{"id":120,"date":"2017-04-15T17:33:50","date_gmt":"2017-04-15T15:33:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/anmu3\/?p=120"},"modified":"2017-04-15T17:33:50","modified_gmt":"2017-04-15T15:33:50","slug":"xml-land-ahoi-im-meer-der-tags","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/anmu3\/2017\/04\/15\/xml-land-ahoi-im-meer-der-tags\/","title":{"rendered":"XML &#8211; Land ahoi im Meer der Tags?"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_120 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_120')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_120').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Dies erwies sich als eine wesentlich umfangreichere Aufgabe als gedacht. Zwei zentrale Problemstellungen ergaben sich:<\/p>\n<p><strong>I. Tags, Tags und nochmal Tags?<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem ich die Transkription abgeschlossen hatte, sah ich mich mit dem Problem konfrontiert, aus der unglaublichen F\u00fclle an Tags einen sinnvollen Umfang sowie eine angemessene Struktur auszuw\u00e4hlen. Mit Gedanken an den Vortrag von Peter Stadler und die Erl\u00e4uterungen von Ramon Voges besann ich mich auf die m\u00f6gliche Fragestellung, um den Detailgrad, den Fokus der Auszeichnung und die Struktur festzulegen. Da es sich um eine Rechnung handelt, sind vor allem drei Aspekte relevant: <em>Wer<\/em> hat <em>wie viel<\/em> Geld erhalten und <em>wof\u00fcr<\/em>?<\/p>\n<p>Dementsprechend habe ich alle Namen ausgezeichnet (persName) sowie alle angef\u00fchrten Berufe (name type=&#8220;profession&#8220;) sowie alle Geldbetr\u00e4ge (measure). Wenn m\u00f6glich wurde bei den Namen oder Berufen, die angef\u00fchrten T\u00e4tigkeiten hinzugef\u00fcgt (z.B. role = &#8222;guarding&#8220;). Zus\u00e4tzlich habe ich noch alle Orte und Datumsangaben erhoben.<\/p>\n<p>Als grundlegende Inhaltsstruktur wurden &lt;div&gt; entsprechend den Folioseiten gew\u00e4hlt. Textstellen wurden als Paragraphen &lt;p&gt; mit den \u00fcbereinstimmenden Zeilenumbr\u00fcchen gef\u00fchrt. Die Auflistung von Geldbetr\u00e4gen wurde als Liste angelegt &lt;list&gt;, da auch die einzelnen Listeneintr\u00e4ge &lt;item&gt;, die zentralen Analyseeinheiten darstellen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/anmu3\/files\/2017\/04\/exempel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-122\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/anmu3\/files\/2017\/04\/exempel-300x98.jpg\" alt=\"\" width=\"579\" height=\"189\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/anmu3\/files\/2017\/04\/exempel-300x98.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/anmu3\/files\/2017\/04\/exempel-768x252.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/anmu3\/files\/2017\/04\/exempel-1024x336.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/anmu3\/files\/2017\/04\/exempel.jpg 1246w\" sizes=\"auto, (max-width: 579px) 100vw, 579px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>II. Taler, Groschen, Pfennige?<\/strong><\/p>\n<p>Insbesondere die Auszeichnung der sehr wichtigen Geldbetr\u00e4ge hat mich vor gro\u00dfe Herausforderungen gestellt. Die Geldbetr\u00e4ge werden im Originaldokument in drei Spalten (Thl, Gl, D) eingetragen und nochmals durch Beistriche getrennt. Die Spalten wurden hier durch entsprechende Tags ersetzt, da eine Reproduktion des urspr\u00fcnglichen Layouts nicht Ziel der Transkription ist. Die Betr\u00e4ge w\u00fcrden dementsprechend z.B. als &#8222;4,7,3,&#8220; transkribiert. Schlie\u00dflich wurde als Auszeichnung folgende Form gew\u00e4hlt:<\/p>\n<blockquote><p>&lt;measure type=&#8220;currency&#8220; unit=&#8220;th-gl-d&#8220; quantity=&#8220;04073&#8243;&gt;4,7,3&lt;\/measure&gt;<\/p><\/blockquote>\n<p>Damit werden die Zahlen eindeutig als W\u00e4hrung ausgeschrieben. Die W\u00e4hrungseinheit wird mit dem K\u00fcrzel &#8222;th-gl-d&#8220; also Taler, Groschen, Pfennige bezeichnet. Die Angabe &lt;quantitiy&gt; erlaubt, um g\u00fcltig zu sein, nur Zahlen, daher wurde ein Zahlenformat aus f\u00fcnf Zahlen gew\u00e4hlt. Die ersten beiden (04) f\u00fcr den Taler-Betrag. Die zweiten (07) f\u00fcr Groschen, und der letzte f\u00fcr Pfennige (3). F\u00fcr Pfennige ist dabei eine Stelle ausreichend, da bereits 6 Pfennige einen Groschen ergeben.\u00a0 Ein Beispiel wurde auch im Header unter &lt;samplingDecl&gt; erl\u00e4utert.<\/p>\n<p><strong>Quo Vadis?<\/strong><\/p>\n<p>Das Endergebnis dieser Editionsarbeit gestaltet sich wie folgt:<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/1drv.ms\/u\/s!AsQ9t7h8TOWboDn_bI6LO3NcdV15\">Edition als XML<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/1drv.ms\/u\/s!AsQ9t7h8TOWboDr3zy-WrwS2SoDo\">Edition als HTML<\/a><\/p>\n<p>Als abschlie\u00dfende Frage nach dieser \u00dcbung und den Lehreinheiten der Spring School verbleibt f\u00fcr mich allerdings noch, wie man eine umfangreiche digitale XML Edition nun tats\u00e4chlich implementiert bzw. f\u00fcr die Analyse nutzbar macht. Kurz: Was ist ihr Mehrwert? Nur die Abfrage der Inhalte verschiedener Tags \u00fcber &#8222;XML-Paths&#8220; lohnt alleine den Mehraufwand noch nicht, f\u00fcr diese Auswertung sind die Codings von MAXQDA sowohl analytisch als auch editorisch wesentlich einfacher zu handhaben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor gut zwei Wochen haben wir auf der Spring School &#8222;Digitale Geschichtswissenschaften&#8220; in Paderborn auch grundlegende Einblicke in die Erstellung und Auszeichnung digitaler Quelleditionen in XML Format erhalten. 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