu diesem Film sind in meiner Wohnung aufgenommen.<br>Der Ton ist w\u00e4hrend der Schneidearbeit entstanden. Zwei Personen fl\u00fcstern. Sie lesen Texte aus griechischen Trag\u00f6dien und erfinden ihre eigenen Texte in englischer und deutscher Sprache.<br><em>Laura Padgett \u2013 In: Katalog Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 1989.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das Schattenspiel ist ein Spiel der H\u00e4nde, geheimnisvoll und doch klar. Das Gesehene ist schemenhaft, das Geh\u00f6rte nur ein Raunen in einer fremden Sprache (oder wird der Ton verkehrt herum abgespielt?), all das wirkt jedoch, l\u00f6st ein Gef\u00fchl aus, widersetzt sich aber genauerer Festlegung.<\/p>\n\n\n\n<p>This Film is a short study of the relation between language and visual experience. Reversal and negative takes are edited together, emphasising the quality of black and white film. The entire film was shot in one room. We hear bits of whispered text dispered within the film, creating a sense of intimacy.<br><a href=\"https:\/\/lightcone.org\/en\/film-4291-fragment\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">https:\/\/lightcone.org\/en\/film-4291-fragment<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des Sonderprogramms \u201eDie Liebe zu den Dingen\u201c am 18. Dezember 1999 im Berliner Arsenal:<br>Jedes Kind kennt die Gesichter der Dinge und geht mit klopfendem Herzen durch das halbdunkle Zimmer, in dem Tisch und Schrank und Sofa wilde Grimassen schneiden und mit wunderlichem Minenspiel etwas sagen wollen&#8230; Das Kind kennt diese Physiognomien gut, weil es die Dinge noch nicht ausschlie\u00dflich als Gebrauchsgegen-st\u00e4nde, Werkzeuge, Mittel zum Zweck ansieht, bei denen man nicht verweilt. (B\u00e9la Bal\u00e1zs, Der sichtbare Mensch)<br>Dieses Programm versammelt Filme, die bei den Dingen verweilen &#8211; alte Filme und neuere Filme. Es zeigt, wie verschieden die Verh\u00e4ltnisse zu den Dingen sein k\u00f6nnen. Die Lust, \u00fcber ein Seidentuch zu streichen, ist unterschieden von der, einen Granatapfel aufzubrechen. Eine Blume aufbl\u00fchen zu sehen ist anders, als der Entstehung eines Schuhs beizuwohnen. Viele der Filme erinnern in ihrer Sorgfalt, mit der sie die Gegenst\u00e4nde aufnehmen, an eine Schicht des Alltagslebens, der oft wenig Aufmerksamkeit zuteil wird. In anderen Filmen erscheinen Dinge selbst als Erinnerungstr\u00e4ger, ein Zaun, an dem einmal der t\u00e4gliche Weg vorbeif\u00fchrte, eine Brosche, die wir geschenkt bekamen. Der Filmstreifen selbst ist so ein Erinnerungstr\u00e4ger. Dinge treten im Leben bisweilen an die Stelle des Lebendigen, sie werden zu Fetischen: die Krawatte, der Schuh, das Taschentuch. Manchmal verkehrt sich dieser Erinnerungsproze\u00df auch wieder und Dinge stiften eine Liebe&#8230; Nur im Film jedoch k\u00f6nnen die Dinge selbst wieder als Akteure auftreten, bekommen eine Seele, wie in der Kindheit und im Traum. M\u00f6bel, die im b\u00fcrgerlichen Heim jahrzehntelang ihren unverr\u00fcckbaren Ort hatten, fangen, auf die Stra\u00dfe gesetzt, auf einmal an zu laufen, das stehen gelassene Fr\u00fchst\u00fcck r\u00fcckt einem zu Leibe, und die Kaffeefilter leisten sich auch mal einen Sonntagsausflug. <br><em>Heide Schl\u00fcpmann, Karola Gramann<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Links<\/em><br><a href=\"http:\/\/www.lpadgett.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">http:\/\/www.lpadgett.net<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Auff\u00fchrungen<\/em><br>Programm &#8222;Die Liebe zu den Dingen&#8220;, Kino Arsenal, Berlin 1997<br>4. Frankfurter Filmschau<br>Centre Pompidou beim Lightcone Preview Show 2006 (dort im Verleih)<br>Filmprogramm &#8222;Women&#8217;s Films of the Eighties&#8220;&nbsp; in Australien<br>in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut, 1990<br>Kunsthaus Wien 2001<br>reel to real Frankfurt 2005<\/p>\n\n\n\n<p><em>Festivals<\/em><br>Oberhausen 1989<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">111 (One-Eleven)<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"507\" height=\"344\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/brauerhoch\/files\/2020\/03\/111_2.jpg\" alt=\"\" data-id=\"1174\" data-link=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/brauerhoch\/laura-padgett\/111_2\/\" class=\"wp-image-1174\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/brauerhoch\/files\/2020\/03\/111_2.jpg 507w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/brauerhoch\/files\/2020\/03\/111_2-300x204.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 507px) 100vw, 507px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"436\" height=\"305\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/brauerhoch\/files\/2020\/03\/111_1.jpg\" alt=\"\" data-id=\"1172\" data-link=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/brauerhoch\/laura-padgett\/111_1\/\" class=\"wp-image-1172\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/brauerhoch\/files\/2020\/03\/111_1.jpg 436w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/brauerhoch\/files\/2020\/03\/111_1-300x210.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 436px) 100vw, 436px\" \/><\/figure><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>USA 1980<br>6:50 min<br>Lichtton<br>Farbe &amp; s\/w<br>16 mm<br>D.: Paul Lisker, Isaac Menda, Laura Padgett<br>Produktion: Pratt Institute<\/p>\n\n\n\n<p>Ein selbstreflexives Filmexperiment.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fragment BRD 19872:50 mins\/wLichtton16mm Der Film besteht aus Fragmenten, die in einem Zeitraum von vier Jahren entstanden sind. 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